Es wurde von Band, Crew und natürlich vielen Fans herbei gesehnt. Die Premiere des ersten "Unplugged" der legendären Berliner Band CITY. Im Westpark-Center Zittau war es dann soweit. Gut vorbereitet auch die Stände für preiswertes Essen und Trinken, nur durch Mißverständnisse beim Einlass gab es eine kurzzeitige Theorie, daß "keine Fotoapparate - egal welcher Art" in den Saal durften. Es löste sich kurzzeitig später auf, daß es seitens des Veranstalters und der Band keinerlei Beschränkungen zum Aufnehmen stehender Bilder gab.
Die Bühne sehr groß und hoch, mit spärlichen Scheinwerfern, Leuchterhalter mit elektr. Kerzen auf der ganzen Bühne verteilt zeugten schon von einem "familären" Ambiente. Die Instrumente waren an diesem Abend hauptsächlich Akustik-Gitarren, aber auch Keyboard, Baßgitarren und Geige - und wie später auch zu sehen - ein Akkordeon.
Trotz des extrem und permanent nervtötenden Vorprogramm (DJ-Taste) warteten alle gespannt auf CITY. Mit einem neuen Intro und dem Titel "Aus der Ferne" begrüßten uns Toni, Manne, Fritz, Joro und Klaus. Alle 5 sitzend, nur haben es am wenigsten Joro und Toni auf dem Hocker ausgehalten. Nun gab es unter anderen auch ein Wiederhören lang nicht mehr gespielter Titel.
"Kleine Hände" von Bettina Wegener war ebenso neu im Programm - Toni sprach davon, diese Interpretation auch auf dem kommenden Album zu veröffentlichen.
"Leben und leben lassen" dabei wie auch die komplette Fassung von "Tamara".
Aber auch die zu jedem Konzert gespielten Klassiker wie "Sommerherzen", "Glastraum" und "Am Fenster" durften nicht fehlen. Im Soloteil spielten Joro und Fritz den "Bulgarien-Rock", ehe dann Toni vom "Jesus" und einen "Rock und Roll" sang. Manfred begleitete auf dem Akkordeon.
Nach ca. 2 Stunden sahen und hörten wir "Am Fenster", was aber nicht das Finale war. Denn in der Zugabe gab es noch instrumental den "Traum" von "Am Fenster" (extented-Fassung). Zum letzten gab es "Flieg ich durch die Welt" an diesem Abend.
Nach dem Outro gab es natürlich wieder Autogramme, wir reisten aber aus Zeitgründen sofort ab.
Die Lautstärke war angesichts der großen Halle mit Blechdach intensiv, der Text manchmal schlecht zu verstehen. Aber aufgrund der Größe der Halle sicher auch schwer als "Akustisch" zu beschallen.
Eine gute Lösung war allerdings, daß die Sitzplätze im letzten Drittel der Halle beginnen, und vorn alles Stehplätze waren. Bühne war hoch genug gebaut, daß die Sitzenden ebenso alles sehen konnten. Vielleicht können auch diverse andere bekannte Bands an eine derartige Planung in Zukunft anknüpfen.
"Manchmal gibt es Hoffnung für die Welt"....
Im Anhang noch der Scan unserer Eintrittskarte und den Flyer des Veranstalters: