#1

Crazy Birds und Falkenberg 21.08.11 Stadtfest Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.08.2011 14:03
von Kundi (gelöscht)
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Bei Backofen-Hitze rockten die Crazy Birds am gestrigen Nachmittag vor stimmungsvoller Kulisse auf dem Theaterplatz zu Dresden. Heiß, heißer, Crazy Birds und Falkenberg. Für mich sind die C.B. und IC F. ganz klar das beste Live-Unternehmen dieses Festsommers. Hier sind erste Bilderchen.

Bericht folgt in den nächsten Tagen.

Gruß Kundi

Angefügte Bilder:
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#2

RE: Crazy Birds und Falkenberg 21.08.11 Stadtfest Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.08.2011 14:32
von Kundi (gelöscht)
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Fotos Teil 2

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zuletzt bearbeitet 22.08.2011 21:57 | nach oben springen

#3

RE: Crazy Birds und Falkenberg 21.08,11 Stadtfest Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.08.2011 17:23
von HH aus EE (gelöscht)
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Diesen zweiten Tag hatte ich, wie Du Dir sicher denken kannst, auch im Visir, um diese Traumkonstellation endlich auch mal live erleben zu können - Pustekuchen!
Es gibt eben Grenzen und wenn Du sie nicht selbst sehen kannst, der Körper zeigt Dir genau, wo sie zu finden sind. Kann mir gut vorstellen, was da für Stimmung war. Hab's ja selbst einen Tag zuvor erleben dürfen. Ich gebe zu, dass ich Dich ein wenig beneide - aber nur ein wenig. Vielleicht finden wir einen Termin, den wir mal wieder gemeinsam "abmuggen" können.....?!

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#4

RE: Crazy Birds und Falkenberg 21.08,11 Stadtfest Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.08.2011 22:07
von Mary (gelöscht)
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Ja, auch ich lebe noch...
trotz Hitze..., tobten "verrückte Vögel" und Falkenberg... durch meinen Sonntagnachmittag...
Es war schön, liebe Bekannte zu treffen und sich im Takt der Töne zu wiegen...

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#5

RE: Crazy Birds und Falkenberg 21.08,11 Stadtfest Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 24.08.2011 22:27
von Kundi (gelöscht)
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Lesestoff:

Dresden glich am vergangenen Wochenende einem Hexenkessel. Unübersehbare Menschenmassen schoben sich von Freitag bis Sonntag durch die Innenstadt beim 13. Dresdner Stadtfest. Es gab ja auch viel zu entdecken. Ein breit gefächertes Kulturprogramm auf mehreren Bühnen und Plätzen, zahlreiche Verkaufsstände und Schausteller lockten nicht nur Lieschen Müller und Max Mustermann in die City. Menschen aller Altersschichten, egal ob Einheimische oder Gäste, ob reich oder arm feierten gemeinsam eine große Party. Bis zu 500 000 Menschen sollen insgesamt an allen 3 Tagen auf den Beinen gewesen sein. Auch wir stürzten uns am Sonntag nach dem Mittagessen ins Getümmel. Das Wetter meinte es mal wieder besonders gut. Die Sonne strahlte, der Himmel war blau und es wehte kein Lüftchen.
Klärchen heizte den Hexenkessel Dresden also von oben richtig an. Die Hitze stand in den Straßen und Gassen. Doch das schien die Leute nicht weiter zu stören. Es gab ja auch überall Stände mit Erfrischungen und außerdem konnte man ja auch gemächlich schlendern. Lissi und ich kämpften uns zielstrebig durch das Gewimmel bis zum Theaterplatz und dort bis an die große Bühne vor der Semperoper. Wir kamen zeitig genug an, um noch die letzten Minuten des Soundchecks zu beobachten. Zeit für ein Erfrischungsgetränk war auch noch.
Den Musikern standen die Spannung und die Freude irgendwie gleichzeitig ins Gesicht geschrieben. Schließlich spielen sie auch nicht alle Tage vor dieser beeindruckenden Kulisse von italienischen Dörfchen, Augustusbrücke; Hofkirche und Stadtschloss und mit der Semperoper im Rücken. Doch der schöne Anblick der steinernen Bauten allein, war es sicher nicht, der diese Gefühle bei den Künstlern auslöste. Der Theaterplatz lebte, pulsierte und atmete, denn hunderte Menschen hatten sich versammelt und sie waren extra gekommen, um die Crazy Birds zusammen mit (IC) Falkenberg live zu erleben. Der Rahmen war also super, große Bühne, tolles Wetter und eine riesige Kulisse erwarteten die Künstler zu ihrem Auftritt.

14.00 Uhr landete ein Schwarm „verrückter Vögel“ auf der Bühne und sie lärmten gleich mit elektronisch verstärkten Hilfsmitteln los. Da war nix mit Menschenscheu oder gar Angst. Es war deutlich zu merken, dass die Bühne zum natürlichen Lebensraum der Spezies Crazy Birds gehört. Bekanntlich schwärmen sie ja hauptsächlich in den Abendstunden zu ihren Rock’n Roll-Attacken aus, doch in der letzten Zeit wurden sie von eifrigen Beobachtern schon mehrmals in den Nachmittagsstunden auf Bühnen in Döbeln und Freiberg gesichtet. Die Laute, die sie von sich gaben, waren sehr melodiös. Ob es sich dabei um eine besondere Form von Balzrufen handelt, ist jedoch noch nicht endgültig erforscht. Okay, okay…ab jetzt bemühe ich mich um eine seriöse Berichterstattung: Der Kurzausflug in Brehms Tierleben war einfach zu verlockend ;-).

