#1

"Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 03:13
von Mary (gelöscht)
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Da mein "Kundi-Taxi" länger unterwegs ist als ich, will ich ihm hier mal die Arbeit der ersten Konzertfotos abnehmen...
Danke Kundi für die Fahrt, ich hoffe, Du bist heil gelandet!

"Nacht der Lieder" hieß es am 20.03.2010 in Hainichen. Akim Jensch&Tina's Voice, Thomas Koppe und Stefan Lux Band unterhielten die Anwesenden mit einem abwechslungsreichen Programm.
Unser "Foren-Geburtstagskind" bekam einen Geburtstagssong von der Bühne und ich hatte kurz vor knapp noch an Blumen gedacht... - danke Petra, dass Du Deinen Ehrentag mit uns gefeiert hast!
Zu mehr reicht meine Kraft jetzt beim besten Willen nicht mehr...

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#2

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 08:33
von Kundi (gelöscht)
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Erstmal die Kurzfassung:
Sowas hat das verschlafene Kleinstädtchen Hainichen wohl noch nicht erlebt.Die bundesweite Konzertreihe "Nacht der Lieder" lockte Leute aus nah und fern in den Ratskeller der Stadt. Neben Mary, Petra und Matthias fand auch eine 12-köpfige Delegation des Dresdner Stadtteilforums "IDEE 01239" mit meinem alten Kumpel Tommy an der Spitze den Weg nach Hainichen.Es war ein musikalischer Abend der Spitzenklasse mit Akim Jensch & Tina's Voice aus Osnabrück, Thomas Koppe aus Lich in Hessen und der Stefan Lux Band aus Riesa / Dresden. Früher hätte man sowas wohl eine bunte Veranstaltung genannt. Mehr als 3 Stunden ging es quer durch das musikalische Universum von traditionellen schottischen Melodien, über Folkrock amerikanischer Prägung, moderne Liedermacherei mit augenzwinkernden Texten bis hin kräftigen (Deutsch-)Rock.Ich denke, keiner der Gäste hat gestern sein Erscheinen bereut.

Gruß Kundi

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#3

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 09:02
von Kundi (gelöscht)
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Fotos Thomas Koppe

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#4

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 09:18
von Kundi (gelöscht)
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Bilder Stefan Lux Band

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#5

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 15:46
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Eine Nacht voller Lieder
Seit einiger Zeit hat der Wirt des Eigenartig den Ratskeller zu Hainichen wieder aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Solche Männer braucht das Land.
Mit sytemwechsel bedingten Unterbrechungen ist diese Spielstätte in Hainichen ein Magnet für die Kulturinteressierten der Kleinstadt geblieben und ich find es toll, dass seit 3 Jahren wieder regelmäßig Veranstaltungen stattfinden. Und da ich nun wieder völlig unverhofft ein Jahr älter geworden bin, fiel mir ein, dass wir schon seit 30 Jahren Kultur an diesem Orte genießen. Viele Künster haben hier schon gespielt, wir erinnerten uns noch an, Stephan Krawczyk und Wachholder oder Liedehrlich, aber auch die Zeiten, als in diesem schönen Ratskeller die Schulspeisung der Eduard Feldner Oberschule einquartiert war und ich genötigt wurde, hier Essenaufsicht zu machen.
Diesmal waren es weniger die Hainichener, die den Ratskeller bevölkerten, sondern viele zugereiste Fans. Wir wollen hier mal feststellen, ohne Akim hätten Kundi und Mary den Weg ins Striegistal immer noch nicht gefunden.
Beim Stöbern auf MySpace fiel mir mal auf, dass Akim Jensch genau am 20.03 zu einer Nacht der Lieder in Hainichen einlädt. Ein tolleres Geburtstagsgeschenk konnte ich mir nicht vorstellen und ich sag mal von hier aus allen Freunden Danke, die mir zu so einem schönen Abend verholfen haben.
Die Liedermacher Thomas Koppe und Stefan Lux gehören schon lange zu meinen MySpacefreunden , klasse, sie nun mal live erleben zu können. Kundis Freund Tommy aus DD und seine zahlreichen Mitstreiter kannte ich bis dato auch noch nicht und da er der Nächste ist, der in Dresden ein Liedermacherfestival mit den Künstlern des Abends veranstaltet, weiß ich schon, was ich am 29.05.10 vor habe.
Akim war der Künstler mit der weitesten Anreise. Nach Hainichen sind es von Osnabrück 477 km. Mit seiner Partnerin Tina eröffnete er den Abend. Das erste Mal klappte bei meinem Mann der Unterkiefer runter, als er Tinas Stimme hörte. Grandios die Frau! Akim und Tina mit ihrem Saxophon ergänzen sich perfekt. Extra für mich gab es einen Titel, den sie als Duo neu einstudiert hatten und zwar „Der Held“, ein Gleichnis von der Art, wie ich es textlich besonders liebe. Auch ihre Ausflüge in die schottische Folklore fanden wir besonders gut. Wer Akim kennt, weiß auch, dass er hervorragende Entertainerfähigkeiten hat und das Publikum um den Finger wickeln kann. Besonders mag ich seine Titel, wo er sich Gedanken macht um den Zustand unserer Gesellschaft. Es ist nicht so einfach, dies locker rüber zu bringen, aber in Hainichen gelang das perfekt.
Die absolute Überraschung des Abends war für mich der Liedermacher Thomas Koppe. Als gebürtiger Ossi, im Westen lebend, gelang es ihm, die Probleme der Welt in Verse zu bringen und ihnen dadurch Gewicht zu verleihen, ohne den Zeigefinger zu erheben. Die absolut freundliche und lockere Art und der Humor dieses Liedermachers haben genau unseren Nerv getroffen.
Komisch, auf MySpace hatte ich gar nicht mitgekriegt, welche tolle Ausstrahlung er hat. Aber live is life. Mich erinnerte er in seiner Art stark an den DDR Liedermacher Reinhold Andert.
Der Dritte im Bunde war Stefan Lux mit Band. Hier ist der Begriff Liedermacher eher nicht zutreffend. Das ist ein Rocker und die Klänge rüttelten bestimmt noch nach 24 Uhr die Kleinstadt wach.
Muss mal Schmusebacke fragen, ob sie es bis auf den Markt gehört hat.
Richtig toll fand ich das Finale. Alle Drei Künstler sangen zusammen „Aber alle oder keiner“ von Gundermann. War total beeindruckend.
Diese Idee, einer Nacht der Lieder mit Drei so unterschiedlichen Akteuren hat was für sich und ich denke, alle Besucher haben das so empfunden.
Danke Akim, Tina, Thomas und Stefan und Band.


