#1

Jürgen KERTH 23.05.08 im Karl- May- Dorf bei Moritzburg

in Konzertberichte Ostrock allgemein 24.05.2008 01:01
von Kundi (gelöscht)
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Eigentlich wollten wir gestern sowohl Kerth als auch die Ossis mitnehmen,aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt;-). Wäre alles nach Plan gegangen hätte das auch funktioniert.
Kurzfristig mußten Lissi und ich unsere Planungen gestern aber aus einem bestimmten Grund umdisponieren.Die Musiker standen bei der Anreise auf der A4 längere Zeit im Stau und reisten deshalb später an.Die Mugge begann nun erst gegen 20.00 Uhr,auf Grund dessen mußten wir unseren Besuch bei den Ossi's in Neustadt leider streichen. Zum Glück waren aber Angela und Bernd bei den Ossis und so können wir jetzt von beiden Muggen im Forum berichten;-)
Hier gibt es nun natürlich Foto's von der KERTH-Mugge... Als der altbekannte Transporter mit dem Erfurter Kennzeichen endlich ankam, war die Wierdersehensfreude natürtlich auf beiden Seiten groß.
Als allererstes werteten wir die Ereignisse der KERTH-Mugge vom 12.04. im "Alten Teichhaus" aus.Dabei vermißten wir alle natürlich unseren lieben Freund Wodka.Da KERTH's Sohn und Bassist Stefan auch bei ACOUSTICA die tiefen Töne erzeugt, wurde noch ACOUSTICA's Fahnenappell anläßlich des 01.Mai in Erfurt ausgiebig "bewertet".
Gegen 20.00 Uhr ging es endlich mit der Mugge von Jürgen KERTH los....
Für mich war es eine Premiere KERTH open air und ohne Schlagzuger zu erleben...


-----------------------später ein paar Sätze mehr--------------------
Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 25.05.2008 02:06 | nach oben springen

#2

RE: Jürgen KERTH im Karl- May- Dorf bei Moritzburg

in Konzertberichte Ostrock allgemein 24.05.2008 15:54
von Kundi (gelöscht)
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Das Karl-May-Dorf bei Moritzburg (http://www.karl-may-dorf.de) feiert an diesem Wochenende mit vielen Veranstaltungen sein 10jähriges Bestehen
Dieses Feriendorf liegt in einer wunderschönen Teich-und Waldlandschaft. Selbst August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen erkannte die Schönheit dieser Landschaft schon und liess hier im 18. Jahrhundert das in der Nähe gelegene Jagdschloß Moritzburg aus dem 16.Jahrhundert nach seinen Wünschen zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umbauen. Das Schloss zählt heutzutage zu den schönsten Ausflugszielen vor den Toren der sächsischen Landeshauptstadt Dresden.
Für das Festwochenende haben die Betreiber des Karl-May-Dorfes ein abwechslungssreiches Programm für alle Altersgruppen auf die Beine gestellt.
Der gestrige Abend stand eigentlich ganz im Zeichen der vielen ehrenamtlichen Helfer dieser Einrichtung. Mit einem Konzert von Jürgen KERTH wollten sich die Betreiber bei diesen engagierten Leuten bedanken. Aber auch die Gäste waren gestern gerne gesehen.
Überpünktlich trafen wir im Karl-May-Dorf ein und wurden gleich vom Leiter der Einrichtung begrüßt.
Etwas später trafen dann Jürgen und Stefan KERTH sowie ihr Techniker Peter im Dorf ein.Die Wiedersehensfreude war natürlich groß. Die KERTH’s bestritten diesen Abend diesmal als Duo, was Jürgen während der Mugge dann humorvoll als „Bigband-Besetzung“
vorstellte.
Schnell wurde dann durch Veranstalter und die Musiker entschieden, dass man open air spielen würde.
Nach dem Aufbau der Technik ging es dann gegen 20.00 Uhr los. Stefan und Jürgen agierten diesmal im Sitzen. Nur bei dem einen oder anderen Solo hielt es Jürgen nicht auf seinen Platz.
Der Mann mit seiner alten und geliebten Gitarre verzauberte das Publikum wieder binnen weniger Minuten.KERTH’s Musik hatte und hat nichts mit dem medientauglichen Mainstream zu tun. Jürgen ist sich im Laufe seiner langen Karriere immer selbst treu geblieben. Erspielt die Musik, die ihm gefällt und das spürt man.
Mit Liedern wie„Oma, hilf“, „Komm herein“, Frühlingsmelancholie“ oder „Kindheit“, seiner Stimme und seinem unverwechselbaren virtuosen Gitarrenspiel bereitete KERTH den Anwesenden einen wunderbaren Abend. . Auch ohne Schlagzeug ist die Musik von KERTH sehr reizvoll und packend.
Er spielt hier und da mal zart und bedächtig mit leisen Tönen, dass man ins Träumen verfällt, und wenig später läßt er seine Klampfe beim Solo pllötzlich schreien und wimmern.
KERTH wird beim Spiel eins mit seiner Gitarre. Wie immer taucht er selbst tief in seine Musik und fühlt faktisch jede Note und jeden Ton. Man kann kaum den Blick von ihm lassen, wenn er so hingebungsvoll mit geschlossenen Augen mit seinen Fingern auf den 6 Saiten seiner Gitarre „tanzt“.
Stefan am Bass weiß genau, wie er Jürgen bestens begleiten kann. Schließlich ist er ja mit dem KERTH’schen Blues aufgewachsen. Er spielt sein Instrument mit scheinbarer Leichtigkeit und Lässigkeit.
Mit „Helmut“ und „He, junge Mutti“ spielte KERTH natürlich auch seine bekanntesten Lieder. Er hatte aber mit dem Instrumentalstück „musicians musicians music“ noch eine echte Rarität im Gepäck. Diesen verspielten Titel gibt es bisher nur auf seiner MySpace-Seite zu hören.
Obwohl uns allen die Mücken gestern kräftig zusetzten, genossen wir wieder einmal jede Sekunde des Konzertes und sparten am Ende auch nicht mit Applaus.
Nach der Mugge war noch ausgiebig Gelegenheit mit den Erfurtern zu plaudern, bevor wir uns auf dem Heimweg machten.
Herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Leute vom Karl-May-Dorf und an die Musiker für diesen wirklich schönen Abend.

Gruß Kundi
Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 24.05.2008 15:59 | nach oben springen


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