#1

Eric FISH & Friends 23.01.2010 in Hoyerswerda

in Konzertberichte Ostrock allgemein 24.01.2010 20:03
von Kundi (gelöscht)
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Lissi und ich warten gestern endlich mal wieder gemeinsam auf Tour. Eric FISH gastierte in der KUFA Hoyerswerda und die Mugge wollten und konnten wir uns doch nicht entgehen lassen. Die KUFA war zu Konzertbeginn bestens gefüllt und die Musiker boten wieder mal bis weit nach Mitternacht Akustikrock vom Allerfeinsten. Es war übrigens das letzte Konzert der kleinen Tour zum neuen Album "Alles im Fluss".
Hier sind jetzt die ersten Fotos;-).

LG Kundi

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RE: Eric FISH & Friends 23.01.2010 in Hoyerswerda

in Konzertberichte Ostrock allgemein 24.01.2010 20:26
von Kundi (gelöscht)
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#3

RE: Eric FISH & Friends 23.01.2010 in Hoyerswerda

in Konzertberichte Ostrock allgemein 26.01.2010 15:16
von Kundi (gelöscht)
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„Völlig im Arsch, am Arsch der Welt“ heißt es im Titel „Last und Lust“ vom neuen Eric Fish - Album und völlig im Arsch am, am Arsch der Welt müssen sich einige FISH - Fans gefühlt haben, als sie am vergangen Sonnabend in Hoyerswerda eintrafen. Viele von ihnen hatten 600 Kilometer und mehr hinter sich. Aus Thüringen, Bayern, Baden - Württemberg und anderen Landstrichen Deutschlands steuerten sie zielsicher die Stadt an, die mehrere Jahrzehnte eng mit der Braunkohle verbunden war und die seit 20 Jahren langsam ausblutet. Tausende Arbeitsplätze sind nach der Wende weggebrochen und mehrere Tausend Einwohner haben der Stadt den Rücken gekehrt. Sie sind dahin gezogen, wo es für sie noch Arbeit gibt. Hoyerswerda empfing die angereisten Gäste mit Eiseskälte und Dunkelheit. Die Stadt, die an vielen Ecken noch den Charme der achtziger Jahre versprüht, zeigte sich von ihrer rauen Seite. Minus 15 Grad Celsius zeigten diverse Thermometer und ein unangenehmer Wind pfiff auch noch um die Ecken. Doch Fish - Fans zählen nicht umsonst zu den härtesten Fans überhaupt.

Die ganz rührseligen und aktiven FISH - Fans sind im Fanclub „Die Traumfänger“ organisiert. Das ist ein lustiges Völkchen und irgendwelche Traumfänger findet man auf jedem Konzert. Lissi und ich sind ja in den letzten 2 Jahren nun auch schon auf mehreren Muggen gewesen und wir kennen mittlerweile doch viele von ihnen persönlich. Auch deshalb freuten wir uns auf das Abschlusskonzert der Release - Tour zur neuen CD „Alles im Fluss“ in der KUFA. Da Lissi bis 18.30 Uhr den Reichtum ihres Arbeitgebers mehren durfte, kamen wir erst gegen 20.00 Uhr an der KUFA an. Dadurch verpassten wir leider das Treffen der Musiker mit den Mitgliedern des FC. Doch das war kein Problem, denn natürlich erfuhren wir die Neuigkeiten in den nun folgenden Gesprächen mit den „FISH -Verrückten“ aus nah und fern. Die besten Plätze vor der Bühne waren natürlich schon belegt. Auf dem Teppich und auf ihren Decken hatten sich die Fans schon häuslich eingerichtet. Dem Anlass angemessen gab es auch den einen oder anderen Schluck Prickelwasser. Leuchtstäbe und Wunderkerzen wechselten auch schon den Besitzer. Auf der Bühne brannten schon viele Kerzen, was dem ganzen einen festlichen Rahmen gab. Das große Banner mit dem weißen Eric FISH – Logo auf schwarzen Grund, welches am Bühnenhintergrund hing, strahlte auch diesen Hauch von Festlichkeit aus und verkündete gleichzeitig auch dem letzten Unwissenden, wer den hier heute die Bühne beherrschen würde. Das Logo sieht übrigens wirklich edel aus und es sagt schon einiges über die Musiker aus. Die stilisierte übereinander liegende Fis(-s)he in einem Kreis, umgeben vom Schriftzug Eric Fish & Friends, interpretiere ich so, dass sich hier wirklich Freunde zum gemeinsamen Musizieren zusammen gefunden haben und gleichberechtigt agieren. Manche nennen die Jungs ja auch liebevoll die FISHe. Nachdem die vielen Freunde und Bekannten begrüßt waren und nachdem die Getränkefrage geklärt war, konnte es endlich losgehen.

