#1

Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 30.11.2019 01:08
von Puhdy6 | 5.603 Beiträge | 12135 Punkte

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zuletzt bearbeitet 30.11.2019 01:15 | nach oben springen

#2

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 30.11.2019 14:23
von Karpo | 24 Beiträge | 49 Punkte

Ich habe mir soeben das Interview der Berliner Zeitung mit Maschine durchgelesen. Und ehrlich gesagt bin ich doch ziemlich erschrocken.

Aus dem Interview im Jahre 2013 beim WDR zum „Heilige Nächte“ Album konnte man schon heraushören, dass es unter den Puhdys nicht mehr stimmen kann. Quaster und Klaus waren da im Studio und ließen indirekt kein gutes Haar an Maschine. Ich war ja damals schon richtig schockiert über das, was Quaster und Klaus bei dem Interview so von sich gegeben haben und was mich zu der Aussage hier im Forum veranlasste, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Puhdys noch lange zusammen Musik machen. Leider hat dieses Interview hier offensichtlich niemand wahrgenommen. Quaster beschwerte sich darüber, dass er zu wenig neue Lieder singt und Klaus dachte wahrscheinlich, dass Universal dafür sorgen wird, dass die Puhdys, beginnend mit diesem Album, so richtig durchstarten und reich werden, wenn sie erstmal von der einstigen Rockband zu einer Schlagercombo umfunktioniert worden sind, so unter dem Motto, Hauptsache die Kohle stimmt. Da ergeben die Zeilen aus dem Song von Maschine auf seinem ersten Soloalbum nach der Wende von 2014, „Mein Weg“, plötzlich einen noch viel tieferen Sinn. Er singt ja hier von großen Idealen, die offensichtlich nicht immer von Dauer sind.

Ich kann mir über diese ganze traurige Angelegenheit natürlich kein Urteil erlauben, weil ich über interne Dinge bei den Puhdys keine Ahnung habe. Es sei mir aber gestattet, als Außenstehender und Puhdys-Fan seit Anfang der 70iger Jahre meine Meinung zu diesem Thema hier im Forum darzustellen.
Für mich steht fest, dass mit dem völlig untypischen Album für die Puhdys, mit der Aussicht von Universal groß rausgebracht zu werden, außer Maschine alle ihre eigenen musikalischen Ideale verraten haben. Dass so eine ehrliche Haut wie Maschine, der zudem schon immer ein höchst emotionaler Mensch war und mehr denn je ist, über diese Entwicklung seines Lebenswerkes im höchsten Maße enttäuscht sein musste, ist für mich absolut nachvollziehbar. Und Maschine ging bei seinen Songs nie ein Wort über die Lippen, von dem er nicht 100prozentig überzeugt war. Ohne Maschine hätte es den großen Erfolg und diesen Rocklegendenstatus, den die Puhdys heute innehaben, nie gegeben. Das dürfte ja wohl allen klar sein. Und deshalb bin ich hier komplett bei Maschine, auch wenn mir persönlich diese Entwicklung unglaublich leidtut, weil ich eben fast mein ganzes Leben Puhdys-Fan war und immer noch bin. Dazu gehören auch Quaster, Peter, Harry und Gunther.

Es bleibt mir nur zu wünschen, dass sich vielleicht doch noch jemand aus dem inneren Zirkel findet, zu dem die Musiker Vertrauen haben und der in der Lage ist, alle sich streitenden Parteien an einen Tisch zu holen und das Ganze so zu moderieren, dass eine Lösung gefunden wird, mit der ein komplettes Zerwürfnis für den Rest des Lebens verhindert werden kann.
Ich wünsche es euch, liebe Puhdys.

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#3

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 30.11.2019 16:36
von torgelow | 785 Beiträge | 1663 Punkte

Karpo, Du erwähntes den Titel "Mein Weg" vom 2014er Maschine Album, hier ist er.|addpics|dni-o-2244.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|


https://www.facebook.com/maschinefanclub
http://www.dieter-maschine-birr-fanclub.de/
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#4

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 30.11.2019 19:36
von Bernd | 4.345 Beiträge | 9197 Punkte

