#1

HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 18.01.2010 06:21
von jolina (gelöscht)
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HAITI, wie ich es erlebt habe

Jede Katastrophe ist auch eine Chance. Schwer zu glauben, wenn man die Bilder sieht, die derzeit durch das heimische Wohnzimmer flimmern. Und doch wird es so sein.

2001 war ich das erste Mal, damals noch in ehelicher Zweisamkeit im Urlaub auf Hispaniola. Puerto Plata liegt im Norden der Dominikanischen Republik und ist m.E. dem Paradies schon sehr nahe. Hier wächst fast alles was man in den Boden steckt, ohne das man sich nochmals darum kümmern muss. Das Land ist grün so weit man sehen kann, außerdem ist rundherum das Meer, die Fische wachsen alleine, man muss sie nur noch fangen. Die Menschen, die sog. Mulatten zählen zu den schönsten dieser Welt. Ein Land in dem die meisten Menschen zwar nicht reich sind, aber genügend haben um glücklich zu sein. Musik und Merengetanz an jeder Ecke, selbst wenn der Himmel seine Schleusen öffnet, ist es doch das gesamte Jahr warm. Zuckerrohr wächst ständig nach, was immer für eine volle Rumbuddel sorgt. Den Urlauber erwarten weiße Strände, Sonne, Karibikfeeling pur.

Nachdem ich dann 4 Tage am Strand abgehangen hatte und das Ariva, Ariva der Animateure nicht mehr hören konnte, musste ich mir was einfallen lassen. An der Plazza gab es jede Menge Reisebüros. Von einigen Tagesreisen konnte ich meinen Ex. überzeugen, nicht aber von einer Tour nach HAITI. Angeblich hatte er mit mir schon genügend Abenteuer, außerdem war er damals gesundheitlich nicht ganz okay. Ich allerdings hätte es nie mit mir vereinbaren können, wenn ich schon so weit geflogen bin…..Also HAITI musste sein, komme was da wolle.

2 Tage habe ich gebraucht, bis ich dann endlich ein Reisebüro gefunden hatte, was nicht nur Haiti im Plan hatte, sondern diese Reise auch durchführte. Und zwar nicht nur bis an die Grenze mal schauen, sondern es wagte mit dem Bus durch eben diese Land zu fahren.
Das Deutschland zu dieser Zeit eine Reisewarnung für Haiti heraus gegeben hatte war mir nicht bekannt, ich bin mir allerdings auch nicht sicher, ob mich diese zurück gehalten hätte.

Also an einem Freitag, weil Freitag ist Markttag, ging es früh um 5.00 Uhr mit dem Bus los.
Der Busfahrer ein Dominikaner, die Reiseführerin eine Schweizerin, die in der DR lebte. Super mit deutscher Erklärung also. Die Reisegruppe bestand aus ca. 15 Leuten. Die meisten Amerikaner, ein polnisches Ehepaar und ich.

An der Grenze angekommen ging das Spektakel schon los.

Freitag, wie gesagt ist Markttag. Da kommen die Haitianer in die DR und können einkaufen. Allerdings nur soviel, wie sie mit eigener Körperkraft über die Grenze transportieren können.

Da siehst du dann Frauen mit einem Meter Eierwaben über dem Kopf gestapelt, oder Männer mit einem Sack Reis auf dem Kopf und einen Sack im Arm.

Vor allem waren da ganz andere Menschen, als in der DR. Ich kam mir plötzlich wie im tiefsten Afrika vor. Schwarz waren sie, richtig schwarz mit großen dunklen Augen. Die Vorfahren, vor über 200 Jahren als Sklaven aus Afrika auf diese Insel gebracht. Die Blicke und Gesichtszüge sehr hart, kein Lächeln im Gesicht. Schon hier war nichts mehr mit Karibikfeeling.

Im Bus wurden wir über die wichtigsten Verhaltensregeln belehrt und das wir mit dem Fotografieren vorsichtig sein müssen. Die Haitianer fühlen sich durch das Fotografieren ihrer Seele beraubt. Okay, also heimlich ein paar Schnappschüsse.

Eine halbe Stunde durften wir uns den lebhaften Handel ansehen, so lange dauerte es nämlich, bis unser Bus gereinigt war.

Die beiden Länder Haiti und die DR sind sich immer noch nicht grün, man mag sich überhaupt nicht. Mich verwundert es nicht, kennt man die unterschiedlichen Mentalitäten der Menschen.

