#1

Eric Fish & Friends 28.10.10 Leipzig

in Konzertberichte Ostrock allgemein 29.10.2010 11:56
von Kundi (gelöscht)
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Der gestrige Tag stand unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen. Damit meine ich nicht das Konzert selbst, denn das
war wieder fishmäßig super(dazu schreibe ich demnächst noch was). Aber die Anreise war schon mal ein Graus. Das Navi und das Radio meldeten zwar den Stau zwischen Dreieck Dresden Nord und Dresden-Neustadt brav 20 Kilometer voraus, aber die Alternativstrecke war dann auch nicht viel besser. Das Theater kostete mich eine Stunde. Damit war es "Essig" mit dem geplanten Besuch auf dem Südfriedhof.
18.30 Uhr kam ich am Werk 2 an.Die Location war dann auch noch bestuhlt und sowas mag ich ja gar nicht. Licht- bzw.Sichtverhältnisse waren auf Grund einer Nebelmaschine grottig schlecht.Deshalb gibt es heute auch kaum Fotos von mir.

Gruß Kundi

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 29.10.2010 12:20 | nach oben springen

#2

RE: Eric Fish & Friends 28.10.10 Leipzig

in Konzertberichte Ostrock allgemein 29.10.2010 12:23
von Kundi (gelöscht)
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noch ein paar Fotos

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 29.10.2010 12:30 | nach oben springen

#3

RE: Eric Fish & Friends 28.10.10 Leipzig

in Konzertberichte Ostrock allgemein 29.10.2010 14:05
von Gelöschtes Mitglied
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Ach Kundi,nicht so bescheiden,die Fotos sind doch trotzdem gut geworden!;-)

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#4

RE: Eric Fish & Friends 28.10.10 Leipzig

in Konzertberichte Ostrock allgemein 29.10.2010 20:22
von Kundi (gelöscht)
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Danke @Netti - Du machst mir Mut. Vielleicht mach ich ja doch weiter mit dem Fotografieren bei den Konzerten

Aus 3 Gründen wird dieser Bericht mal wieder ein Fortsetzungsroman:
1.) das Zeitproblem,
2.) meine angehende Faulitis,
3.) mein fortgeschrittenes Lebensalter - ich brauche ab und an längere Pausen

Hier kommt Teil 1 des Berichtes:

Nach der nervigen Anreise war ich froh endlich in Leipzig zu sein. Vor der Tür der Halle D des Werkes 2 hatten sich schon die ersten Besucher versammelt. Darunter waren auch ein paar Leute vom Eric Fish-Fanclub Traumfänger „Die Traumfänger“. In diesem Club haben sich viele Fans zusammengeschlossen. Darunter sind nicht wenige Aktivisten, die unter anderem eine eigene Homepage(www.die-traumfaenger.com), ein Forum(Traumfänger-Forum) und auch eine My Space-Seite(Die Traumfänger bei MySpace) betreuen. Manche von ihnen reisen auch hunderte Kilometer im Jahr, um die Konzerte zu erleben. Es ist immer wieder schon, persönlich bekannte Traumfänger zu treffen und auch neue kennen zu lernen. Ich denke, dass die Traumfänger einer der besten Fanclubs in der Musikszene Deutschlands ist. Bei den Traumfängern gibt es weder eine Mitgliedsgebühr noch irgendwelche Zwänge. Spaß und gemeinsame Erlebnisse stehen im Vordergrund. Alter Falter, das alles klingt ja fast wie eine Liebeserklärung*g*;-).

Kurz nach 19.00 Uhr war Einlass und zu meiner Überraschung war der Saal bestuhlt. Schätzungsweise 300 Personen werden es wohl letztendlich gewesen sein, die an einem Wochentag zum Konzert gepilgert sind und das obwohl die FISHe immer recht lange spielen und mit den Villains(www.thevillains.de) aus Chemnitz auch noch eine Vorband am Start war. In der Kapelle spielt übrigens Gerit Hecht die Keyboards. Der Mann hatte also gestern ein ausgiebige s Abendprogramm, denn er selbstverständlich auch bei der Hauptband Fish & Friends die Tasten. Die Chemnitzer spielten in Triobesetzung etwa 40 Minuten lang eigene Songs in deutscher und auch englischer Sprache. Das war alles ganz okay, aber ich konnte mich nicht so recht auf die Jungs konzentrieren, denn ich wollte endlich FISH.

