#1

Haase und Band am 09.02.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 10.02.2008 03:08
von Kundi (gelöscht)
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Gestern Abend gastierten Haase und Band im Club Passage in Dresden.Christian Haase, der 26-jährige Musiker, der durch seine GUNDI- Interpretationen bekannt wurde, hat sich gemausert und begeistert sein Publikum seit geraumer Zeit mit seinen eigenen Liedern, die in Text und Musik an den "singenden Baggerfahrer" aus der Lausitz erinnern.
Das war selbst für meinen Freund Wodka samt Familie ein Grund aus dem fernen Aschaffenburg in Dresden zu erscheinen.
Die kleine Foren-/chat-Delegation wurde außerdem noch durch Jolina und Lissi verstärkt.
Hier und jetzt gibt es die ersten Foto's. Bericht folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Gruß Kundi
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zuletzt bearbeitet 11.02.2008 19:57 | nach oben springen

#2

RE: Haase und Band am 09.02.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 10.02.2008 03:20
von Kundi (gelöscht)
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Gestern Abend spielten Haase und Band im Club Passage in Dresden.
Das war die Gelegenheit für mich Haase endlich mal live zu erleben.
Der kleine Club, der etwas versteckt mitten im Neubaugebiet Dresden-Gorbitz liegt, war bei Konzertbeginn mit ca.150 Leuten rappelvoll.
Christian Haase ist mit seinen 26 Jahren noch sehr jung, aber er steht schon seit Jahren als Musiker auf der Bühne.
Zum ersten Mal hörte ich den Namen Christian Haase vor ca. 5 Jahren. Irgendwer erzählte mir, dass es da einen jungen Liedermacher gibt, der mit einem interessanten Gundermann – Programm auftritt. Irgendwie ergab sich für mich aber nie die Gelegenheit
Im vergangenen Jahr hörte ich auch endlich seine eigenen Lieder und war überrascht und begeistert von dieser Musik und diesenTexten.
Von diesem Zeitpunkt an beobachtete ich genauer, was sich um Haase tat.
Gestern erlebte ich ihn mit seiner im vergangenen Jahr neuformierten Band also endlich live.
Wenn man Christian Haase vor sich sieht, wird man sofort an den „singenden Baggerfahrer“ aus der Lausitz erinnert. Das liegt natürlich auch an seiner Körperstatur, dem langen zum Zopf gebundenen blonden Haar und seiner Brille.Das Konzert wurde mit „Mittendrin“ und „Wölfe“ und „Kapitän“ eröffnet.
Die folgenden Stunden zogen Haase und Band mich voll in ihrem Bann.
Haase spult nicht nur die Titel seines Programm runter, sondern erzählt auch zwischen den Liedern kleine Geschichten, wie zum Beispiel, die von der Mücke, die an einem lauen Sommerabend am heißen Wachs seiner brennenden Kerze endete. Das ist zum einen unterhaltsam, aber auch nachdenkenswert.
In der setlist fanden sich viele schon bekannte Perlen aus Haases schaffen wieder, wie zum Beispiel „Gute Fee“(Leck’ mich am Arsch, Du gute Fee) oder „E.R.I.K.A.“ (Haases Vision von der Ersten Richtigen imposanten Kriegsarmee).
Bei „bitterfällt“ testete Haase auch die Mitsingqualität des Dresdener Publikum’s und viele sangen den Refrain auch dankbar mit.
Haases neue Band bereitete durch ihr Spiel einen Teppich aus Musik und Rhythmus aus auf dem sich Haase voll entfallten konnte.
Tina Powileit (früher Schlagzeugerin bei Mosa Lise und später bei Gundi’s Seilschaft) bearbeitete ihre „Schießbude“ mal zart und sanft, an anderen Stellen hart, derb und kräftig.
Hristo Hristov spielte wechselnd mal Piano, Saxophon undKlarinette, was den Sound natürlich sehr abwechslungsreich machte.
Karsten Ritter an der E-Gitarre beherrscht sein Instrument auf das Trefflichste und spielte oft zurückhaltend, aber legte hier und da auch mal ein ordentliches Solo hin.
Bassist Sebastian Vogel (spielt übrigens auch bei Dota Kehr’s Stadtpiraten) spielte seine 4 Saiten bescheiden und unauffällig, aber trotzdem gut.
Haase ist natürlich der Mittelpunkt des Geschehens mal mit Gitarre, mal am Piano oder „nur“ am Mikro.Aber sein wichtigstes Instrument ist seine Stimme, die sowohl sanft und zärtlich aber auch rauh und rockig klingen kann. Haase hat übrigens eine Ausstrahlung, die man wohl mit charismatisch am Treffendsten beschreiben kann.
Nach einer kurzen Pause begann die Band den zweiten Teil des Konzertes mit einem sehr jazzig angehauchten Instrumentalstück, bei dem besonders Schlagzeugerin Tina wirklich Schwerstarbeit leiste.
Im weiteren Verlauf gab es Lieder wie das „Hochzeitslied“, “Alte Schwerter“ und „einsamer Mond“ zu hören.
Auch „Fledermäuse“ (nur Fledermäuse lassen sich hängen) fehlte nicht im Programm.
Besonders gefreut habe ich mich aber meinen derzeitigen Haase-Lieblingstitel „Benzin im Kopf“ endlich live zu hören.
Haase und Band kamen in Dresden natürlich nicht ohne Zugaben von der Bühne und eigentlich war das Konzert dann trotzdem viel zu schnell zu Ende.
Nach dem Konzert gab es noch genügend Zeit für ein paar interessante Gespräche mit Haase und seinen Musikern.
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zuletzt bearbeitet 14.02.2008 23:14 | nach oben springen

#3

RE: Haase und Band am 09.02.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 10.02.2008 23:27
von jolina (gelöscht)
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Habe soeben Korrektur gelesen.....und bin froh, dass wir Kundi haben.
Super Bericht, alles toll beschrieben.
Ich bin schwer begeistert von dem, was ich gestern Abend auf der anderen Seite des Valley erlebt habe. (Konnte das erste mal wieder mit der "7" anreisen und das war schon echt ein tolles Gefühl.)
Haase und besonders auch Tina einfach wunderbar, auch nach dem Konzert waren sie noch angenehme Gesprächspartner - und das für mich zwischen zwei 12 h Arbeitstagen.

Toll war natürlich auch das Treffen mit Lissi, Kundi und meinen Kumpel aus der Kinderdiskozeit Wodka, den ich auch nach tausend Jahren sofort wieder erkannt habe.
zuletzt bearbeitet 10.02.2008 23:33 | nach oben springen

#4

RE: Haase und Band am 09.02.08 in Dresden

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.02.2008 09:13
von Sonny | 1.738 Beiträge | 2027 Punkte

Jolina, Deinem ersten Satz stimme ich voll und ganz zu. Bei einer Umfrage würden wahrscheinlich 100% Zustimmung rauskommen.

Der Konzertbericht ist wieder klasse. Das macht die Mischung aus Tatsachen und Emotionen.
Ich lese immer gerne, was Kundi schreibt. Und die Fotos werden auch regelmäßig spitze.


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