Busreinigung bedeutet, er wird geschruppt, vor allem die Reifen werden desinfiziert….

Nach dieser Prozedur durften wir wieder einsteigen und fuhren die 100 m hinter die Grenze nun auf den haitianischen Markt. 20 min. Zeit und ich hatte schon nach 5 min alles gesehen, es gab nämlich nichts, außer viele, viele dunkle Augenpaare, die mich aus jeder Ecke ansahen, einen Stand mit Feuer und Kochtopf und einen Stand, an dem die Sachen, die wahrscheinlich eine Hilfsorganisation geschickt hatte, verhökert wurden. Viele Kinder, teilweise total nackt, zumindest die Jungs. Mir als eigentlich unerschrockenen Menschen wurde auf einmal unheimlich und mein Selbstschutz signalisierte mir, alleine wird das heute nichts! Glücklicherweise kreuzte das polnische Ehepaar meinen Weg und ich fragte sie, ob ich mich ihnen anhängen kann. Die beiden waren ganz nett, der Mann arbeitete in Deutschland und so hatte ich sogar jemand gefunden, mit dem ich etwas deutsch sprechen konnte. Ich fühlte mich wieder sicher und von der Reisewarnung wusste ich ja eh nichts.

Wieder im Bus ging es mehrere Kilometer weiter zu einer Schule, die vom Kinderhilfswerk gefördert wurde. Na hier sah es doch gut aus, die Kinder waren alle toll gekleidet, Mädchen mit Perlen im Haar, die glücklich schienen. Kinder, die zwar vermutlich keine Eltern hatten, aber wenigsten nicht von dieser Welt vergessen wurden. Und das sind genau die ganz wenigen Schulen, die dann heute erst wieder mit Frau Christiansen im Fernsehen gezeigt wurden. Die allgemeine Wirklichkeit sieht allerdings anders aus…
Jetzt kam er nämlich der krasse Unterschied. Eine ganz normale Dorfschule. Für den Unterricht müssen die Eltern bezahlen. Deshalb ist sicher jedes Kind, was überhaupt in die Schule geht schon mal ein Glückskind. Und trotzdem erinnerte mich der sog. Unterrichtsraum an einen Schweinestall. Warum war es da eigentlich so finster drin? Warum war es eigentlich in allen Gebäuden, in denen ich war so finster? Wenn überhaupt gab es nur kleine Löcher als Fenster.

Danach der Besuch einer Bäckerei. Was heißt es wurde eine Sorte Brot gebacken. Auch hier stockfinster drin. Zu Hause war ich über die Fotos schockiert, der Blitz hatte doch ganz gut ausgeleuchtet. Ich, die sich nicht scheut in Asien an der Straße frittierte Froschhaut oder gebratene Käferchen zu essen, bekam plötzlich Magenbeschwerden als ich das Brot sah. Es wurde uns zum Kosten angeboten. Auch wenn ich ein höflicher Mensch sein wollte, hier hörte der Spaß auf. Nein, ich nicht.

Weiter ging es. Diesmal stand die Besichtigung eines Gefängnisses an. Das war so nach dem Motto, wenn du nicht artig bist, kommst du in den Käfig. Diesen Anblick habe ich lange mit mir rumgeschleppt. Es war einfach grausam, für europäische Verhältnisse undenkbar. Da mussten sie stehen vor den Gitterstäben, es war duster und mich sahen wieder diese hilflosen großen dunklen Augen an. Essen muss ihnen die Familie bringen, sonst gibt es nichts. Was ist, wenn es keine Familie gibt? Diese Frage wurde mir nicht beantwortet.

Dann wurde es langsam Mittag und es sollte zum Höhepunkt der Reise, nämlich zur Voodoo-Vorstellung gehen. Ich betone Voodoo-Vorstellung, also eine Show, denn wirklich echten Voodoo, so wie er in Haiti praktiziert wird, hat angeblich noch nie ein Weißer gesehen.

