#1

60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 16.04.2008 00:16
von Kundi (gelöscht)
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Jörg Stempel machte gestern auf seiner "Lesereise" zu 60 Jahren AMIGA in Dresden Station.
Als Gäste waren Thomas Putensen und Jäcki Reznicek dabei.
Dass zu so einem interessanten Abend auch einige Mitglieder der Forengemeinde anreisen würden, war ja vorher schon klar. So trafen Lissi und meinereiner im Societäts-Theater Dresden auch Petra,Belinda sowie Hartmut und Evi.
Jörg Stempel erzählte viel aus der Amiga-Geschichte und befragte seine Gäsate auch sehr tiefgründig.
Alle 3 wren locker drauf und warfen sich hier und da schon mal verbal die Bälle zu.
Musikalisch glänzte Thomas Putensen am Klavier und mit seiner Stimme.Vom Kinderlied bis zu Manfred Krug und Silly/Pankow spielte er einige Lieder aus der Amiga-Geschichte auf seine eigene Weise. Übrigens durfte auch Jäcki mal mitsingen;-).
Die knapp 2 Stunden Gespräche und Musik waren wie im Flug vorbei.
So, das war das erste kurze Statement. Mehr dazu gibt es morgen.
Jetzt gibt es ein paar Foto's.

Gruß Kundi
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zuletzt bearbeitet 16.04.2008 00:45 | nach oben springen

#2

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 16.04.2008 08:01
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte
Eine kleine Lehrstunde in Sachen Ostrock im Tal der Ahnungslosen

Nur gut, dass es sich durch dieses Forum rumspricht, wo was los ist, was man keinesfalls verpassen sollte.
So mit einem Auge hab ich schon lange auf diesen Termin geschielt - es war Motivation genug, dass einige meiner lieben Ostrockkumpels und Kumpelinnen sich ebenfalls auf den Weg nach Dresden machten.
Für mich war es Premiere - bin das erste Mal mit dem Auto bis wenigstens zum Rand der Neustadt gefahren und hab wider erwarten mein Auto diesmal sofort gefunden, was in dieser stockfinsten Nacht eine Meisterleistung darstellte.
Dieses Projekt, angeschoben von Jörg Stempel, bietet dem geneigten Publikum wirklich neue und interessante Einblicke in die Vergangenheit des Labes Amiga und rückt die vorgestellten Künster unaufdringlich ins Scheinwerferlicht.
Nur etwas finde ich unpassend - den Begriff "Lesereise". Wer sich mit der Sache nicht auskennt, wird möglicher Weise davon verprellt. Es wird zum Glück keinesfalls was vorgelesen - Herr Stempel plaudert locker mit den eingeladenen Gästen und durch Thomas Putensen hat er einen Spezi gefunden, mit dem er sich die Bälle zuwerfen kann.
Die genialen Darbietungen des Pianisten waren für mich überhaupt das Highlight. Der ist um kein Lied verlegen, um es mal so zu sagen.
Es begann mit dem lange nicht gehörten Hit aus meiner Jugendzeit "Wie ein Brot so dick und rund ..." ging über die Beatles, Pankow und Sillylieder und endete bei Manfred Krug. (ich hab mir die Pionierlieder CD bei Notenbude bestellt und warte sehnsüchtig, dass die irgend wann mal geliefert wird *g*) Die Interpretationen des Herrn Putensen waren mindestens genau so eigenwillig wie seine Haartracht.
Der Stargast Jäcki mit Heimvorteil rundete die Sache natürlich ab. Er hatte viel Interessantes aus seinem Musikerleben zu erzählen. Man versuchte das Publikum einzubeziehen - es konnten Fragen gestellt werden und ganz Mutige machten davon auch Gebrauch.
Putensen ist ja ein absoluter Spaßvogel und er veranstaltete mit Jacki ein lustiges Liederraten - eine Taste auf dem Klavier wurde angeschlagen und man sollte erraten, welcher Beatlestitel es ist - neben mir saß ein Zuschauer, für den das keine Hürde war *staun*.
Man kann nur hoffen, das es sich herumspricht, wie einmalig dieses Projekt ist und für einzuladende Künstler hätte ich noch eine ganze Liste mit Vorschlägen. Da in dieser Reihe keine Veranstaltung wie die andere ist - kann man immer wieder hingehen, ohne dass es langweilig wird.
Ach ja - warum ich Dresden immer noch als Tal der Ahnungslosen bezeichne - es war noch für doppelt so viele Leute Platz in diesem Theater.