Es konnte ja nicht so weiter gehen, dass er sich tot schweigt.
Vieles davon haben wir ja hautnah live mitbekommen, die Geschichte der "Heiligen Nächte", besonders die Pressekonferenz dazu. Ich sag nur "Magen Darm".... Und der Talk in Klaffenbach mit Maschine.
Das Album wurde übrigens ebenso zum Rohrkrepierer, wie die späteren Versuche der einzelnen Protagonisten auf Solopfaden. Klar ist auch, dass Maschine von den 5 trotzdem das meiste erreicht hat. Aber alles einige Level tiefer. Auch er war nicht vor Konzertabsagen gefeit.
Die PUHDYS waren trotz allem ein Gesamtpaket. Und es wurde von der Mehrheit derer Fans als solches betrachtet. Da hilft auch kein nachträgliches Nachpickern nach den Rosinen aus der DDR-Zeiten.
Seine Klage gegen Harry Jeske hat besonders hart getroffen. Er, und das wissen ja nun doch viele, ist inzwischen demenzkrank. Er war der Geschäftsmann der Band. Und am Anfang waren es Quaster, Harry und Eingehängt, die Maschine in ihre Reihen aufgenommen haben. Vieles war ja eh geregelt. Die meisten der letzten 'Platten wurden ja korrekt mit dem Komponisten und Texter benannt. Zu DDR-Zeiten waren das eben "Kollektivsachen". Wir waren nicht dabei, aber nicht umsonst konnte keine Einigung erzielt werden.


nihil fit sine causa
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#5

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 01.12.2019 15:17
von Ingo | 3 Beiträge | 7 Punkte

Hubert, du warst ja in den 80/90ern näher an den Puhdys dran, als jeder andere hier, deswegen glaube ich deiner Einschätzung wesentlich mehr als den jetzigen Maschine-„Unterstützern“, von denen viele wahrscheinlich Maschine und auch die Puhdys vor ihrem Comeback 1992 altersbedingt gar nicht kannten. Das mit dem „Heilige Nächte“-Album, wenn das so abgelaufen ist, kann ich Maschine´s Reaktion vollkommen nachvollziehen. Das war auf jeden Fall ein großer Fehler der beteiligten Anderen. Es hätte es auch in Zusammenarbeit mit Maschine und auch mit "Fremden" ein tolles Album werden können. Bestes Beispiel ist ja, das für mich immer noch beste Nach-Wende-Album „Frei wie die Geier“. Mit Komp. von Rudnik, Hertrampf/Mohren und Falckner/Scharfschwerdt, Texte u.a. von B.Brozat, D.Zöllner, T.Künzel und Claire Din.
Zum Thema Kompositionen hat mir ein guter Freund von Maschine das vor ein paar Jahren (noch vor der ganzen Sache) mal so erklärt: Die ersten LP´s hat größtenteils Maschine komponiert, weshalb auch sein Name drauf stand. Allerdings wurde das ab der 3.LP in „Puhdys“ geändert, weil jeder in der Band seinen Anteil am Erfolg hat und dafür auch jeder „belohnt“ werden sollte. Deshalb einigte man sich, die Tantiemen gerecht zu teilen. Harry organisierte immer jede Menge Konzerte. Ohne diese wären die Puhdys nie im ganzen Land so bekannt geworden. Peter sorgte vor allem bei Auslandstourneen dafür, dass alle Stempel, Dokumente, Ausweise und sonstige Genehmigungen da waren. Ohne diese hätten sie auch nicht im Westen bekannt werden können. Quaster sorgte dafür, dass die Bühnenshow der Puhdys für DDR-Verhältnisse schon sehr spektakulär war. Lichteffekte, Bühnenbauten und z.B. die qualmende Gitarre. Ohne diese Ideen wären die Puhdys Live eine Band wie jede andere gewesen. Maschine wurde aus allem rausgehalten und musste sich nur darum kümmern, dass neue Titel entstanden. Auch ohne diese wären die Puhdys nicht das, was sie waren. Also nur zusammen hat es funktioniert, deshalb wurden als Urheber auch alle Puhdys genannt. Später war es dann Peter, der das erste eigene Studio finanzierte, deshalb wurde er neben Maschine als Komponist geführt, um das bestimmt nicht günstige Studio wieder etwas zu refinanzieren. Egal welche der 3 Varianten, Maschine verdient immer mit („Puhdys“/“Birr/Meyer“ oder nur „Birr“) . Warum also gönnt er den anderen, die auch wichtige Aufgaben in der Band hatten, nicht wenigstens einen kleinen Teil davon. Das ist auch nach seiner Erklärung für viele nicht nachvollziehbar. Hubert, vielleicht weißt du ja mehr zu dem Thema ?

