#1

Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 18.02.2008 18:54
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Ich schlage mich schon eine Weile mit folgendem Problem rum. Wie kann ich Videoclips verkleinern um sie auf Clipfisch, Myspace oder so zu bringen?
Ein Clip aus meiner Kamera sind so 500 MB - etwa 5 Minuten Film. Mit meinem Dorf DSL kann ich sowas sowieso nicht hochladen und bei den Anbietern ist die Grenze ja meist 100 MB.
Wie mache ich das also kleiner ohne dass es all zu viel an Qualität verliert?
Gibt es dazu ein einfaches freies Programm? Ich denke meine Dateien sind AVI - in welches Format muss ich sie umwandeln, dass man sie irgendwo hochladen kann und sie wesentlich kleiner werden?
Es wäre sehr nett, wenn mir dies mal jemand seniorensicher erklären könnte. Aber Vorsicht, wenn ich das einmal gerafft habe, ist vor mir nichts mehr sicher.


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#2

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 18.02.2008 19:55
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Danke Mike - mir war es jetzt grad das erste Mal mit dem freien Programm 3 GP Videoconverter gelungen das AVI mit 500 MB umzuwandeln in mp4 und als nächsten Versuch in WMV - es sind je nur 10 MB übrig geblieben - das ist wieder zu klein - die Qualität ist schrecklich - die Männeln machen alle so eckige ruckartige Bewegungen In welches Format muss ich denn umwandeln, dass was Ansehenswertes übrig bleibt?
Es ist eben doof, wenn man so computerblöd ist - aber ich denk mal, fragen hilft, um schlauer zu werden.


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#3

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 19.02.2008 14:44
von Bernd (gelöscht)
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ich hab es mit einer bereits gewandelten wmv mal durchprobiert. Es gibt wirklich passable Ergebnisse ! Wenn man ein richtiges avi von der Kamera nimmt, wird es noch besser.
Also:
1. Programm aufrufen
2. nach flv konvertieren auswählen
3. avi auswählen
4. Auf Zielort klicken und dort auf den Button mit den 3 Punkten den gewünschten Zielort durchsuchen lassen, sonst sucht man sich danach bei Vista tot
5. auf Ausgabegröße klicken und dort ggfs. die Parameter, z.B. bei 16:9 ändern, alle anderen so lassen ! Standard ist 4:3 - ein 16:9-Film würde den Film verzerren.
5. Auf Konvertieren klicken
6. mit VLC abspielen oder auf YouTube , Clipfish und Co hochladen, der Mediaplayer (Vista) zeigt erst mal ne Suchmeldung, er findet es auch, wenn man es erlaubt.

3GP ist Handyqualität und somit die schlechteste, die es gibt. Die kann man übrigens mit dem NOKIA-Player - auch online und kostenlos erhältlich - abspielen.

Danke an Mike für den super Hinweis, das Programm ist für Anfänger mehr als ideal !
zuletzt bearbeitet 19.02.2008 14:46 | nach oben springen

#4

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 20.02.2008 19:29
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte
Ich danke euch, die Tipps haben mich weiter gebracht und ich hab erfolgreich meinen ersten Clip konvertiert. Das Programm ist prima und mit dem FLV Format werden die Filmchen nicht zu groß. Hochladen ist bei mir mit Upload von 7-8 bei dem lahmen Dorf DSL schwierig, aber es funktioniert.

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zuletzt bearbeitet 20.02.2008 19:30 | nach oben springen

#5

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 19.04.2008 21:36
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte


In einem Anflug von Größenwahn meld ich mich mal mit einem Thema zu Wort, von dem ich nicht viel verstehe.
Aber hier ist mir mit dem Videoumwandeln ja schon schön auf die Sprünge geholfen worden.
Bernd musste ich nie lange bitten, das für mich zu erledigen – aber selbst ist die Frau – ist inzwischen mein neues Motto.