Zuerst kam Eric Fish allein auf die Bühne und spielte solo den Titel „Traumfänger“ von seiner ersten Solo - CD „Auge im Auge“.. Im dem Lied heißt es nicht ganz unpassend „Bin hier, um euch zu verzaubern. Ein Magier bin ich!“. Wahrlich, der blonde Sänger verzauberte mich von der ersten Sekunde an. Mit seiner unverwechselbaren, eigenwilligen Stimme und seiner charismatischen Ausstrahlung hatte Eric sowohl Publikum als auch seine Mitstreiter jederzeit im Griff. Als nächster Musiker nahm Gerit Hecht seinen angestammten Platz hinten links am Keyboard ein. FISH ließ uns an diesem Abend wieder tief in seine Gedankenwelt blicken. Das wurde bei „Last und Lust“ überdeutlich. Dieser Titel behandelt das Leben eines Musikers unterwegs, der oft aus dem Koffer lebt, manchmal gar nicht weiß, wo er ist und der auf der Bühne abends trotzdem glücklich ist.
Noch 2 Musiker enterten die Bühne Cellist B. Deutung und Rainer Michalek (Gitarrist / Gesang, Mundharmonika). Leider fehlte krankheitsbedingt Uwe Nordwig(Gitarre, Gesang) an diesem Abend in dieser Runde. Der arme Uwe hatte nachmittags noch den Soundcheck versucht, musste sich dann aber doch den Viren geschlagen geben und lag nun krank im Hotelbett. Die folgenden Stunden waren ein musikalischer Rausch der Sinne. Fulminante Akustikgitarrenklänge, ein einschmeichelndes Cello und dezent gesetzte Tastenanschläge webten ein Gespinst aus Harmonien und Tönen, die sich tief in meine Gehörgänge, sowie in Herz und Hirn bohrten.
Ich fühlte mich auf der über 3stündigen Reise durchs FISH – Universum sauwohl, behütet und geborgen. Wenn ein Musiker ein neues Album hat, dann wollen sie auch in der Regel viele der neuen Lieder live spielen. Fish und Friends taten das ausgiebig. Wunderschön kam das neue „Mantra“ daher. Der Text handelt davon, sich bei Stress und Problemen nicht von Tabletten( bei deren Kauf profitieren sowieso zu Pharma-Konzerne) etc blenden zu lassen, sondern sein eigenes ICH und seinen eigenen Mittelpunkt zu finden. Der Refrain hat wieder einen schönen Mitsing-Teil und so dirigierte Eric lächelnd den Chor der Fans. Originell fand ich, dass der „dei dei “ - Singsang mit den populären Takten von Beethovens 5.Sinfonie endeten( in dem Fall dei dei dei deeeeeeiiiiii gesungen).

Ich bekomme nicht mehr die ganze Setlist zusammen. Bei über 30 Liedern am Abend ist das ja auch kein Wunder. Doch die Auswahl der Titel war sehr nach meinem persönlichen Geschmack. Alte Gassenhauer und neues Liedgut aus der eigenen Feder wurden dezent gewürzt mit ein paar Coverversionen von Pothead & Co. Sagenhaft offene Texte, die in einer verständlichen bildhaften Sprache vom großen und vom kleinen Frieden, der Reise ins eigene ich mit allen möglichen Stärken, Schwächen und Träumen erzählten, lösten mehr als einmal das sogenannte Kopfkino in mir aus. In einigen Liedern erkennt man sich selbst wieder. Zum Beispiel in „Zwilling“, welches die gute und schlechte Seite jedes Menschen thematisiert. In dem Gespinst aus Gitarren-, Sehr gefreut habe ich mich, als Eric Fish endlich mal wieder bei einem Konzert zur Whistle( einer speziellen irischen Flöte oder Pfeife) griff und sie gleich bei 3 Liedern irischen Ursprungs einsetzte. Irische Folkmusik hat ja seine eigenen Reize und ich ließ mich gerne gedanklich fort auf die grüne Insel treiben.

