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KARUSSELL - "Loslassen" - 29.05. in Leipzig

in Ostrock in der Presse, in Rundfunk, Fernsehen, WWW usw. 27.05.2011 16:12
von Bernd (gelöscht)
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Die BILD Leipzig widmet in ihrer Onlineausgabe einen Beitrag zum KARUSSELL-Auftritt am Sonntag auf dem Leipziger Augustusplatz. Einfach dem Link folgen. Für Peggy und Susi im Spoiler auch der Wortlaut zum Nachlesen.

OSTROCK-LEGENDE „KARUSSELL" Abrechnung mit der Wende-Hymne!


Das sind Karussell heute: Reinhard Huth, Joey Raschke, Jan Kirsten (vorn, v.l.), Benno Jähnert, Hans Graf, Wolf-Rüdiger Raschke (hinten)

26.05.2011 — 00:19 Uhr
Von PETRA GEBAUER und BENJAMIN WEINKAUF

Leipzig – Die Latte lag verdammt hoch. Weil jeder in der Band wusste, dass man „Karussell“ immer an diesem einen Lied messen wird.

„Als ich fortging...“, 1987 erschienen und zwei Jahre später so etwas wie der Soundtrack zur Ausreisewelle aus der untergehenden DDR. Hundertfach nachgesungen, übersetzt in dutzende Sprache, ein Hit sogar in Griechenland und Spanien; Cover-Versionen von José Carreras, Matthias Reim und „Rosenstolz“...

„Wir hätten den Song noch ewig spielen können“, sagt „Karussell“-Gründer Wolf-Rüdiger Raschke (62). „Doch irgendwann spielt man sich an den alten Liedern auch tot.“

„Als ich fortging“ ist Segen und Fluch für die Band zugleich. Vielleicht hat es deshalb 17 lange Jahre gedauert, bis „Karussell“ das neue Album fertig hatte. Und vielleicht heißt es deshalb auch „Loslassen“.

Zehn Jahre lang hatte man gar nichts mehr von „Karussell“ gehört, dann fand sich die Band wieder zusammen, probte ein leises Comeback mit drei neuen, jungen Musikern. „Wir spielten auf Stadtfesten und kleinen Festivals“, sagt Raschke. „Es hat dann nochmal drei Jahre gedauert, bis wir uns entschlossen, eine neue CD zu machen.“ Dutzende Songs wurden geschrieben, einstudiert und wieder verworfen. 20 Texter wurden verschlissen, die Nerven lagen blank. „Manchmal musste ich die Jungs im Studio einsperren, damit`s weiterging“, erinnert sich der Bandchef.

Am Ende schrieben Ehefrau Angelika, Sohn Joey und Neffe Roman die Texte. 16 Songs wurden in Raschkes kleinem Studio in Naunhof eingespielt und bei der Berliner „Hansa“ abgemischt. „Vor uns war Udo Jürgens dort, nach uns kamen U2“, sagt der „Karussell“-Chef stolz.

„Loslassen“ ist nun das große Thema der Band. Der Bandchef erklärt: „Man kann so vieles loslassen. Die alten Hits, ein ganzes Land, Freunde. Claus und Cäsar sind gestorben. Auch da muss man irgendwann loslassen können.“

Am Sonntag (16.30 Uhr) hat „Loslassen“ Premiere auf dem Leipziger Augustusplatz. „Karussell“ spielen elf neue Songs, nichts altes dazwischen. „Da müssen die Fans durch,“ lacht Raschke

Und „Als ich fortging“?

„Ist vielleicht als zweite oder dritte Zugabe dran...“

zuletzt bearbeitet 27.05.2011 16:15 | nach oben springen

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