Hab den Format Video Wandler S.A.D. käuflich erworben, nur das Teil hat einen Schönheitsfehler, bei
Dateien aus meiner Olympus Kamera (MOV Format) streikt er. Wenn MOV Dateien klein genug sind, kann man sie auf den Videoplattformen sogar direkt hochladen und die Qualität ist sehr gut. Bei meinem Dorf DSL ist das aber ein abendfüllendes Unterfangen.

Nun hab ich nach langem Ausprobieren doch noch einen Wandler gefunden, der auch für MOV funktioniert. Er nennt sich Ultra Flash Video FLV Converter und wandelt MOV in Flash um – die Qualität finde ich ganz gut. Die freie Variante funktioniert aber nur eingeschränkt.
So ist es mir gelungen, euch mal unsere Lieblingsband mit einem Titel, gesungen von Quaster in fremdsprachig zu zeigen. Das war mein erster aufgenommener Clip – ich weiß selbst, dass der Ton zum Zahnschmerzen kriegen ist – besser hab ich es mit der Technik damals nicht hingekriegt. Aufgenommen ist es 2006 in Klaffenbach.
http://www.clipfish.de/player.php?videoi...zQxMXwyMjE5NTcx
Und hier die nächste technische Frage – gibt es Möglichkeiten, den Ton mit irgend einen Programm zu verbessern?


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#6

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 21.04.2008 11:42
von Bernd (gelöscht)
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kleine Tipps zur Verbesserung:

- Mehr Abstand zur Bühne, Streufeld der Boxen beachten, Boxennähe ist eh schädlich
- einen dünnen , durchlässigen Filz an dem Mikrofonloch / -löcher der Kamera befestigen
- bei der Bearbeitung die Tonspur mittels Rauschminderer (z.B. Magix) vom Kamerageräusch trennen
- da alle Instrumente in einer Spur liegen, kann man nicht ein Instrument manuell korrigieren (z.B. Schlagzeug )
- mehrspurige Aufnahmegeräte anschaffen - kosten aber "ein wenig mehr" und sind etwas größer, Richtmikrofone ebenso
- Bei der Videobearbeitung z.B. mit Magix, den Ton etwas herunterregeln, an den Einstellungen für den Ton herumprobieren

Es gibt kein "Rezept", was immer funktioniert. Begebenheiten und Einflüsse wie Bühnenaufbau, Boxenanordnung, Abstand, Wetter sind zu beachten. Eine feiernde und mitsingende Meute von Fans dominiert auch bei den Aufnahmen , wenn Du in dessen Umfeld stehst. Das Mikrofon nimmt immer das, was am nähesten und am lautesten ist. Bei manchen DV-Videokameras soll es auch schon funktioniert haben, den angeschlossenen Ohrhörer als Mikrofon zu benutzen. Also Ohrhörerstöpsel in den Mic-Eingang.
Separat Ton von anderem Standort aufnehmen und mittels Programm diese Tonspur nachträglich ins Video einsetzen.

Also :
Nahaufnahme - meist schlechter Ton - gutes Bild
Aufnahme mit optimalen Abstand - guter bzw. besserer Ton - schlechtes oder zu kleines Bild

Das größte Problem ist und bleibt aber, daß man erst zu Hause am Rechner merkt, was man erreicht hat.
zuletzt bearbeitet 21.04.2008 11:51 | nach oben springen

#7

motion jpeg - Panasonic Format umwandeln und hochladen ins Netz

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 01.06.2009 00:12
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte
Heute möchte ich mal wieder was von meinem Computerhalbwissen zum Besten geben. Inzwischen hab ich schon einige Erfahrung gesammelt. Nun habe ich eine neue Camera, eine Lumix TZ 7 von Panasonic und und war am Verzweifeln, weil ich die gedrehten Clips nicht umwandeln konnte, um sie auf meine Clipfishseite hochzuladen.
Mein Kaufprogramm erkannte das Format nicht. Lumix arbeitet unter Anderem mit dem recht seltenen Format Motion jpeg - hab herausgefunden, das ist sowas wie mov. Im Netz habe ich dazu einen ganz genialen, kostenlosen Converter gefunden. Er nennt sich Free Video Converter.