Ich hatte mich schon darauf eingerichtet, dass die FISHe 21.00 Uhr loslegen würden. Doch da hatte ich die Rechnung ohne Meister Eric gemacht. Bereits gegen 20.50 Uhr verkündete er von der Bühne sein „Hallo Freunde“ und leitete den ersten Titel „Popstars“ mit ein paar bissigen Worten zu diesem Sendeformat und seiner Pein damit ein. Er erntete kollektives Mitleid-Oh- Rufe aus dem Saal dafür. Das schien ja wieder ein heiterer Abend zu werden Nachdem er diese Eröffnung als Solist bewältigt hatte, kamen als nächstes die Gitarristen Uwe Nordwig und Rainer Michalek als Verstärkung auf die Bühne. MIT „Last und Lust“ gab es gleich Futter vom aktuellen Album „Alles im Fluss“. Das Lied handelt von den Freuden und Nöten des Tourlebens. Da geht es den Künstlern ähnlich wie uns „Verrückten“, auch wir sind ja immer auf dem Sprung, um eine neue Station der hoffentlich nie endenden Tournee von Stadt zu Stadt bzw. von Mugge zu Mugge zu absolvieren.

Als mit dem Auftauchen von Gerit Hecht und Cellist B.Deutung die Freundesband(-e) endlich komplett auf der Bühne war, stellten die Herren verwundert fest, dass die Kerzen im Leuchter auf dem Tisch noch nicht brannten. Auf dem Boden am Bühnenrand war ja alles in Ordnung, da flackerten die Lichter. Um das Problem zu lösen, wurde jemand aus dem Publikum gebeten, die Beleuchtung auf dem Tisch zu entflammen. Eine junge Frau übernahm diese Aufgabe und wenig später war alles paletti. Übrigens waren die Lichtverhältnisse auf Grund einer ständig laufenden Nebelmaschine alles andere als optimal. Mit „Anders sein“ erklang das erste so genannte Dei-Lied des Abends. Diese gemeinsamen Dei-Dei-Gesänge von Band und Publikum sind bei FISH & Friends schon Tradition und sie sind ein guter Gradmesser für die Stimmung im Saal.

---wird fortgesetzt---

Gruß Kundi

zuletzt bearbeitet 30.10.2010 14:25 | nach oben springen

#5

RE: Eric Fish & Friends 28.10.10 Leipzig

in Konzertberichte Ostrock allgemein 30.10.2010 14:26
von Kundi (gelöscht)
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Bericht Teil 2:

Da wir nun schon mal dabei waren, schoben die FISHe mit „Mantra“ vom aktuellen Album „Alles im Fluss“ ein weiteres Mitsing-Opus hinterher. An dieser Stelle muss ich mal etwas zu den Texten schreiben, denn was Eric FISH mit seinen Liedern verkündet, sind bei weitem keine belanglosen, oberflächigen Banalitäten. Er möchte die Zuhörer vielmehr zum eigenen Denken und zum Nachdenken anregen. Er erklärte das während des Konzertes sinngemäß so, wenn die Leute nach der Show nach Hause gehen und die eine oder andere Botschaft mitnehmen, dann hat er sein Ziel erreicht. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind die Lieder und vor allem auch die Konzerte von FISH & Friends natürlich auch ein Genus. Des Meisters spezielle, eigenwillige Stimme durchdringt mit seiner Intensität selbst die härteste Schale und mancher der sich mit Vorurteilen beladen an FISH heranwagte, wurde im Laufe von 3 oder 4 Stunden Konzert schon bekehrt.