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#6

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 01.12.2019 15:28
von Puhdy6 | 5.603 Beiträge | 12135 Punkte

Hallo Ingo, Maschine hat in einigen Dingen Recht, vor allem was die heiligen Nächte betrifft. Ich war halt bis jetzt der Meinung, dass dies allen Fans klar war, denn man hat die Differenzen ja mitbekommen, wie Bernd schon im großen Forum geschrieben hat. PK HL.Nächte mit Magen/Darm bei Maschine, mit dem Forum in Klaffenbach etc.
•Da Maschine die Themen schon detailliert beschrieben hat, kann ich auch meine Sicht der Dinge dazu geben ohne ein Geheimnis zu verraten.

• Zum Beispiel war ich Ostern 2013 noch mit Maschine im Studio bei Oleak und durfte dort schon Lieder von Maschine hören für die geplanten Hl. Nächte.
Unter anderem das Lied mit seiner Enkelin Annabell (Wirst Du für mich da sein?) oder auch Anfänge von Mein Weg. Ich hatte eigentlich ein gutes Gefühl für die Winter-CD.
Nur bei den nächsten Besuchen nach Maschines Urlaub merkte ich schon, dass etwas nicht stimmte. Natürlich fragte ich immer nach dem Fortschritt der CD, aber es gab nur ausweichende Antworten. Irgendwann später erzählte mir Maschine die ganze Geschichte, so wie sie auch in seiner jetzigen Stellungnahme steht. Allerdings kam das bei mir so rüber, dass die Drahtzieher nicht seine Kollegen waren, sondern der Produzent und das Management. Die hatten auch diese Komponistin und Texterin aus der Schweiz aufgetan und auch Ole selbst schrieb Lieder.
Seinen Kollegen warf Maschine vor, dass niemand mit ihm geredet hat und sie schon 6 Songs hinter seinem Rücken eingespielt hatten, während man auch noch alte, nicht fertige Demos von ihm an Universal schickte, die natürlich nicht genommen wurden. Das war verständlicherweise für ihn ein großer Vertrauensbruch. Damals stand schon die Entscheidung, dass er eine Solo-CD macht und so aus dem vermeintlichen Loch, in das er gefallen war, wieder herauskommen konnte. Natürlich war ich sofort bereit an dieser CD nochmal mitzuwirken was die Promotion betrifft und so kam es unter anderem zu den Aktionen wie in Klaffenbach oder zur Gründung des Maschine Fanclubs. oder zum Fanhören etc. Das war die eine Seite der Geschichte
•Und ich bin damals davon ausgegangen,dass Maschine hinwirft und nur solo weitermacht. Aber da war die Verlockung der Touren 2014 und vor allem 2015 wohl zu groß,
denn da konnte man ja nochmal viel Geld verdienen Und die heilige Nächte Tour machte er ja, zum Glück für die Kollegen, auch mit denn er probte sogar die neuen Stücke, die ihm allesamt gegen den Strich gingen, mit ihnen ein. Natürlich sprach ich auch mit dem ein oder anderen Kollegen, zum Beispiel hatten wir im Herbst den Talk in Wolgast bei Kirsche, wo wir die neue CD auch vorstellten.
Das alles und viel mehr kann man im großen Forum nachlesen, das sich damals hauptsächlich mit der Werbung für die Maschine-CD beschäftigte und diese Entscheidung auch gegenüber vielen Fans verteidigen musste, die sich damals auf die Seite der HL.- Nächte Kämpfer geschlagen hatten.

•Hätte Maschine damals wegen des Vetrauensbruch auch die Lizenzfrage gestellt, dann hätte ich das verstanden. Heute, 6 Jahre später verstehe ich das nicht und es drängt sich der Eindruck auf, dass man vielleicht etwas kompensieren will was in der Solozeit nicht so toll lief, denn auch abgesagte Konzerte kosten richtig Geld.
Ausserdem geht es hier doch nur noch um Peanuts, denn was sollen noch für Gemalizenzen laufen? Es gibt keine neue CD mehr von den Puhdys und die paar alten Lieder die die Solokünstler spielen die machen den Kohl auch nicht mehr fett. Maschine spielt wahrscheinlich eh nur seine eigenen, da haben die Kollegen keine Rechte dran,.
Und welche Radiostationen spielen noch richtig Puhdyslieder. Also ums Geld kann es kaum gehen.

Ingo, was Du über die Vegangenheit schreibst, da hast Du Recht und auch Dein Freund und Maschines Freund hat Recht. Ich denke mal, es ist mein Namensvetter.
Es war damals so geregelt, dass jeder seinen Anteil hatte. Die letzte Produktion unter Komposition Puhdys waren die `Neuen Helden`, Texter war Kurt Demmler unter dem Pseudonym Kowarski.
•Als wir mit Dakoda produzierten stand jeder bei seinen Songs dabei, zum Beispiel Quaster mit Carsten Mohren, Harry mit IC Falkenberg , der Texter war Hanno Bruhn, und Klaus mit Dirk Zöllner. Und natürlich Birr/Meyer und noch andere.
Bei der `Frei wie die Geier) hatten wir Fremdkomponisten und Texter aus dem Westen dabei, wie Rudnik, Brozat, Brück, Jürgens u.s.w. und auch Studiomusiker, nicht nur für den Bass. Das waren schon Kämpfe, die ausgefochten werden mussten, aber das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
Jetzt habe ich mal meine Sicht der Dinge geschrieben, auf die 80er und 90er möchte ich gar nicht näher eingehen, das steht alles im Forum und das war die schönste Puhdyszeit für uns.

•Wenn es eine Möglichkeit geben würde, die Jungs wieder zusammen zu führen, da wäre ich dabei. Nicht, damit sie nochmal als Puhdys spielen, aber damit sie sich wieder vertragen und anständig miteinander umgehen. Aber ich befürchte, da wird niemand über seinen Schatten springen.

•Meine Zeit ist seit den Rocklegenden 2016 vorbei, mein letztes Konzert war Anfang Mai 2016 bei den Rocklegenden in Franfurt in der Jahrhunderthalle. Mein letztes Puhdys-Solokonzert war am 28.11.2015 in Kölpinsee.Seitdem habe ich keinen Puhdy mehr im Konzert oder im Talk live auf der Bühne gesehen, nur noch privat, und da habe ich auch letztmals alle 5 zusammen getroffen.

•Bei weiteren Produktionen war ich nicht mehr involviert, das waren aber Gründe, die nichts mit Maschine persönlich zu tun hatten.
•Wer Verschiedenes genauer nachlesen möchte, der findet detailliertere Berichte zu den meisten Themen im www.Puhdys-forum.de, einfach über Suche Begriffe eingeben.


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zuletzt bearbeitet 01.12.2019 16:21 | nach oben springen

#7

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 01.12.2019 16:54
von Ingo | 3 Beiträge | 7 Punkte

Vielen Dank lieber Hubert, für deine ausführlichen Erklärungen. So kann auch ich als immer noch Fan von allen Puhdys das besser verstehen. Die „alten“ Puhdys-Songs kann ich immer noch gern hören, aber nur wegen einiger (sehr weniger) Maschine-Fanatiker habe ich (vielleicht aus Trotz?) aufgehört, mir die neuen Sachen von Maschine anzuhören. Sein 2014er „Maschine“-Album klang natürlich genauso wie früher mal die Puhdys (abgesehen von „Heilige Nächte“) und das machte mich traurig, dass der ehemalige Frontmann sich zwar selbständig machen wollte, aber dann genauso klang wie meine Lieblingsband, nur mit fremden Musikern. Hätte er jetzt ganz anders weitergemacht, im Stile von „Rammstein“, „weiter, weiter“ oder „sei still“, hätte ich mit dem Thema abschließen können, denn die Puhdys waren immer eine sehr melodische Band mit Volksliedcharakter und keine Metal-Band. So aber, mochte ich weder Maschine´s neue Band noch die „neuen“ Rocklegenden hören.
Auch das hinterher reisen, habe ich eingestellt. Mir reicht es, dass ich jeden Puhdy einzeln 1x bei seinen Solo-Projekten gesehen habe. 2014 2x Maschine (Talk in Wandlitz, mit Band im Kesselhaus, Quaster 2016 mit Band im Tivoli und 2017„Ich bereue nichts im Babylon Berlin, Eingehängt & Proft letztes Jahr in Berlin, sowie Klaus bei „Hans die Geige“ im Kesselhaus. Alle 1x durch, jetzt ist das Kapitel Puhdys für mich beendet. Bis auf die Tatsache, dass ich ihre Geschichte bis 2019 nochmal in einem Buch aufgearbeitet habe, aber dazu später und woanders.
Maschine´s jetzige Erklärung klang für mich eher nach einer Mitleidstour, um nicht komplett alle, die mal Puhdysfans waren, gegen sich aufzubringen. Erst jetzt, mit deiner Einschätzung Hubert, kann ich den Standpunkt von Maschine besser nachvollziehen. Und wenn es nicht von Anfang an diese Handvoll fanatischer Maschine-Fans gegeben hätte, wäre ich sicher heute auch in diesem Fanclub, denn für mich sind und bleiben die Puhdys (und ihre einzelnen Mitglieder) meine Nr.1 unter den deutschen Bands.
Da sind wir dann beim gemeinsamen Problem von Fans und Band. So lange die Band untereinander nicht zueinander findet, werden es auch die Fans nicht. Sehr schade. Schade auch, um die schöne gemeinsame Zeit die wir Fans mit unserer Band, den Puhdys, hatten. Aber auch hier gilt der alte Puhdys-Song „Alles hat seine Zeit“, oder auch „Zeiten ändern sich“, aber leider nicht mehr: „Was bleibt“ – sind Freunde im Leben. Sehr schade.