Die Crazy Birds rockten also in gewohnt überzeugender, spielfreudiger Weise los. Bereits der zweite Titel war dann schon ihr eigener Song „Dynamo-Star“, den Bassist und Sänger Tom Vogel mit ein paar erklärenden Worten ansagte. Das Lied ist ja dem Ex-Fußballer Jörg Stübner gewidmet. Die Band wurde Ende letzten Jahres durch einen Zeitungsartikel auf den Lebensweg von „Stübs“ aufmerksam und hat sich davon inspirieren lassen dieses Lied zu produzieren. Mittlerweile kann man die Single-CD sogar im DYNAMO-Fanshop erwerben.
Übrigens bestritten die aktuellen Dynamo’s zeitgleich zum Konzert etwa 2 Kilometer Luftlinie entfernt im Glücksgas-Stadion vor 25000 Zuschauern um Punkte in der 2. Bundesliga. Diesmal jedoch nicht sehr erfolgreich.

Ich erwähnte ja bereits, dass es in Dresden sehr heiß war. Umso bemerkenswerter ist, dass die Band kein Loch zurücksteckte. Sie spielten mit vollem Einsatz und ihrer bekannten Spielfreude. Sie hatten auch gar keine andere Chance, denn sie wurden von ihrer Schlagzeugerin Angela „Angie“ Ullrich auch ordentlich angetrieben. Angie gab unermüdlich Takt und Tempo vor. Rhythmen und Geräusche von Trommeln und Becken kamen präzise wie ein Uhrwerk. Unsereiner kam da ja schon beim Zusehen ins Schwitzen Da fällt mir gerade ein, dass ich unlängst gelesen habe, dass Schlagzeug spielen in einer Rockband durchaus mit Hochleistungssport vergleichbar ist. Studien zweier englischer Universitäten zufolge sind Rockdrummer während eines Konzertes mehr körperlich beansprucht als Profifußballer während eines Spieles. In der Studie wurden Spitzenpulswerte von bis zu 190 Schlägen in der Minute und ein Kalorienverbrauch von 400 bis 600 Kilokalorien pro Stunde bei trommelnden Schlagzeugern festgestellt.

Dann kam er endlich, der Mann in Schwarz und es war nicht der Schiedsrichter. Falkenberg betrat die Bühne. Wenn ich so überlege, habe ich IC wirklich noch nie anders angezogen gesehen als in Schwarz. Die Band und der Sänger harmonierten sofort miteinander. Das war nicht verwunderlich, denn es war ja bereits das dritte gemeinsame Konzert dieses Jahres und geprobt wurde vorher auch noch. Was dieses musikalische Projekt besonders auszeichnet, ist der Spaß, den die Musiker offensichtlich an dieser Zusammenarbeit haben. Das war auch in Dresden jede Sekunde spürbar. IC war ja schon immer ein Ruheloser und Suchender. Er geht und ging immer neue musikalische Wege. In den 80er Jahren war er Frontmann bei Stern Meißen und startete zeitgleich auch seine Solokarriere. Seine eigenen CDs sind Wegpunkte dieser Suche. Immer wieder widmete er sich neuen Projekten. Als Beispiele nenne ich nur mal Delta Dreams, OSTENde, die SILLY &Gäste-Tour und Stern Akustisch.

Viele Lieder aus Falkenbergs Feder für die Sterne oder seine Solo-CDs sind zu Klassikern geworden und ein paar davon interpretierte er mit den Crazy Birds auch in Dresden. Es ist schon erstaunlich, dass seine Songs in den verschiedenen Rahmen nichts von ihrem Zauber einbüßen. Ganz im Gegenteil, man entdeckt diese Lieder als Zuhörer immer wieder neu für sich. Das spricht meiner Meinung auch für das enorme Potential, dass den Liedern inne wohnt. Die Crazy Birds zerlegten diese Songs durch ihre kräftige, ruppige und teilweise punkige Spielweise scheinbar in alle Einzelteile und setzten diese neu zusammen, aber das Ergebnis konnte sich absolut hören lassen. Aufregende Melodien, sägende Gitarren und fette Riffs, ein flüssiger, durchdringender grooviger und manchmal hämmernder Bass sowie das kräftige Schlagzeug fegten jede Erinnerung an Synthiepop sofort zur Seite. Doch Falkenbergs markante Stimme ging auch bei dem Soundgewitter der Crazy Birds nicht unter und so konnten wir uns zum Beispiel an „Taufrisch“, „Mann im Mond“ und „Piraten“ erfreuen.
Die beiden Gitarristen Sascha „Sergio“ Aust und „Dr.“ Ecki Lipske ergänzten sich blendend und ließen sich auch gegenseitig genug Freiraum. Es hat schon Vorteile, wenn man zwei so gute Klampfer, die sich blind verstehen, in einer Band hat. Trotzdem möchte ich Eckis’s langes Solo am Ende von „Dein Herz“ mal hervorheben, denn da hatte ich das Gefühl, dass er mit seinem Instrument verschmolz und ganz in den 6 Saiten aufging. Das waren Momente, wo man eigentlich ehrfürchtig niederknien müsste, denn das war einfach grandios.
Mit „Eine Nacht“ aus Stern-Zeiten inklusive Mitsingteil fürs Publikum bogen Falkenberg und die Crazy Birds nach reichlich 60 Minuten für meinen Geschmack viel zu früh auf die Zielgeraden ein. Doch diesmal war das wegen der brütenden Hitze wohl für alle Beteiligten besser.

Gruß Kundi

zuletzt bearbeitet 24.08.2011 22:28 | nach oben springen


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