#1

Ecki Lipske Combo & MerQury 23.09.11 Singwitz

in Off-Topic 24.09.2011 19:36
von Kundi (gelöscht)
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Ein musikalischer Doppelpack der Spitzenklasse war gestern im Kesselhaus Singwitz zu erleben. Ursprünglich war die Veranstaltung als reines MerQury-Konzert ausgewiesen. MerQury alleine wäre schon Grund genug gewesen ins Kesselhaus einzufliegen. Die Queen-Coverband ist ja für ihre authentische und explosive Show weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und beliebt. Aus aktuellem Anlass wurde diese Woche kurzfristig noch eine Vorband eingeschoben. Das hatte handfeste Gründe, auf die ich im späteren Bericht noch eingehen werde. Die Ecki Lipske Combo heizte deshalb als Vorband der versammelten Schar der Musiksüchtigen mit heißem Gitarrenrock ordentlich ein.MerQury brachte anschließend das bestens gefüllte Kesselhaus fast zum Beben. Das war einfach ein gigantischer Abend.

Gruß Kundi

Fotos Ecki Lipske Combo

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RE: Ecki Lipske Combo & MerQury 23.09.11 Singwitz

in Off-Topic 24.09.2011 20:01
von Kundi (gelöscht)
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Ecki Lipske Combo

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RE: Ecki Lipske Combo & MerQury 23.09.11 Singwitz

in Off-Topic 24.09.2011 20:56
von Kundi (gelöscht)
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Fotos MerQury

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RE: Ecki Lipske Combo & MerQury 23.09.11 Singwitz

in Off-Topic 24.09.2011 21:10
von Kundi (gelöscht)
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... und wieder MerQury

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RE: Ecki Lipske Combo & MerQury 23.09.11 Singwitz

in Off-Topic 01.10.2011 13:54
von Kundi (gelöscht)
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Heiliger Vater, ist das tatsächlich schon wieder 3 Jahre her? So lange habe ich MerQury nicht mehr gesehen? Man verzeihe mir diesen Ausruf des Erstaunens, aber der passt gerade nach dem letzten Wochenende so schön hierher. Das ist eben das Kreuz mit den unterschiedlichen Tourplänen. Die Queen-Coverband hat einen vollen Terminplan, aber ich eben auch. Am 23. September 2011 stand MerQury jedoch unangefochten auf der Poleposition in meinem Konzertkalender, denn an diesem Abend gastierte die Band im Kesselhaus Singwitz. Das bedeutete für mich Heimvorteil. Mein motorgetriebener Wagen, die Umwelt und mein Geldbeutel dürften diese Kurzreise auch äußerst wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Als ich das Kesselhaus betrat, lag schon knisternde Spannung in der Luft. Ganz gegen die sonstigen örtlichen Geflogenheiten war der Saal bereits frühzeitig sehr gut besucht und bis zum Konzertbeginn trafen noch weitere Besucher ein. Mir war bereits zu diesem Zeitpunkt klar, dass es ein langer, stimmungsvoller Abend und eine tolle Party werden würde. Das Extra-Sahnebonbon war natürlich die Ecki Lipske Combo, die relativ kurzfristig als Vorband einsprang. Übrigens war das ein gutes Beispiel dafür, dass man für (fast) jedes Problem eine Lösung finden kann. Die Geschichte ist schnell erzählt. Der MerQury-Bassist Volker Kaminski hatte sich vor einigen Tagen eine Sportverletzung zugezogen und musste operiert werden. Damit die Mugge nicht ausfällt, wurde Basser Tom Götze aus Dresden gebeten, für dieses Konzert einzuspringen. Tom hatte den Jungs ja auch in der Vergangenheit schon mal aus der Patsche geholfen. Er hatte aber am selben Tag vorher einen Auftritt in der sächsischen Landeshauptstadt und konnte demzufolge nicht vor 22.30 Uhr in Singwitz sein. Das Publikum musste also irgendwie bei Laune gehalten werden bis die Queen-Show beginnen konnte. Dass MerQury-Drummer Falk Möckel auch bei der Ecki Lipske Combo trommelt und diese am nächsten Tag sowieso ein Konzert in Lauchhamer bestreiten wollte, war da sicherlich hilfreich. Da wurden also mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, die Combo konnte im Prinzip eine öffentliche Generalprobe spielen, die wartenden Gäste konnten sich über zusätzliche Musik freuen, der Veranstalter über zufriedene Besucher sowie entsprechend mehr Umsatz und MerQury konnte ihrem Auftritt auch ganz gelassen entgegensehen.

Die Ecki Lipske Combo ließ bereits mit „Fun“ von Ecki’s Soloscheibe „My Wooden Babe“ keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass die folgende gute Stunde eine großartige Messe der Gitarrenkunst werden würde. Das lag natürlich zum großen Teil am Namensgeber der Band und seiner Fingerfertigkeit. Ecki Lipske (Crazy Birds, electra, Drugstore) ist einfach ein phantastischer Gitarrero, der auch gerne mal zwischen den Stilarten wandert. Es scheint manchmal so, als wenn er mit der Gitarre auf die Welt gekommen ist, so leicht sieht sein Spiel aus. Sicherlich ist da eine Menge Begabung dabei, aber das alleine macht keinen guten Gitarristen aus. Dahinter steckt auch jede Menge Übung. Ohne Liebe und Leidenschaft zum Instrument sowie zur Musik kann man auch nicht dauerhaft auf solch hohem Niveau spielen. Das Programm der Ecki Lipske Combo bestand aus ein paar Liedern und instrumentalen Songs aus eigener Feder von Ecki sowie ausgesuchten Stücken einiger Weltklassegitarristen. Die Ecki Lipske Combo nahm sich mit pfiffigen Saitenspielereien, traumhaften Melodien und ein paar Solis der Musik von Saitenhexern wie Steve Lukather (“Love The Things you Hate”, „Party in Simons Pants“), Stevie Salas („Crack Killed Applejuice“) und Joe Satriani (“Flying in A Blue Dream”,”Satch Boogie”, “Always With Me”) an. Die gesamte Band präsentierte sich als gut funktionierende Einheit gestandener Musiker. Drummer Falk Möckel (electra, MerQury, Die Nierentische) hielt den ganzen Laden durch sein variantenreiches Spiel zusammen. Er führte bzw. unterstützte seine Kollegen äußerst wirksam aus dem Hintergrund. Tim Schröder (Die Nierentische, Antonow) steuerte einen soliden, groovenden Bass bei und im Zusammenwirken mit den Drums war damit der rhythmische Unterbau perfekt. Christian „Zippel“ Cieplik (Big Fat Shakin, The Mocks) spielte im Orchester zwar nicht die erste Geige, aber immerhin die zweite Gitarre und das ziemlich stark, sehr ausgewogen im Sinne der Band. Außerdem überzeugte er auch noch durch seinen kernigen Gesang, zum Beispiel beim im Salas’schen Stil gespielten General Kane-Cover „Crack Killed Applejuice“. Die Ecki Lipske Combo konnte sich an der ungeteilten Aufmerksamkeit des Publikums erfreuen. Der Basser hatte seinen Bass viel zu früh ausgeklinkt, denn die Singwitzer wollten noch eine Zugabe und bekamen sie auch. Leuten, die auf Gitarrenrock stehen, kann ich einen der raren Liveauftritte dieser Band nur empfehlen.