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zuletzt bearbeitet 21.03.2010 15:48 | nach oben springen

#6

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 15:50
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Hier noch was Bewegtes:


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#7

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 18:38
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Hier noch Dias:


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#8

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 21.03.2010 21:49
von Kundi (gelöscht)
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Manchmal ist es wie verhext. Man möchte etwas in die Tastatur seines Computers hämmern, etwas schreiben, was andere Menschen informieren und / oder unterhalten soll, aber man findet den Einstieg nicht. Das passiert mir relativ oft, wenn ich Konzertberichte schreiben möchte. Das Seltsame dabei ist, dass ich doch voller Gedanken und Emotionen stecke, aber keinen Anfang in diesem Gedanken- und Gefühlsramsch finde. Mit unzähligen Tassen Tee und der einen oder anderen Zigarette(Achtung, liebe Kinder: Rauchen ist schädlich. Nicht nachmachen;-)) versuche ich dann diese Blockade irgendwie zu lösen. Manmal hilt das nicht und ich wende mich erstmal wütend oder frustriert anderen Dingen zu. So ging bzw. geht es mir auch heute wieder.Bisher hat keines meiner üblichen Rezepte geholfen. Diese vorstehende „Jammerei“ war und ist ein Versuch mal auf andere Weise mit dem Problem zu Rande zu kommen.Jetzt soll es aber genug sein mit dem „wirren“ Geschreibsel;-). Jetzt geht es endlich um das gestrige Konzert.Die Reise gingin den Ratskeller Hainichen. Aus Gründen des Broterwerbs konnte Lissi mich diesmal leider nicht begleiten.Sie hatte mal wieder die Ar***karte gezogen und durfte bis kurz vor 20.00 Uhr Dienst tun.Dafür wartete auf halber Strecke in Dresden ein anderer liebenswerter Fahrgast auf mich. Es war Mary und zusammen nahmen wir das letze Stück des Weges in Angriff.Die Kleinstadt Hainichen empfing uns mit Stille und nahezu menschenleeren Straßen und das Navi stellte sich auf den letzten Metern auch etwas bockig an. Das war aber kein wirkliches Problem mehr, als ich Akim’s Auto sah. Künstler parken ja nie weit entfernt vom Veranstaltungsort. Natürlich schauten wir schon mal kurz im Ratskeller vorbei, wo die Musiker gerade eifrig am Soundcheck waren. Anschließend trollten wir uns noch mal, denn es war noch viel Zeit bis zum Konzertbeginn. Unterwegs trafen wir auf Conny und weitere Mitglieder des Vereins „IDEE 01239“ aus Dresden. Den Rest dieser aus 12 Leuten bestehenden Reisegruppe um meinen alten Kumpel Tommy trafen wir dann in einer Kneipe.Dass die Dresdner Vereinsleute an diesem Abend so im Rudel in Hainichen auftraten, um das Konzert zu besuchen,hat auch mit ihrem nächsten Projekt zu tun.Sie bereiten derzeit ein open air – Festival „Für Demokratie und Toleranz“ vor, welches am 29. Mai 2010 in der sächsischen Landeshauptstadt über die Bühne gehen wird. Neben der Magdeburger Band AufSturz, den Lautmalern aus Berlin und Tommy S. werden bei diesem Festival auch Akim Jensch & Tina’s Voice, Thomas Koppe und die Stefan Lux Band auftreten. Überpünktlich waren wir dann wieder im Ratskeller zur Stelle, um die „Nacht der Lieder“ zu erleben. Aber die Zeit, um unserer Ostrock-Aktivistin PM zum Geburtstag zu gratulieren, war natürlich noch vorhanden.