Mit Gerit Hechts treibenden Pianoklängen wurde „Zwilling“ eingeleitet. Dieses Lied beleuchtet die 2 Seiten jedes Menschen. Gut und böse, schwarz und weiß, Liebe und Hass – wohnen ja in uns allen. Das Publikum begleitete den Song mit rhythmischen Klatschen.
„Nägel im Kopf“ war der nächste Glanzpunkt in der Show. Den Text dazu hat kein Geringerer als Bodenski von Subway to Sally geschrieben. Die FISHe spielten natürlich auch ein paar ihrer Lieblingslieder von anderen Künstlern. Es ist eine der ganz großen Stärken von FISH & Friends diese Songs in eigener Art und Weise zu präsentieren. Bestes Beispiel ist das von Gitarrist Reiner Michalek gesungene „Late Night Radio“ von David Gray. Bei manchem Lied berührt mich die FISH-Version mehr als das Original. Hört euch mal „I’m a Sinner Too“ von Pothead an. Das Lied ist an und für sich schon großartig, aber FISH & Friends machten in Leipzig daraus wieder ein akustisches Wunderwerk. Reiner und Eric wechselten sich hierbei beim Gesang ab und B.Deutung spielte dazu seinen Kontrabass wie eine Bassgitarre.

„Schuldig“ führte uns dann zurück in FISH-eigene Gewässer. Das Lied handelt davon, dass einer allein die Last der Welt nicht tragen kann, weil er letztendlich daran zerbricht. Der richtige Weg ist, dass jedermann (s-) einen Teil der Bürde auf sich nimmt und wenn das jeder tut, dann wird die Welt auch etwas besser. Beim letzten Lied vor der Pause griff Reiner Michalek zur Mundharmonika und er setzte mit seinem gefühlvollen und dezenten Spiel bei „Wird es sein“ ein weiteres musikalisches Glanzlicht. Die Nikotin-Junkies nutzten die etwa 15 Minuten lange Unterbrechung natürlich für eine Flucht vor das Gebäude. Bald sah man dort die Rauchschwaden aufsteigen und die Leute plauderten dabei über erste Eindrücke vom Konzert. Nach der Pause kamen uns die FISHe in einem Block von 2 Instrumentalstücken und 2 Liedern erstmal irisch. Der Meister Eric höchstselbst blies dazu zeitweise auf 2 verschiedenen Flöten. Einen dieser Songs hatte ich irgendwann mal schon von Sinead O’ Connor gehört. Die kurzgeschorene Frau war ja sonst nicht mein Fall, aber dieses traditionelle Stück sang sie damals einfach phantastisch. Dieser Titel dürfte Paddy’s Lament“ heißen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Es handelte von den Iren, die einst nach Amerika flohen und dann dort im Bürgerkrieg kämpfen mussten.

Ich könnte jetzt noch ewig über dieses Konzert schreiben, aber ich beschränke mich jetzt nur noch auf ein paar ausgewählte Lieder von den rund 30, die FISH & Friends an diesem Abend in Leipzig spielten. „Cathedral“ von Crosby, Stills & Nash leiteten FISH & Friends mit astreinen, wunderbaren A-capella-Satzgesang ein Auch an „Chikago“ durften wir uns erfreuen. „Prinzessin auf der Erbse“ und „Bildungsoffensive“ brachten wieder ordentlich Stimmung in den Saal. Die Leute standen, klatschten und sangen begeistert mit. Was folgte war eine humorvolle Einlage a la FISH & Friends. Gerit Hecht verteilte zunächst theatralisch so etwas wie eine Partitur an seine Musikerkollegen. Anschließend spielten die 5 Herren bewusst alle sehr schief. Nachdem wir bis jetzt ja mit Klängen verwöhnt wurden, schmerzten diese Misstöne besonders in den Ohren. Doch Band und Publikum amüsierten sich dabei großartig. Das offizielle Finale wurde mit „Scheißegal“ und der musikalischen TV-Abrechnung „Glotze“ vollzogen. Statt „Zugabe-Rufe“ stimmte das Publikum „Dei-dei-Gesänge an nachdem Gerit auf dem Piano ein paar Takte vorgab. Die Band kehrte dann für 2 oder 3 Titel zurück auf die Bühne. Mit dem Lied und der Botschaft „Glaub an dich“ wurden die Zuhörer in die Nacht entlassen.

Gruß Kundi

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