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#8

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 02.12.2019 10:15
von Kleiner Trommler | 3.130 Beiträge | 6435 Punkte

Ich kann das alles garnicht fassen

Oben auf der Bühne Friede Freude Eierkuchen und hinter den Kulisssen schon total zerstritten aber das es so krass wäre hätte ich nicht gedacht.
Vor allem auch das Maschine ja sogar teilweise wie er in dem Interview sagt alle Gitarren und sogar von Harry den Bass eingespielt hat
Da weiß man ja nichteinmal ob auf den Alben alle Puhdyd zu hören sind oder alles Maschine eingespielt hat bis auf Schlagzeug und Keyboards vielleicht.
Wer weiß wenn das mit der heiligen Nächte nicht gewesen wäre hätten sie garantiert noch zusammen gespielt und hätten ein tolles Jubiläum zum 50.bringen können.Die besten Weihnachtsplatten sind sowieso Dezembertage und Nächte und Maschines aktuelle Alle Winter wieder ist auch erste Sahne, als ich dieses Album hörte kamen mir sogar die Tränen vor Rührung weil ich dachte ich höre die Puhdys.

Es ist schade das es so gekommen ist und leider auch nicht mehr ändern wird.
Und 2016 haben sie noch den lange überfälligen Echo für ihr Lebenswerk bekommen.


I love Puhdys und Doro Pesch for ever \m/



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#9

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 02.12.2019 11:44
von FRANK VOM HUTBERG | 561 Beiträge | 1210 Punkte

Wie heißt es im Fall von Streitigkeiten immer so schön?
Es existieren mindestens zwei Wahrheiten und noch mehr verschiedene Ansichten!??!

Deshalb habe ich mich als außen vor stehender Fan der PUHDYS immer schön zurück gehalten, mich zu dem Geschreibsel der Presse nicht mit eigenen Vorwürfen, nicht mit eigenen Interpretationen beteiligt, Beiträge nur "neutral" geteilt und mich zu dem Gemotze einiger Fans nicht gesondert geäußert, egal in welche Richtung sie gingen.
Als PUHDYS-Fan denke ich mir zwar meinen eigenen Teil, aber das muss es für mich dann auch gewesen sein.
Diskriminierungen und Beleidigungen einzelner Musiker und einzelner Fans, kommen für mich nicht in Frage.
Dazu fehlt doch mir und den meisten Fans von uns einfach das dafür notwendige Hintergrund- und Fachwissen.
Und ich mochte und mag sie ja alle, alle Bandmitglieder der PUHDYS... seit 1977 live.

Auf die Liebe, auf das Leben - es "leben" die PUHDYS, obwohl ich befürchte, dass sie gegenwärtig selbst am Abriss ihres jahrzehntelang erfolgreich errichteten Denkmals schaffen.

Bitte kehrt um, liebe Leute, seid (wieder) gut miteinander!!

Allen hier eine friedliche und besinnliche Adventszeit!

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#10

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 02.12.2019 15:21
von Dieter | 964 Beiträge | 1941 Punkte

Frank, dein Beitrag ist der zutreffendste von allen.
Und dem ist auch nichts hinzuzufügen.
Dieter

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#11

RE: Maschine nimmt in der Berliner Zeitung Stellung zum Puhdys Streit!

in Maschine - Soloprojekte 03.12.2019 20:03
von Wie_ein_Pfeil | 492 Beiträge | 1077 Punkte

Ich hätte damals nie gedacht, dass vor ein paar Jahren an den "Treppenhausgesprächen" etwas dran sein könnte.
Einige Mitglieder aus dem Forum erinnern sich bestimmt... Ich finde den Artikel in der Berliner Zeitung interessant.


Ich amüsiere mich: immer wieder prächtig... ;-)))))

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