Klick mal druff hier:

zuletzt bearbeitet 16.04.2008 12:18 | nach oben springen

#3

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 16.04.2008 09:13
von Belinda | 273 Beiträge | 300 Punkte

Da sind wir ja wieder.... Guten Morgen!

Schön, dass doch einige von euch bei diesem Schweinewetter den Weg in diese etwas versteckte Location gefunden haben.
Leider konnte ich keinerlei Werbung für diese Veranstaltung entdecken. Nicht alles, aber doch so einiges ist mir an Zeitungen und Stadtmagazinen in die Finger gekommen - aber nix drin. Wer nicht auf diversen Internetseiten unterwegs war, weiß es einfach nicht. Wo sollen die Gäste herkommen?! Allerdings soll es wohl einen Nachbericht in der Presse geben. Bin gespannt.

Aber Kundi und PM haben euch schon berichtet - super. Danke!

Angefügte Bilder:
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#4

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 16.04.2008 13:44
von HH aus EE (gelöscht)
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AMIGA - 60 Jahre und kein bißchen leise

Von Schönheit an der Elbe und glänzender Architektur war gestern am Abend in Dresden nichts zu sehen, wir hatten Schmuddelwetter pur!
Irgendwo hinter Häuserecken und einem Dreikönigskirchturm hatten Dresdner Baumeister das Societätstheater versteckt. Klein, fein und schnuckelig, allerdings auch verdammt gut im Verborgenen, wie sich zeigte.

Da stehen 60 Jahre AMIGA in großen Lettern und keiner macht sich wirklich Gedanken, was sich dahinter verbergen könnte. Meine Evi und ich waren neugierig genug, mehr erfahren zu wollen und wer Musikanten kennt, weiß auch, daß Lesereise keine Lesestunde im Kindergartenstil sein kann. Zumal mit Jäcki Reznicek einer der profiliertesten Basser und mit Thomas „Pute“ Putensen ein „Muschkante“ vor dem Herrn angekündigt waren.

Den Abend eröffnete Jörg Stempel, der Nachlaßverwalter des AMIGA-Kataloges und einer der Autoren von über 400 Seiten gebundener AMIGA-Geschichte. Das musikalische Intro, eingespielt von einer verstaubten Tonkonserve, lieferten die legendären Sputniks – Gott ist das lang her!

Wie gesagt – nichts da, von wegen lesen!
Stempel plauderte von Beginn an locker und flockig aus dem berühmten Nähkästchen, dabei aber immer einen geringen sachlichen und würdigen Abstand wahrend. Das war einfach nur angenehm und von Beginn an richtig interessant, weil natürlich jedes gesprochene Wort sofort diverse eigene Erinnerungen auslöste. Jedenfalls kenne ich keinen, der nicht mindestens eine Amiga-Platte im Schrank hatte und sein Lieblingslied auch mitsingen konnte von „Sing, mei Sachse, sing“ bis hin zur unverwüstlichen „Jugendliebe“. Und da hab’ ich gestern schon mal gestaunt, wie textsicher meine Frau diverse Kinderlieder mitsang: „Wie ein Brot, so dick rund…..“ – Putensen am Klavier sei’s gedankt.

Aber dieser hatte noch mehr drauf. Der ließ bei SILLY auch gleich mal die Klassik aus dem Sack und von PANKOW zu McCartney war bei ihm auch nur eine Klaviertaste Unterschied.
Und weil „Pute“ erst kürzlich mit „Ein Hauch vom Frühling“ und den schönsten Songs von Manfred Krug und Günther Fischer in Dresden gastierte, waren natürlich auch Krug-Songs am Klavier zu hören, gesungen von einer rauchigen Stimme, die dem Original verdammt nah auf den Hals rückte. Einfach Super!
Der berühmte Funke sprang von der Bühne in die Stuhlreihen und von dort postwendend wieder nach vorn – sichtliche Erheiterung bei den Agierenden und heftiges Lachen bei den Gästen waren mehr als ein Mal die Folge. Diesen Typen muß man live erlebt haben, diese urwüchsige Figur und die noch urwüchsigere Spielfreude sind in jeder Hinsicht ein Genuß!

Der Lokalmatador Jäcki Reznicek hatte seine musikalische Jugend gleich in Person(en) mitgebracht. Der Pankow/Silly-Bassist ließ Einblicke in sein Musikerleben und auch in seine Anfangsjahre als Dresdner zu. Endlich erfuhr auch ein Jugendfreund von damals, warum er nicht in Jäcki’s erster Band mitspielen durfte – jetzt wissen wir’s auch.

Der zweistündige Abend ist alles andere als eine steife Lesung. Ich habe schon lange nicht mehr so herzlich gelacht und so kurzweilige Unterhaltung erlebt. Stempel ist ein Erzähler mit Augenzwinkern, Jäcki ein Urgestein, der auch intimere Einblicke zulässt und Putensen ist ein Mini-Orkan, der über die kleine Bühne tobt, egal ob er nun gerade den „Manne“ Krug mimt oder sich durch die internationale Rockwelt zitiert. So einen Abend würde ich gern mal wieder erleben!

Anders formuliert: Was interessieren mich Regenschauer und ein halbleerer Saal, wen ich gemeinsam mit Weib und Freunden einen genußvollen Abend mit einem freundlichen Moderator, einem langsträhnigen Rocker und einem begnadeten Entertainer erleben darf. Am liebsten die ganze „Lese“-Tour und jedes Mal mit anderen Gästen auf der Bühne. Da könnten noch einmal die in Vinyl gepreßten Lebensjahrzehnte lebendig werden, mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Liedchen im Ohr.
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zuletzt bearbeitet 16.04.2008 13:51 | nach oben springen

#5

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 19.04.2008 20:36
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Hab bei meiner Clipfishecke mal eine kleine Kostprobe des Könnes von Herrn Putensen

http://www.clipfish.de/player.php?videoi...zQxMXwyMjE5MTg5


Klick mal druff hier:

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#6

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 23.04.2008 08:37
von HH aus EE (gelöscht)
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Hey Kundi, hab' Deine Zeilen über das AMIGA-Ereignis in Dresden gelesen, die Du der "Mugge"-Seite zur Verfügung gestellt hast. Das hast Du schlicht fantastisch beschrieben! Dieses Lob mußte ich unbedingt loswerden, verbunden mit der Aufforderung, den gleichen Bericht natürlich und bitte hier auch noch reinzustellen!

P.S.: Ich freue mich auf das nächste gemeinsame Konzerterlebnis mit Dir und vielleicht schreiben wir dann beide wieder - macht einfach nur Spaß, Leute wie DICH zu kennen!
zuletzt bearbeitet 23.04.2008 08:38 | nach oben springen

#7

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 23.04.2008 11:28
von Kundi (gelöscht)
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Lieber Hartmut,

es ist auch mir eine Freude, Dich immer wieder zu treffen oder mit Dir zu telefonieren.Ich frage mich nur,warum sich so ein paar Ostrock-Verrückte wie wir erst letztes Jahr kennen gelernt haben.Das Leben geht schon manchmal seltsame aber wunderbare Wege;-).

,Ich hatte diesen Beitrag bei deutsche-mugge.de nachträglich geschrieben und dachte mir, hier stehen schon so viele aussagekräftige Berichte und Informationen von Petra, Belinda und Dir, dass ich nicht noch einmal alles wiederholen wollte. Aber hier ist der Bericht:

Im vergangenen Jahr feierte das älteste deutsche Plattenlabel AMIGA seinen 60. Geburtstag. Das wurde mit vielfältigen Veröffentlichungen und Aktionen gefeiert.Einen großen Anteil an der jüngeren AMIGA-Geschichte hat Jörg Stempel.Von 1980 bis 1988 war er Redakteur bei AMIGA / VEB Deutsche Schallplatten und später von ca.1990 - 1993 Vertriebsleiter Ost der BMG Ariola. Ab 1994 war er Labelmanager AMIGA bei BMG Berlin.Mittlerweile ist Jörg Stempel für Sony BMG tätig.
Dieser Mann hat viel zu erzählen und das tut er auch ausgiebig auf Tour in verschiedenen Städten bei Talk-Abenden mit Gästen.
Am 15.04.2008 fand eine dieser Veranstaltungen in der sächsischen Landeshauptstadt statt.Bei trüben, regnerischen Wetter machten wir uns auf den Weg ins Societaets-Theater Dresden.Die grobe Richtung war uns ja klar, aber es dauerte dann doch eine Weile das versteckt gelegene Theater zu finden.
Als wir dort eintrafen, waren nur wenige Gäste gekommen.Darunter waren aber dankenswerterweise einige liebe Bekannte.
Am Ende mögen es etwa 40 zahlende Besucher gewesen sein, dieVeranstaltung besuchten
Ob es am miesen Wetter lag oder daran, dass es an einem Wochentag war? Ich habe keine Ahnung, aber wer nicht dort war, hat echt etwas verpaßt.

Der Abend begann mit einem Einspiel von der Konserve. Als Einstimmung erklangen die legendären Sputniks. Dann nahm Mister AMIGA , also Jörg Stempel auf der Bühne Platz und begann locker über AMIGA und seinen damit verbundenen Lebensweg zu plaudern.
So erfuhr man zum Beispiel für welchen Preis AMIGA damals an BMG verkauft wurde und dass der Kaufpreis sich unheimlich schnell bezahlt gemacht hat.
Ebenso interessant war es zu hören, was es mit der Auflage der bei AMIGA erschienen Lizenzausgabe der BAP-LP "Vun drinne noh drusse" auf sich hatte.
Auch plauderte Jörg Stempel über die Nachwende-Zusammenarbeit mit Manfred Krug, aus der 3 CD's hervorgingen.
Das ganze wurde musikalisch von Thomas Putensen am Klavier begleitet.Es war schnell zu merken, dass das Publikum bereit und willens war, sich auf die Zeitreise entführen zu lassen.
Spätestens als Putensen bekannte Kinderlieder wie "Uns're Heimat" und das "Matrjoschka-Lied" ("Wie ein Brot so dick und rund, wie die Bumen lustig bunt..".) interpretierte, war das Eis auch beim letzten Gast gebrochen.Textsicher wurden diese Lieder mitgesungen. Dabei hatte sicher jeder seine eigenen Erinnerungen.

Putensen ist der geborene Entertainer, pfiffig und schlagfertig lieferte er sich mit Stempel den einen oder anderen humorvollen Schlagabtausch.
Musikalisch breit gefächert spielte er an diesem Abend auf dem Klavier unter anderem Stücke von Silly, Pankow, Manfred Krug und auf Zuruf aus dem Publikum zum Beispiel die Titelmelodie des DEFA-Filmes "Solo Sunny", welches im Original damals von Regine Doberschütz gesungen wurde.Mit seiner humorvollen Art,seiner markanten rauchigen Stimme und seinem explosiven Klavierspiel begeisterte er nicht nur mich.
Als Talk-Gast hatte sich Jörg Stempel an diesem Abend keinen geringeren als den gebürtigen Dresdner Jäcki Reznicek eingeladen.In lockerer Atmosphäre plauderte man über den Lebensweg von Jäcki und über die AMIGA-Geschichte.
Reznicek ließ sich auf das humorvolle Wortgeplänkel mit Jörg Stempel ein und fast nebenbei erfuhr man sehr viel aus dem Leben eines erfolgreichen Musikers, der übrigens auf vielen, vielen AMIGA-Alben den Bass einspielte.So erfuhren wir, dass Jäcki seine ersten Schritte in Lockwitzer Schülerbands unternahm. Außerdem wurden die vielen weiteren Karriere-Stationen Reznicek's etwas näher beleuchtet, angefangen von der Klaus-Lenz-Bigband, über die Vroni Fischer Band und die daraus entstandene Band 4 PS, bis hin zu seinen bekanntesten Stationen, die da PANKOW und SILLY heißen.Völlig vorbei gegangen an mir ist beispielsweise damals, dass Jäcki Reznicek einige Jahre Bassist bei King Køng, der Alternativ-Band um Farin Urlaub (ja, genau der von "Die Ärzte") war.Reznicek braucht und liebt die Abwechslung, deshalb spielt er gerne mit anderen Künstlern wie zum Beispiel Barbara Thalheim oder Joachim Witt zusammen.
Außerdem ist er Professor an der Hochschule für Musik "Carl-Maria von Weber" in Dresden und hat schon einige Basslehrbücher geschrieben und veröffentlicht.
Jäcki erzählte auch über seine jahrelange Zusammenarbeit mit der Firma Warwick, die bisher darin gipfelte, dass Jäcki Reznicek einen eigenen Bass entwerfen durfte, der exklusiv und numeriert bei der Firma für schlappe 5000 bis 7000 Euro (je nach Ausstattung) bestellt werden kann. Jäcki besitzt den Bass mit der Nummer 1, die Nummer 0 steht bei Warwick. Dieses Instrument kann in der Firma bestellt werden und wird dann sofort für den jeweiligen Auftraggeber gebaut.

