#1

SPLITT 12.06.10 Döbeln

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.06.2010 10:50
von Kundi (gelöscht)
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Stadtfest Döbeln - Klappe, die Zweite: Gestern gab es dort Ostrock vom Allerfeinsten, da konnten Lissi und ich natürlich nicht fehlen. SPLITT aus Berlin war nämlich bei den Sachsen zu Gast. Die Besucher erlebten eine höchst spielfreudige Band, die eine perfekte und publikumsnahe Show mit vielen Ostrock - Hits ablieferten. SPLITT zählt neben den Ossis für uns mit Abstand zu den besten Bands, die sich der Musik von PUHDYS, SILLY, CITY & Co. verschrieben haben. Hier und jetzt gibt es die ersten Fotos. Mehr dazu gibt es in den nächsten Tagen.

LG Kundi

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 13.06.2010 11:09 | nach oben springen

#2

RE: SPLITT 12.06.10 Döbeln

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.06.2010 11:02
von Bernd (gelöscht)
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Wir waren nur ca. 10 km vom Spielort entfernt zu einer Familienfeier. Schade, das habe ich leider nicht mitbekommen. Nur die THOR-Plakate für heute gesehen.
Klar, wäre das auch was für uns gewesen! Da bin ich jetzt sehr gespannt auf Deinen Bericht !

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#3

RE: SPLITT 12.06.10 Döbeln

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.06.2010 12:25
von Lissi (gelöscht)
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Ich kann nur sagen Splitt ist immer eine Reise wert und unter denen die Ostrock zum Besten geben gibt es außer den Ossis keine Band die man mit Splitt auf eine Stufe stellen könnte...
Es hat Spaß gemacht zu zu sehen und zu zu hören. Und Spaß hatten nicht nur die Musiker auf der Bühne auch das Publikum hat sich anstecken lassen.Diese ehrliche und offene Leidenschaft zur Ostmusik konnte man fühlen und das ist was für mich zählt.


Ein paar Bilder auch von mir...

LG Lissi

Angefügte Bilder:
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#4

RE: SPLITT 12.06.10 Döbeln

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.06.2010 12:38
von Lissi (gelöscht)
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... und weil ich einmal am hochladen bin noch paar Bilder

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 13.06.2010 13:28 | nach oben springen

#5

RE: SPLITT 12.06.10 Döbeln

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.06.2010 17:22
von Quintin (gelöscht)
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War ja auch geil gestern. Mal sehn wie Thor jetz gleich ist.

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#6

RE: SPLITT 12.06.10 Döbeln

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.06.2010 18:18
von Kundi (gelöscht)
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Am Sonnabend ging es schon wieder zum Stadtfest nach Döbeln. Doch diesmal waren ein paar Vorzeichen anders, Lissi begleitete mich und das Wetter war gegensätzlich zum Freitag. Regen und kühlere Temperaturen machten uns anfänglich zu schaffen. Nur gut, dass ein Teil des Platzes vor der Bühne in der Breiten Straße überdacht war, so konnten wir uns vor dem Nass von oben schützen. Je näher der Auftritt von SPLITT aber rückte, desto besser wurde das Wetter. An dieser Stelle möchte ich gerne die Stadt Döbeln und den Verein Döbelner Musiker e.V. lobend erwähnen, die Hand in Hand für das Stadtfest ein tolles Programm auf dieser Bühne organisiert hatten. Auch die Rahmenbedingungen mit Versorgung und der bereits weiter oben angesprochenen Überdachung stimmten. Hinzu kam, dass das gesamte Stadtfest eine geldschonende Angelegenheit war. Auf Eintrittsgelder, Festplaketten oder ähnliches wurde verzichtet. Nachdem ich am Freitag an selber Stelle schon Four Roses erlebte, stand am Sonnabend SPLITT auf dem Programm. Die Band aus Berlin hat sich dem Ostrock verschrieben und sie covert die größten Hits von PUHDYS, SILLY, CITY & Co.

Gegen 22.00 Uhr lag die Bühne im Dunkeln und zunächst betraten die 5 Männer von SPLITT die Bühne. Der Einstieg mit dem „Unterm Asphalt“ – Intro war schon mal der erste musikalische Leckerbissen des Abends. Deutlich konnte man dabei schon hören, dass dort oben auf der Bühne absolute Profis am Werk waren. Ich habe dieses Intro schon bei den SILLY – Konzerten immer sehr gemocht. Es zaubert in mir so eine unbeschreiblich nachdenkliche Stimmung und gleichzeitig steigert dieses Stück Musik in mir immer auch die Vorfreude auf das nun beginnende Konzert. Mit Sängerin Petra Großheim war die Band wenige Augenblicke später komplett und mit „Bataillon d’amour“ folgte der nächste Hammer. Petras Stimme passt perfekt zu den Liedern von SILLY, sie klingt ähnlich kraftvoll, wie die Röhre von Tamara Danz. Ich ließ mich von der Musik mitreißen und nahm dabei die Band in Augenschein. Alle Bandmitglieder waren in schwarze Bühnenkleidung gehüllt. Zunächst verursachte das bei mir ein Stirnrunzeln, weil auch der Bühnenhintergrund schwarz war. Ich machte mir da ein wenig Sorgen wegen der Fotos. Aber diese Gedanken waren unbegründet, wie ich im Nachhinein feststellte.