Doch dann übernahmen die Künstler endlich das Zepter des Handelns. Akim Jensch und Tina’s Voice hatten sich diesmal für einen besonderen Mix aus Liedern und Songs entschieden. Ich schätze die beiden Osnabrücker als Künstler und Menschen sehr.
Seit ein paar Jahren verbindet mich mit Tina und Akim eine Freundschaft, die im Laufe der Jahre gewachsen ist und die für mich etwas außerordentlich Wertvolles ist. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich darüber nachdenke, was sich aus einem losen My Space – Kontakt so entwickeln kann. Bei ihrem Lied „Rückwärts zur Vergangenheit“ schweiften meine Gedanken auch zurück in das Gestern des 13. Oktober 2007 nach Hoywoy. Damals traf ich beide erstmals persönlich. Dieser Tag war irgendwie ein Wendepunkt für mich persönlich, denn ich traf an diesem nun schon historisch zu nennenden Abend mit Trixi G, KLARtext sowie Tina und Akim auf Menschen, die mir in vielen Gedanken und Gefühlen nahe sind.

Ich war und bin fasziniert von ihrer Leidenschaft für die Musik, aber auch ihrer menschlichen Wärme und Herzlichkeit. Doch meine Gedankenreise brachte mich schnell zurück in den Ratskeller zu Hainichen. Auf Grund der Titelauswahl spielte Tina an diesem Abend sehr oft Saxophon. Ein Merkmal der Konzerte von Akim Jensch und Tina’s Voice ist, dass kein Konzert wie das andere ist. Das macht es für mich auch jedes Mal spannend. Im Laufe der Zeit sind die beiden künstlerisch gewachsen, sie haben deutlich an Lockerheit gewonnen und sie haben sich verdientermaßen in die Herzen vieler Menschen gespielt. Abseits von Kommerz, vom Mainstream und Einheitsbrei berühren sie mit ihren Liedern mein Innerstes. Dabei ist ihr Stil schwer zu beschreiben. Elemente von Folk, Blues, Rock und Jazz ergeben zusammen mit den Texten jedenfalls ein Gesamtkunstwerk für Hirn und Herz.

Akim plaudert locker zwischen den Songs. Mit seiner Gitarre und seinem Gesang lotete er wieder seine eigenen Gefühle aus und ließ uns wie bei „Sand der Zeit“ an seinem Innersten teilhaben
Tina erfreute uns mit ihrem Gesang besonders bei den Traditionels wie „Come by the Hills“. Bei ihrer warmen Stimme bleibt unsereinem beim Zuhören fast die Luft weg. Extra für Geburtstagskind PM haben sie Akims Solo-Song „Der Held“ in einer Duo-Variante eingeübt und gestern auch den Konzertbesuchern zu Gehör gebracht. Übrigens war es für mich wohltuend ein Konzert auch mal ohne die Untersützung durch bunte Lichter zu erleben. Es war sogar sehr reizvoll die Künstler nur im weißen Scheinwerferlicht zu sehen. ZU meiner großen Freude hatten sie das Lied „Die Suche“ ins Programm genommen und mit „Weil wir uns lieben“ an das Ende ihres Auftrittes gestellt.