http://www.pcwelt.de/downloads/grafik_vi...ideo_converter/

Er hat große Vorteile gegenüber allen anderen bisher getesteten Programmen zu Umwandeln. Er kann deutsch (Sprache kann man einstellen) und ist kinderleicht auch für Nichtcomputerfreaks zu bedienen. Außerdem kriegt er fast jedes Format klein. Ob er mit AVC HD Lite klar kommt, muss ich noch testen.
Hier die Bedienungsanleitung :

- unter Datei hinzufügen den Clip von eurer Festplatte aussuchen (es funktioniert mit vielen verschiedenen Formaten wie AVI, MOV ..)
- falls ihr den Clip schneiden wollt - geht auch ganz einfach , die eingefügte Datei anklicken, rechts gewünschten Anfang und Ende Zeit einstellen
- dann das Format aussuchen, in das es convertiert werden soll, unter Ausgabeformat links ( Beispiel: 300mb AVI werden zu 50 mb Wmv , ohne dass all zu große Qualitätsverluste eintreten. Man kann auch in flv umwandeln, da wird die Datei kleiner und natürlich auch schlechter) Aber hier geht Probieren über studieren.
-ganz wichtig,Häkchen bei Tonspur einbeziehen.
- unter Ausgabepfad erklärt ihr dem Ding dann noch, wo es eure umgewandelten Clips auf eurem Rechner ablegen soll.
- dann auf Video convertieren gehen - und in Windeseile wird der Clip umgewandelt.
Die gängigen Palattformen wie Clipfish und My Video nehmen das Wmv Format, mit dem ich im Moment recht gute Erfahrungen habe.

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zuletzt bearbeitet 01.06.2009 07:15 | nach oben springen

#8

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 01.06.2009 13:37
von Wodka (gelöscht)
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Ein Wort voraus, also es wird auch im besten Studio nicht gelingen aus den Darbietungen der Puhdys Musik zu machen .... –grins-

Aber nun im Ernst, ich habe mir also mal die Tondatei von dem Clip angeschaut.. Das wirkliche Problem ist, das ist total übersteuert, heißt, die Dynamik ist vollkommen raus, die höheren Töne sind „weg geclipt“. Bei solchem Material besteht tatsächlich kaum eine Chance ...

Allgemein kann man die Audioqualität von selbst aufgenommenen Videos tatsächlich verbessern, auch wenn es ein wenig Mühe macht. Dazu ist es notwendig, zuerst den Ton vom Bild zu trennen, demuxen nennt man das. Es gibt dafür einige Programme, auch als Freeware.

Nun hat man eine Audiodatei, die man in einem Audioeditor bearbeiten kann. Wie man dann rangeht, nun das hängt vom Ausgangsmaterial ab. Ich habe also bei der Datei erst einmal versucht das Clipen ein wenig zu mindern und in einem Programm, welches so etwas automatisch „kann“ mit –4 dB das Material eingelesen. Man muss sich aber dabei bewusst sein, was durch Übersteuerung weg geschnitten ist, das ist weg! Also viel hat das nicht gebracht, aber man konnte nun wenigstens statt einem fast oben ebenem Frequenzgemisch ein paar „Spitzen“ ausmachen. Leider ist es so nicht möglich die Stimme „wiederherzustellen“.

Dann ist es immer gut, erst einmal das Ganze mit 3 – 6 dB zu „faden“, also die Amplitude herabzusetzen, sonst sind die Übersteuerungen gleich wieder da.

Also nun das ganze durch einen Equalizer schicken, hier macht sich ein grafischer ganz gut! Ich habe einen mit 30 „Bändern“ verwendet, also eine sehr hohe Auflösung. Hier kann man nun versuchen, bestimmte Frequenzen anzuheben oder auch zu mindern. Mein Versuch ging dahin, die mittleren bis hohen Töne etwas herauszustellen und das basslastige zu mindern. Hier äußerst schwierig, weil die Stimme ja auch in den Mittel- und Bassbereich geht und durch das Übersteuern kaum hohe Frequenzen zum auswerten da waren.

