Fazit meines "Studiums" der vorangegangenen Beiträge zu diesem Konzert: Ja, wir alle erleben diese Konzerte anders; das ist nicht nur gut und richtig, sondern wohl auch selbstverständlich, weil ja auch die persönliche Ausgangslage bei jedem eine andere ist. Für mich war es - nach Suhl und Freiberg - das dritte Akustikkonzert der "neuen" Staffel, also hat die Beurteilung für mich (auch) etwas "vergleichendes". Andere, "Erstbesucher" betrachten das besuchte Konzert für sich, quasi "losgelöst". ...
Ich kann mich den durchweg positiven Äußerungen in allen Bereichen (Security, Stimmungvon Publikum und Band, Qualität der Darbietung) meiner "Vorschreiber" nur anschließen. Bei Quaster habe ich ein bisschen seinen weißen Schal und den Zylinder vermisst - Requsiten, die seine exklusiven , herausragenden Fähigkeiten als "Opernsänger" gekonnt unterstreichen
...
Bei anderen Akustikkonzerten füllte sich der Raum vor der Bühne auch schon schneller bzw. die Zahl derer, die es irgendwann nicht mehr auf den Sitzen hielt, war schnell zahlreicher - was jedoch nicht von allen ("sitzengebliebenen" und sitzen wollenden oder auch müssenden Konzertbesuchern), gleichermaßen wohlwollend, verständnisvoll und freundlich aufgenommen wurde
. Teilweise überwiegte da hörbar der Ärger über den "Verlust" des glücklich erworbenen Sitzplatzes in einer der vorderen Reihen .... Offenbar ist es besonders bei den "bestuhlten" Konzerten nicht einfach, eine ausgelassene Stimmung 

- von den Musikern selbst übrigens wohl nicht "unerwünscht"
- mit dem Bedürfnis derer, die den Darbietungen eher "ruhig" und besinnlich folgen wollen in Einklang zu bringen. Bleibt zudem wohl auch zu bedenken, dass unter den sitzenden Zuschauern auch die Fans sind, denen die Teilnahme an einem "Stehkonzert" aus gesundheitlichen Gründen vielleicht nicht mehr möglich wäre ....