Doch es gab später auch noch eine folkloristische Melodie, die dem fernen Russland entliehen schien und zwar bei dem neuen Lied „Bildungsoffensive“. Ich meine da Ansätze von der „Kalinka“ - Melodie gehört zu haben. Eric meinte in der Ansage zum mit einem Augen zwinkern, dass Fish & Friends ja auch einen Bildungsauftrag haben und die Offensive ihr Beitrag dazu wäre. Das Konzert näherte sich dem Ende. Längst waren wir im Zugabenteil und irgendwas fehlte noch. Ich wartete auf der musikalische Verbeugung von Fish & Friends vor einem ganz wichtigen Musiker aus der Lausitz und wie mir ging es sicher vielen anderen Besuchern. Wir wurden nicht enttäuscht, denn natürlich spielte Eric auch noch einen der unsterblichen Songs von Gerhard Rüdiger Gundermann. Für die Musiker gab es zum Abschluss dieses Konzertes und der Tour vom Fanclub auch noch ein paar signierte Erinnerungsgeschenke. Die zweite Schicht für Eric, Gerit, Rainer und B.Deutung hieß natürlich Autogrammwünsche erfüllen und mit den Fans quatschen. Dabei wurde so mancher Scherz gemacht und so manches komische Foto geschossen. Übrigens die neue CD von Eric Fish „Alles im Fluss“ ist der absolute Überhammer und wer Eric noch nie live gesehen hat, sollte das irgendwann nachholen.
Ihr werdet sicher mindestens genauso überrascht sein, wie wir damals bei unserem ersten Fish – Konzert waren.

Gruß Kundi

zuletzt bearbeitet 31.01.2010 19:05 | nach oben springen

#4

RE: Eric FISH & Friends 23.01.2010 in Hoyerswerda

in Konzertberichte Ostrock allgemein 26.01.2010 17:50
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Ich weiß noch, wie skeptisch wir diesen Sommer zum Fish Konzert nach Freiberg gegangen sind und wie begeistert wir wieder nach Hause gefahren sind.


Klick mal druff hier:

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#5

RE: Eric FISH & Friends 23.01.2010 in Hoyerswerda

in Konzertberichte Ostrock allgemein 26.01.2010 18:14
von HH aus EE (gelöscht)
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Mich hat schlicht die Kälte gebremst und der Weg nach Dresden, wo ich meine Neugier auch befriedigen konnte, war bei diesem Wetter einfach kürzer und sicherer.

Schöner Nebeneffekt: Ich bin noch immer neugierig auf diesen (anderen) FISH, der ja mit dem von Marillion nichts zu tun hat, aber wohl die gleiche charismatische Ausstrahlung besitzen soll. Im Sommer, wenn's schön warm ist, werden meine älteren Knochen einen Weg finden und dann lausche ich dem "Gesang der Fishe" .

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#6

RE: Eric FISH & Friends 23.01.2010 in Hoyerswerda

in Konzertberichte Ostrock allgemein 27.01.2010 08:29
von toms-daddy | 73 Beiträge | 98 Punkte

hallo Kundi, ich habe um 3.30 Uhr meinen letzten Schluck Kräutertee ausgetrunken,
bin mit der Gitarre und der Technik zum Auto geschliddert und wusste, dass du in meiner Nähe warst ...
Natürlich gilst du somit als entschuldigt - danke für diesen tollen Bericht -
irgendwann schaff ich es noch, vielleicht gemeinsam mit euch zum Fish zu gehen.
Ich bin übrigens am Ostersonntag zur Altstadttour wieder in Hoy, im Cafe Ambiente, mit neuen alten Liedern.

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