Als nächstes ging es in die Sektion „Echo“ hier habe ich mich dazu entschieden, ein dezentes Echo auf die „hohen“ Frequenzen zu legen. Viel ist von denen ja nicht vorhanden, aber das wenige wird so betont!

Als nächstes ging es in die „Hallsektion“, aber nur ganz vorsichtig. Auch hier ein „dezenter“ Hall auf das Ganze, wieder betont in den Höhen. Aber verdammt, die waren ja nicht da. Also noch einmal „Studiohall“ anwenden, hier kann man die Höhen betonen und die Tiefen mindern.

Hier muss ich erst einmal unterbrechen! Im „Normalfall“, also wenn das Ausgangsmaterial etwas hergibt, dann setze ich die entstehenden Dateien nebeneinander und lege dann fest, welche davon am lautesten in das Gemisch eingeht. Hier war nach erster Einschätzung ja Hopfen und Malz verloren, also bin ich in diesen aufwendigen Prozess nicht eingestiegen. So einmal nebenbei gesagt!

Ja, und nun? Nun war mein Bier alle! Ich habe das Ergebnis meiner Bemühungen verglichen mit dem Ausgangsmaterial, nein es war kaum was rauszuholen! Das Ergebnis ist es nicht wert vorgestellt zu werden! Gut, es klingt besser, aber ob „normale“ Ohren das hören? Aber der Weg war ja das Ziel!

Wenn man jedoch so etwas Verbessern konnte, nun dann speichert man das Ganze ab. –grins- Und dann wird gemuxt, also wieder der Ton mit dem Bild vereint. Dann in das gewählte Format wandeln und ab ins Netz, in der Hoffnung, dass da nicht irgendwer kommt und schimpft! Soll es ja schon gegeben haben ....


Fazit: Aus total übersteuerten Aufnahmen kann man auch im „Profistudio“ nichts Vernünftiges machen! Wichtig ist also bei der Aufnahme darauf zu achten, dass der Ton nicht übersteuert wird! Bernd gab da ein paar Tipps, die gingen in die Richtung. Dann kann man vieles noch herausholen, den Beweis habe ich ja mit anderen Sachen schon angetreten, man denke an die Aufnahmen als Video von Reggae Play, die eine Doppel-CD ergeben haben, wo Reini selbst einen Titel im „Radio“ hat spielen lassen. Und wenn das Ganze nun von Programmen her sehr aufwendig klang, nein auch die gibt es als Freeware.

Also nicht verzagen ....

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#9

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 01.06.2009 13:49
von schattenreiter | 435 Beiträge | 788 Punkte

http://www.xmedia-recode.de/download.html

damit mache ich alle Umwandlungen. Das Programm ist Freeware und arbeitet auch recht flott.


am Schädel graue Haare und Rock´n roll im Bauch
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#10

RE: Videoclips umwandeln

in Foren-Statistik, Fragen zur Forensoftware - Allgemeine PC, Hard- und Software 01.06.2009 22:10
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Danke Wodka, dass du dir so viel Zeit genommen hast, das hier technisch zu erklären. Auch wenn ich nicht alles kapiert habe - ich habe eine Vorstellung davon, wie schwierig sowas ist. Wenn ich mal was wirklich Wichtiges habe, lege ich es in deine Hände, in der Hoffung du kannst es retten.
Mein derzeitiger Fotoknips machst sogar noch vor den Boxen brauchbaren Ton, soweit meine alten Ohren das beurteilen können. Dafür ist hier wieder das Bild schlechter und beim Zoomen wird es schnell unscharf. Alles Gute ist eben nie beisammen - aber auf jeden Fall hab ich wieder ein Stücken mehr Einblick in die Geheimnisse der Filmer und Tonmeister bekommen.


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