Es geht in diesem Land nicht um Voodoo so wie wir das vielleicht mal gehört haben, solche Mätzchen wie Stoffpüppchen nadeln und so. Das ist was ganz anderes. Im Fernsehen traut man sich ja jetzt schon mal zu sagen, dass 75 % der Haitianer Voodooanhänger sind. Was das allerdings bedeutet, wer weiß das schon genau und deshalb schweigt man lieber.
Laut Reiseführerin gibt es roten Voodoo, da wird ein Hahn geopfert. Das ist das geringste Opfer und wohl auch das was man amerikanischen und europäischen Tagesreisenden zumuten kann, ohne das sie reihenweise vom Stuhl fallen. Die zweite Form soll weißer Voodoo sein. Da wird ein Schaf geopfert. Als dritte Form gibt es dann noch schwarzen Voodoo. Ja und wer ist schon schwarz. Ich persönlich habe keine Zweifel an dem geschilderten. Und wenn man jetzt mal darüber nachdenkt, warum dieses Land solange von der Welt vernachlässigt wurde, dann liegt es sicher auch daran, dass man sich scheut mit diesem Thema auseinander zu setzen.
Meine ersten Gedanken, als es darum ging Helfer in das Erdbebengebiet zu schicken waren, na hoffentlich ist ihnen klar, dass pro Helfer ein Blauhelm dazu gehört. Echt, da hat Obama richtig reagiert indem er gleich mal 10.000 Soldaten los schickte, denn es kann noch ganz heftig kommen. Solidarität gibt es da unter den Menschen nicht, sie haben es nie gelernt.


Vor der Zeremonie gab es aber erst einmal Essen und Trinken, welches die Reiseleiterin aus der DR mitgenommen hatte. Um uns herum schon ca. 100 Haitianer, die darauf warteten dass wir fertig wurden, um die Reste zu verputzen. Die Reiseleiterin hat natürlich auch an das „Dorf“ gedacht, aber sie hatten erst nach uns zu essen. Mir war das unangenehm und ich brauchte an diesem Tag überhaupt kein Essen, war mental total am Boden, das gesehene hatte mich geschafft. Mein Essen hab ich verschenkt und das war wohl auch nicht ganz richtig, denn daraufhin gab es eine Schlägerei am Rande. Das war allerdings nicht mein einziger Fehler an diesem Tag. Ich sollte auch noch lernen, dass man keine Bonbontüte vor dem Bus aufmacht. Weil, sie reicht einfach nicht für alle Kinder!

Jetzt zur Zeremonie. Es gibt ganz viel Alkohol, womit sich die Tänzer in Trance versetzen. Sie drehen sich im Kreis, singen, rufen den Voodoomeister an. Die eigentlichen Beschwörungsformeln hab ich natürlich nicht verstanden und sie wurden auch nicht erklärt. Zum nachfragen war ich schon viel zu geschafft. Einer der Tänzer hatte wohl zu viel Alkohol, jedenfalls ist er durchgedreht und musste von vier, also vier Mann, vier Ecken zu Boden geworfen und besänftigt werden. Ich wieder voll im Adrenalinschub.

Bis dahin dachte ich noch das mit dem Hahn kann mich nicht wirklich tangieren. Als Mädel vom Dorf wusste ich, was passiert wenn der Hahn auf dem Hof nur rumkrakelt und keine Leistung bringt. Kopf auf den Hackeklotz und Sekunden später ist es aus mit dem Schreihals.
Mehrfach gesehen und gedacht, so ist halt das Leben als Hahn.

Hier war aber kein Hackeklotz, stattdessen ein ganz besonders hübscher Haitianer mit großen, magischen, dunklen Augen und vermutlich einem gut trainierten Gebiss. Jedenfalls hat er nachdem er in nötiger Trance war dem zappelnden Hahn einfach den Kopf abgebissen und diesen dann so schön genussvoll und stolz ausgespuckt. Jeder der schon einmal beim Köpfen eines Federviehes dabei war, weiß was das für eine blutige Angelegenheit ist. Die meisten Mitreisenden haben sich weggedreht. Ich glaub ich war bewegungsunfähig und froh, dass die Show zu Ende war.

Auf dem Rückweg machten wir noch Halt in einem Dorf. Hütten hab ich da gesehen, die haben wahrscheinlich noch die Franzosen gebaut. Außerdem ist mir aufgefallen, dass j e d e Frau schwanger war, obwohl schon unzählige Kinder überall herum sprangen.

In der Hauptstadt, besteht die Bevölkerung aus 50% Kindern. Diese irren jetzt durch die Gegend.

Es wurden auch die Häuser besichtigt und ihr könnt mir glauben, da gab es nichts zusehen. Das was die Familien besaßen hatten sie auf dem Körper. Außerhalb des Hauses war jeweils eine Kochstelle und da gab es dann auch einen Topf.

Also wenn im Fernsehen von bitterarm gesprochen wird, dann ist das so. Man fragt sich natürlich nach dem warum . Eigentlich sollte es Haiti doch genau so gut gehen wie der DR. Wieso müssen sie 70% der Lebensmittel importieren? Uns hat man gesagt, die Böden sind nahezu unfruchtbar vom jahrelangen Sisal-Anbau. Es wächst einfach nichts. Nichts mit überall grün. Bleibt noch der Seefisch?? Ich weiß es nicht.

Ich war nicht in der Hauptstadt, aber wir sind mit dem Bus quer durch das Land gefahren. Solche befestigten Straßen wie man sie trotz allem Schutt im Fernsehen sieht und auch solche Häuser hab ich nirgends gesehen. Klar macht es mehr her ein eingestürztes Regierungsgebäude zu zeigen als eine Hütte.

Das Dorf war die letzte Station und dann ging es ab Richtung Grenze. 16.00 Uhr mussten wir wieder in der DR sein, denn um diese Zeit wurde die Grenze täglich dicht gemacht. Wer zu spät kam musste in Haiti übernachten und das wollte nun wirklich keiner.

Jetzt noch die Zeremonie mit dem Bus. Diesmal wurden die Reifen auf dominikanischer Seite desinfiziert. Ein Spektakel.

Im Hotel angekommen hab ich sämtliche Sachen in eine Plastiktüte gesteckt und eine halbe Stunde geduscht. Danach haben wir uns mit dem polnischen Ehepaar getroffen und mit Tequilla-Sunrise gespült. Die nächsten zwei Tage hab ich mich ins Licht gestellt, sprich in die Sonne gelegt und dann war ich wieder mittig.

Ich bin froh, dass ich diesen Trip gemacht habe und dankbar dass wir einen umsichtigen Busfahrer hatten, der immer voraussah, wann er schnell die Bustür zu schließen hatte. Ungefährlich war es nicht, aber es war eine Grenzerfahrung, die ich nicht missen möchte.

Noch einmal würde ich es nicht machen, deshalb wird sich auch meine Spende auf das Finanzielle beschränken. Meine höchste Achtung gilt all den Helfern, die sich bereit erklärt haben direkt vor Ort zu helfen. Ich hoffe nicht alle kommen traumatisiert zurück.

Gefragt hab ich mich natürlich warum es 5 Tage dauert, bis endlich Wasser und Lebensmittel bei den Menschen an kommt. Klar, da kann man nicht einfach mit dem LKW voller Lebensmittel vorfahren. Das überlebt der Fahrer nicht, den LKW siehst du nie wieder und außerdem provoziert man einen Bürgerkrieg.

Dem Land wünsche ich das es trotz allem gestärkt aus der Katastrophe kommt. Das man sich um die vielen Waisenkinder kümmert, dass Schulen, Universitäten und Krankenhäuser gebaut werden und dass die zunehmende Bildung dann auch dazu beiträgt, dass die Menschen sich verändern können.

Was für Deutschland Mallorca ist, ist für die USA Hispaniola und vielleicht zieht ja Obama noch irgendwo Soldaten ab und schickt sie nach Haiti. Wär doch mal ein Beitrag.

LG
joli

zuletzt bearbeitet 18.01.2010 06:40 | nach oben springen

#2

RE: HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 18.01.2010 12:28
von Bimbo (gelöscht)
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@Jolina
dein Reisebericht bringt nicht nur Gänsehaut, sondern vor allem die Hoffnung, dass das Land bald wieder, mit viel Hilfe, aufgebaut wird, damit sich noch andere Touristen an den schönen Seiten dieser Insel(n) erfreuen können.

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#3

RE: HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 18.01.2010 14:17
von HH aus EE (gelöscht)
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Man(n) hat sich ja mittlerweile angewöhnt, nicht jeden Blick in den Fernseher mit der Realität gleich zu setzen, nicht jedem Wort, das da gesprochen Wort, einfach nur zu glauben. Manch schreckliche Bilder sind mir zu reißerisch aufgemacht, manch Kommentar wirkt selbst in Momenten des Grauens noch als Verkaufsgespräch.

Als ich Deine Worte las, Jolina, ging mir das durch den Kopf und ehrlich, wenn wir uns nicht persönlich kennen würden, fiele es mir schwer, Deinen Worten zu folgen. Doch es muss wohl so sein, denn Dir kann ich glauben.

Es ändert nichts daran, dass ich dem Geschehen ziemlich sprachlos zusehe. Was ist das nur für eine Welt, in der wir leben und ich erspare mir und Euch, meine Gedanken hier auszuwalzen. Vieles davon hab’ ich zu Jahresbeginn schon mal gesagt und aufgeschrieben – lest (Sylvester)Gedanken. Mir würden allerdings spontan ein paar Fortsetzungen einfallen…

DANKE Jolina!

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#4

RE: HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 18.01.2010 23:38
von ConnyCity (gelöscht)
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@Jolina:
Mich hat dieser sehr persönliche, emotionsreiche, aber auch vollkommen sachlicher "Reisebericht" sehr beeindruckt. Wir waren 2002 in der Dominikanischen Republik und irgendwie erhielten auch wir immer wieder Warnungen, Tagesreisen nach Haiti zu unternehmen, aber für uns lag daran auch kein Interesse vor. Auch wir können nur eine kleine Geldspende überweisen, was wir heute getan haben. Die Zeitungen warnen auch gerade jetzt, dass die Ärmsten der Armen, nämlich die Kinder, allen Gefahren dieser kriminellen kranken Welt ausgesetzt sind, dem Erdbebentod entronnen, und jetzt greift der Bereich Kinderhandel etc. und ganz sicher zuerst aus reichen Ländern dort zu!!! Dies mach mich persönlich ganz schlaflos. Diese Kinder wird niemand vermissen, warum auch. Und man kann nichts tun. Es war schon immer ein "vergessenes Land", gerade unter der Fuchtel von Amerika damals in den Anfängen. Hoffen wir, man lernt dazu und aus dem Furchbarem wird ein wenig etwas Fruchtbares!!!!

Allen noch eine angenehme Woche, keine Sorge ist weniger schwer als die andere, aber..., Deutschland und somit uns geht es eigentlich gut.
Liebe Grüße
Conny u. Co.

"Wir haben 6-6-6 goldne Löffel im Besteck und n`TV-Set. Wir haben vakuumverstärkte Denkexperten und ein Kuschelbett. Wir ham´n Taschengeld und ein Plastikzelt für die Dritte Welt... Leben heißt Life - das macht den Drive."
@Hartmut, habe deine Sylvester-Gedanken auch aufmerksam gelesen, wie alles hier. Danke dafür. Bis bald mal wieder...

zuletzt bearbeitet 18.01.2010 23:42 | nach oben springen

#5

RE: HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 19.01.2010 12:28
von Sonny | 1.738 Beiträge | 2027 Punkte

Joli, Deine Schilderungen muss ich erst verdauen. Da brauch ich noch `ne Weile. Ich les` das bestimmt noch paarmal.
Das ist sehr nachhaltig, was Du erlebt hast.


*
Doch die Zeiten ändern sich. Ob wirs mögen oder nicht. Alles hat seine Zeit.

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#6

RE: HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 22.01.2010 13:19
von PUHDYSFANS Mansfelder- Land | 446 Beiträge | 446 Punkte

Es ist richtig und auch wichtig das im Forum auch wichtige Themen wie dieses angesprochen werden , denn über Musik und Spass läßt es sich nun mal leichter reden .

Auch wir haben 1997 in der Dom Rep gesehen wie nahe Reichtum und Armut in solchen Ländern beinanderliegen und in Haiti ist es ja nicht viel anders .

Und ein paar Euro hat ja sicher jeder von uns übrig um diesen Menschen zu helfen .
Wegsehen und weghören das hilft wohl sicher keinen Menschen der in Armut lebt und das ist richtige Armut .

Bilder vom Reichtum kann man ja in jeden Reiskatalog sehen wir haben ein paar eigene Bilder von der Armut .


diese Bilder haben wir damals mit unserer Videokamera gemacht die Qualität ist nicht mehr so top

Angefügte Bilder:
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zuletzt bearbeitet 22.01.2010 13:38 | nach oben springen

#7

RE: HAITI, meine persönliche Erfahrung

in Off-Topic 23.01.2010 09:48
von Frank2 | 424 Beiträge | 492 Punkte

Das ist wohl richtig das auch über solche Themen gesprochen werden solte.Auch mich überfuhr Gänsehaut als ich Jolis Bericht laß.Auch muß ich Sylke und Maik da zustimmen.Etwas kann man den Menschen in ihrer jetzigen Situation zukommen lassen.
L.G.Frank

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