Nach der fälligen Umbaupause hieß es endlich Bühne frei für MerQury und für ihre öffentliche Huldigung der Musiklegende Queen. Seit 1991 existiert die Dresdner Coverband und sie feiert nach wie vor im In- und Ausland große Erfolge. Natürlich ist MerQury nicht Queen, aber ziemlich nah dran am Original. Das fängt mit dem Frontmann Johnny Zatylny an, der stimmlich dem seligen Freddie ziemlich nahe kommt und mit angeklebten Schnauzbart und den authentisch aussehenden Kostümen auch optisch Ähnlichkeiten aufweist. Seine Bühnenperformance orientiert sich natürlich stark an der leider am 24.11.1991 verstorbenen Queen-Frontdiva. Was die Musiker von MerQury allesamt neben ihren handwerklichen Fähigkeiten besonders auszeichnet, sind die Leidenschaft und der Enthusiasmus, die man während der gesamten Show sehen und spüren kann. Da wirkt nichts aufgesetzt oder überzogen. Das gesamte Konzert ist eine einzige Party bei der Band und Publikum gemeinsam zur Queen-Musik feiern.

Unter meiner besonderen Beobachtung stand an diesem Abend (Aushilfs-)Bassist Tom Götze. Den Mann hatte ich bisher noch nie auf dem (Live-)Schirm und deshalb war ich auch neugierig, wie der Typ sich schlagen würde. Irgendwas Besonderes musste an dem Kerl ja dran sein, wenn eine Band wie MerQury bereit war, das Publikum einen halben Abend warten zu lassen. Das Warten hat sich gelohnt, denn der Basser war wirklich super und er hat sich sehr gut in das Ensemble eingefügt. Das Programm hatte er sowieso drauf, weil er MerQury in der Vergangenheit schon unterstützte, wenn Not am Bass war. Übrigens ist Tom Götze ein gefragter und geschätzter Musiker. Tom spielt sonst u.a. bei DEKAdance, er ist auch Mitglied der Günther Fischer Band und geht außerdem mit Armin Müller-Stahl auf Tour.

MerQury spielte im Konzert selbstverständlich die größten Hits von Queen. Lieder wie „Bohemian Rhapsody“, „Somebody to Love”, “We Will Rock You” oder “We are the Champions” begründeten in den siebziger Jahren den Weltruhm von Queen. Freddie mischt ja nun leider schon 20 Jahre den Rockolymp auf und wenn man seine noch Lieder hören will bleiben nur Konserven und/oder Tribute-Bands wie MerQury. Die Coverband aus Dresden baut mit Herz, Musik und Show geschickt eine Illusion auf, die die Fans für rund 2 Stunden in die großen Zeiten der majestätischen Bombast-Rocker aus Großbritannien entführt. Das Publikum lässt sich gerne mitreißen und gerade dieses lebendige Miteinander von Musikern und Konzertbesuchern finde ich bei MerQury so faszinierend. Man muss dieses Meer klatschender Hände bei „Radio Ga Ga“ einfach mal mit eigenen Augen gesehen haben.Auch wenn die Band in Singwitz nach meinem Eindruck etwas sparsamer als sonst mit Pyroeffekten hantierte, war es ein buntes und bombastisches Spektakel. Die Instrumentalisten bewiesen ihr exzellentes Können jeweils auch mit großartigen Soloeinlagen.

„ The Show Must Go On“ kann man wohl als musikalisches Vermächtnis von Mercury bezeichnen. Als er dieses Lied für das Album „Innuendo“ einsang, war er bereits von der Krankheit gezeichnet. Trotzdem war er gesangsmäßig nach meinem Gefühl nie besser als bei dieser Hymne. Mit diesem Lied leitete MerQury das Finale des Abends ein. Sänger Johnny Zatylny kehrte dazu mit Robe und Krone auf die Bühne zurück. Ein leichtes Frösteln strich über eine Haut. Irgendwie empfand ich das aber nicht als unangenehm. „ The Show Must Go On“ war einfach der absolute Höhepunkt des Abends. Der Song an sich war einfach schon der Hammer, aber gleichzeitig war es noch einmal eine musikalische Verbeugung der Band MerQury vor König Freddie. Mehrmuss man zu dieser Mugge eigentlich nicht schreiben ;-)

Gruß Kundi

zuletzt bearbeitet 01.10.2011 13:55 | nach oben springen


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