Natürlich hatte ich in Döbeln ein besonderes Augenmerk auf die beiden Neuen bei SPLITT. Bassist Jürgen und Gitarrist / Sänger Chris hatte ich nämlich bis dato noch nicht live erlebt. Nach ein paar Minuten war mir klar, dass die Band mit ihren Neuzugängen einen sehr guten Griff getan hat. Sie fügten sich gut in das Bandgefüge ein und musikalisch gab es sowieso nichts zu meckern. Darüber war ich sehr erfreut, denn in dieser Verfassung wird SPLITT also weiter gemeinsam mit den Ossis die Champions League der Ostrock Coverbands bilden. Bei „Jede Stunde“ von Karat klinkte ich mich kurz mal aus, um etwas für die Umsatzsteigerung am Getränkestand zu tun. Doch pünktlich zu „Asyl im Paradies“ war ich zurück an der Bühne. Die Traurigkeit dieses Liedes ging mir mal wieder besonders unter die Haut. Aus dem Publikum schon mehrfach gewünscht erklang dann die „Rockerrente“ aus der Hitschmiede der PUHDYS. Langsam kam auch Stimmung auf im weiten Rund. Chris trat als Solosänger erstmals an diesem Abend bei „Casablanca“ von CITY in Erscheinung. Er ist im Gesangsbereich eine echte Verstärkung für die Kapelle und das Gesamtpaket SPLITT klingt mit den zwei unterschiedlichen Sängern noch abwechslungsreicher. Es ist schon beachtlich, welch tragende Rolle Chris in der Band nach wenigen Wochen schon einnimmt. Er hat eine ganze Reihe von Liedern gesungen, von „Zeit, die nie vergeht“ über „Blumen aus Eis“ und "Schwanenkönig“ bis hin zum Scirocco – Klassiker "Sagen meine Tanten“.

Das Konzert entwickelte sich immer mehr zur richtigen Party. Das lag zum einen an der Titelauswahl und zum anderen am volksnahen Auftreten von Frontfrau Petra. Schlagfertig und witzig reagierte sie auf Zwischenrufe und auch der eine oder andere Ausflug von ihr ins Publikum lockerte das Ganze ordentlich auf. Bei „Kling Klang“ holte sie eine junge Frau als Verstärkung auf die Bühne. Zu einem späteren Zeitpunkt durfte die Dame noch mal ran ans Mikro und zwar bei „Jugendliebe“. Das ging sogar so weit, dass die Frau Großheim der Besucherin kurzerhand ein Blatt Papier mit dem Text in die Hand drückte und sich dann gesanglich total zurückhielt. Die junge Dame hatte aber diese Gedankenstütze gar nicht nötig und löste die Aufgabe mit Bravour. Die von SPLITT auch gespielten Lieder „Du hast den Farbfilm vergessen“ von Nina Hagen und das von Vroni Fischer bekannte „Auf der Wiese“ kamen besonders gut bei den Döbelnern an.
Minuspunkte sammelte sich das Publikum in meinen Augen, als es voten sollte, welchen Karat – Titel SPLITT noch spielen sollte. Die Mehrheit entschied sich für „Blauer Planet“ und mein Lieblingslied „Albatros“ war damit leider aus dem Rennen.

Gitarrist Heinz Großheim ließ 2 oder 3-mal seine Heavy metal – Vergangenheit anklingen, als er als Pausenfüller ein paar Takte von AC / DC anspielte. Bei solch furiosen Klängen legte sich schon automatisch ein dickes Grinsen auf mein Gesicht. Außerdem trat Heinz auch noch als Gesangssolist bei „Geh zu ihr“ in Erscheinung.
Schlagzeuger Stephan ist eigentlich ein West-Import, wenn ich Petra richtig verstanden habe, aber der Junge hat immerhin am 07. Oktober Geburtstag *g*;-). Der Mann trommelte präzise und mit Schmackes. Am Keyboard sorgte Ecki Steinick für die richtigen Tastentöne. Er erledigte seine Arbeit unauffällig und absolut banddienlich.

Mit „Hey, wir woll'n die Eisbärn sehn“ von den PUHDYS kann man jede gute Ostrock-Party noch ein paar Stufen mehr zum Kochen bringen. Auch SPLITT heizte dem Volk in Döbeln mit diesem Lied zum offiziellen Konzertabschluss noch mal so richtig ein. Die Folge davon waren natürlich stürmisch geforderte Zugaben. Da ließ sich die Band auch nicht lange bitten und legte noch eine kurze Verlängerung ein. Unter anderem spielten sie noch „Nie zuvor“ von electra. Nach dem Konzert stellte sich die Band den Fans noch für Gespräche, Fotos, Autogramme zur Verfügung. Petra und ihre 5 männlichen Bandkollegen konnten durch ihre absolute Volksnähe auch dabei ordentlich punkten. Meine bescheidene Meinung, dass SPLITT wirklich eine sichere Bank für einen stimmungsvollen Ostrockabend ist, hat sich in Döbeln wieder mal vollauf bestätigt. Was schlussfolgert man daraus?? Genau, die nächste SPLITT – Mugge kommt bestimmt.

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 13.06.2010 23:21 | nach oben springen


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