Stempel kitzelte gekonnt die Informationen aus Jäcki heraus und hatte auch sichtlich Spaß daran.Außerdem band er das Publikum ständig in die Talk-Runde ein und reagierte sofort auf die Fragen aus dem Publikum heraus.
Ein weiteres Highlight war das Liederraten das Putensen mit Peznicek veranstaltete. Er schlug eine Taste auf dem Klavier an und Jäcki sollte raten um welchen Beatles-Klassiker es sich dabei handelt.Außerdem hat "Pute" es sogar geschafft, Jäcki an der einen oder anderen Stelle zum Mitsingen zu bewegen.
Nach rund 2 Stunden war die unterhaltsame Geschichtsstunde leider schon vorbei.
Doch alle 3 Protagonisten des Abends standen den Gästen dann noch für ein nettes Gespräch und/oder Autogramm zur Verfügung.
Es lohnt sich auf jeden Fall, so eine Veranstaltung mit Jörg Stempel und Gästen zu besuchen.

Gruß Kundi
Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 23.04.2008 11:42 | nach oben springen

#8

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 23.04.2008 11:49
von HH aus EE (gelöscht)
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Na bitte, geht doch - Kompliment kann ich nur zurückgeben!

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#9

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 23.04.2008 11:51
von Bernd (gelöscht)
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ja, Danke Euch allen ganz lieb für Eure Berichte !

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#10

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 12.01.2010 14:49
von Mary (gelöscht)
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Ein "Uralt-Beitrag" mal wieder in Erinnerung gebracht..., beim Stöbern fand ich einige Videoclips, nicht schön, aber vielleicht doch informativ...
Genau hier... war meine "Foren-Geburtsstunde" - danke Petra, für Deine "Umsicht" mich anzusprechen...
Es konnte mir nichts Besseres passieren...

Jäcki Reznicek erzählt Jörg Stempel etwas die Entstehung seines Streamer Stage II „Jäcki Reznicek Signature Bass" - Societätstheater Dresden 15.04.08

http://www.youtube.com/watch?v=DI88fgOmBkM

Thomas Putensen, Jäcki Reznicek und Jörg Stempel bei "60 Jahre Amiga" im Societätstheater Dresden 15.04.08 - "Pute" am Klavier...

http://www.youtube.com/watch?v=Wz0xKdCd5aA

zuletzt bearbeitet 12.01.2010 19:03 | nach oben springen

#11

RE: 60 Jahre Amiga am 15.04.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 14.01.2010 18:29
von Sonny | 1.740 Beiträge | 2031 Punkte

So bleiben die Erinnerungen wach. In DD war ich nicht dabei, deshalb sah ich mir den ganzen Beitrag nochmal und Deine Clips mit Neugier an.
Das ist hochinteressant, nach fast zwei Jahren alles nochmal zu lesen.


*
Doch die Zeiten ändern sich. Ob wirs mögen oder nicht. Alles hat seine Zeit.

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