Nach einer kurzen Pause kam dan Thomas Koppe an die Reihe. Thomas gehört zu den Musikern, die ich schon lange auf dem zettel hatte und gestern war es nun endlich soweit.
Koppe nahm auf seinem Hocker Platz und die nächste Stunde gab es ja was eigentlich? Ich nenne es mal Liedermacher-Entertainment und zwar vom Feinsten. Koppe’s Ausstrahlung, sein spitzbubenhaftes Lächeln, sein aktives Arbeiten mit dem Publikum und nicht zuletzt seine Lieder beeindruckten mich sehr. Da oben saß einer, der humorvoll und sicher agierte.
Es dauerte auch nicht lange, da stieg das Publikum bereitwillig auf seine Spielchen, wie wechselnde Gesangsparts von Männlein und Weiblein ein. Texte mit dem gewissen Augenzwinkern kennzeichnen Koppe’s Lieder. Egal, ob er von „Räubern“ oder „Heißer Luft“ oder sonstwas sang, irgendwer bekam immer auf liebevolle Art sein Fett weg. Dabei nahm Koppe auch Politiker oder sich selbst auf die Schippe. Ein humorvolles Denkmal setzte Thomas auch dem weiblichen Geschlecht in seinem Titel „ Unsere Frauen“. Sein Lied „Vogelsbergkreis“ erinnerte mich ein wenig an die Art und Weise eines Rainald Grebe in den Songs Thüringen“ oder „Brandenburg“. Das ist aber bei weitem nichts Schlechtes, ganz im Gegenteil, ich habe mich die ganze Zeit köstlich amüsiert. Koppe hat den Nerv den Publikums voll getroffen und als Trostpflaster gab es noch ein paar Zugaben. Bei „Hildegard“ fischte er sogar ein wenig im Volksmusikgewässern und das sehr witzig und charmant.

Der Abend wurde nach einer Pause dannnoch einmal ganz anders. Wieder war es eine Formation, die schon lange auf meinem Wunschzettel stand. Manche Dinge dauern halt bei mir etwas länger davon weiß Stefan im sprichwörtlichen Sinne ein Lied zu singen, da wir schon ewig in Kontakt stehen und uns auch schon mal bei einem MONOKEL – Konzert persönlich getroffen haben. Die Stefan Lux Band rockte das Haus mit eigenen Titeln. (Deutsch-)Rock hieß die Devise. Stefan Lux hat mit seinen Mitstreitern Robert Klose (Bass), Lars Mothes(Schlagzeug) und Konrad Hartsch wirklich eine Truppe auf die Beine gestellt, die es live ordentlich krachen läßt. Dabei kommt Stefan ursprünglich eigentlich auch aus der Liedermacherei. Lieder wie „Marie“ „Die Zeit“ oder „Fliegen lassen“ wurden von den Musikern mit Leidenschaft und musikalischem Können präsentiert. Es war deutlich zu sehen, dass die Musiker miteinander und mit dem Publikum Spaß hatten. Lächelnde Gesichter, wechselnde Blicke usw. waren deutliches Signal für mich, dass die Chemie im Hause Stefan Lux Band stimmt.Es gab auch ein paar ruhigere Titel, aber mir gefielen die Jungs am Besten, wenn sie frei geradeaus rockten. Der Auftritt in Hainichen machte deutlich, dass die Stefan Lux Band verdammt viel Potential in sich hat.

Zum Abschluss des Abends gab es noch „Gundi’s „Alle oder Keiner“. Dazu bat die Stefan Lux Band auch ihre Kollegen Tina, Akim und Thomas auf die Bühne. Veranstalter Kuno erhielt aus den Akim, dem Initiator der Reihe „Nacht der Lieder“, noch ein Dankeschön-Geschenk. Auch ich möchte an dieser Stelle besonders Kuno für seinen Einsatz und Mut, diesen Abend im Ratskeller Hainichen zu gestalten, ausdrücklich danken. Veranstalter mit Herz und dem Mut zu neuen Projekten und Künstlern sind ja in diesem Land nicht so häufig zu finden. Natürlich geht auch von mir auch noch ein ganz herzliches Dankeschön an alle beteiligten Künstler. Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen am 29. Mai beim Festival „Für Demokratie und Toleranz“ in Dresden.


Gruß Kundi

Angefügte Bilder:
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#9

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 22.03.2010 10:47
von Schmusebacke | 199 Beiträge | 202 Punkte

@PM : Also ich war zwar nicht zu der Veranstaltung, habe aber trotzdem einiges sehr gut hören können.


In der Stille einer Nacht, schlugst du in mein Leben ein.....
Wenn des nachts die Regentropfen, leise an dein Fenster klopfen.......
Das Leben ist 'ne große Achterbahn....
Wenn du lebst, solang man Träume leben kann,wenn du lebst, solang das Herz auch schlägt

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#10

RE: "Nacht der Lieder" am 20.03.2010 in Hainichen

in Off-Topic 22.03.2010 20:30
von Kundi (gelöscht)
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Die Nacht der Lieder - Crew hat ihre Sicht der Dinge zur Veranstaltung in Hainichen auf ihrer My Space - Seite in einem Blog
notiert und mir die Erlaubnis erteilt den Blog hier zu verlinken. Also schaut dort mal vorbei;-).

http://blogs.myspace.com/index.cfm?fusea...logId=531437152


Gruß Kundi

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