#21

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 05.08.2010 21:36
von Peg (gelöscht)
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Hallo,

allen Nordlichtern und natürlich den weit Angereisten wünsche ich ganz dolle viel Spaß bei der Hanse-Sail, egal, ob beim "Bierchen irgendwo", ob bei KARAT, den PUHDYS, BERLUC oder einfach nur beim Rundherumzuschauen!!!
Wird sicher ein tolles, ereignis- und erlebnisreiches langes Wochenende. Drücke Euch die Daumen für optimales Wetter und viel Sonnenschein!!!

Bin gespannt auf Eure Berichte rund um dieses Großereignis.

GVLG - Peggy mit Ellchen

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#22

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 12:59
von Bimbo (gelöscht)
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Konzertbericht Hanse Sail 2010

Jetzt werde ich mir ein paar Minuten Ruhe gönnen und endlich diesen Bericht schreiben .
Wir machten uns gestern gegen 13:30 Uhr auf den Weg nach Rostock, um den zweiten Tag der Hansesail zu geniessen.
Ein kleiner Abstecher nach Stralsund sei uns vergönnt, denn wir mußten erst unseren Sohn abholen.
Gegen 15:00 Uhr kamen, wir dann auch schnell auf der A20 voran und trafen gegen 16:00 Uhr endlich in Rostock ein.
Wir entschlossen schon im Vorfeld das Auto im Randgebiet stehen zulassen. Nach einer kurzen Kaffeepause und der Fahrt mit der Straßenbahn, kamen wir dann gegen 17:30 Uhr im Stadthafen an.
Was uns, auf der Haedgehalbinsel, erwartete, waren Massen an Menschen, viele Schiffe, Stände mit allerlei Krimskrams, zwei große Bühnen (NDR und Hansesail - nur ca. 500 m auseinander), Fress- und Getränkebuden.
Wir fanden auch gleich den Weg zur, uns, bestimmten Bühne. Trafen dort auf einen Fan aus Helmstedt und MichaVIII (hier aus dem Forum), fanden einen Sitzplatz auf einen der vielen Bierzeltgarnituren und mußten enttäuscht feststellen, dass uns diese nach wenigen Minuten unter den Hintern weggenommen wurden. Dies war nötig, um die Absperrungen und den nötigen Platz vor der Bühne zu sichern. Also stellten wir uns vor die Bühne, verhandeltenen mit der Secrurity um jeden Zentimeter Abstand zur Bühne und waren schließlich mit ca. 2 m gut bedient. Die Secrurity (die Gleiche, wie immer in der Stadthalle Rostock) war gestern Abend sehr nett (was man, auf anderen Konzerten selten hat), lachte mit uns und wir freuten uns über das eine oder andere Gespräch. Gegen Foto- und Filmaufnahmen, hatte gestern ausnahmsweise auch mal keiner etwas.
Durch den Abend moderierten zwei Rostocker; Wolfgang Fiedler & Karsten Naumann. Letzterer hatte es auf Ulfi abgesehen, denn es ging um die Versteigerung eines besonderen Andenkens. Nachzulesen bitte hier. http://www.hansesail.com/Versteigerung-VIP-Hemd.504.0.html
Das Gebot lag gestern bei Veranstaltungsende, bei 101,-€. Durch die Unterschriften der Puhdys, wird das Gebot aber bestimmt noch steigen .
Gegen 19:30 Uhr trat dann die Band Endorphin auf. Sie coverten verschiedene englische Titel, welche aber kaum Beifall fanden. Die Technik tat ihr übriges und uns ahnte schlimmes .
Wir gingen zur Keramikschüssel und fanden unterwegs ein Poster von Profty, mit der Vorankündigung auf ein Konzert am 24.09. in Rostock (Termin im Kalender).
Nach und nach trafen dann, vor der Hans Sail Bühne, auch die restlichen Fans aus M/V (HGW, Neubrandenburg, Güstrow, Bützow, Rostock, Wismar, Stralsund, Sassnitz), dem PFC Nord (Quastereva), Berlin und Hamburg ein. Da auf der Bühne vom NDR schon um 21:00 Uhr KARAT auftrat, verzogen sich einige dann auch dorthin. Ob sie dann zum Konzert zurück kamen und von weiter hinten zuschauten ist unbekannt. Jedenfalls zum Verabschieden waren alle wieder vollzählig.
Kurz vor 22:00 Uhr dann der Umbau von der Puhdyscrew. Was mußten wir feststellen, diesmal hatte es wieder einen erwischt , der mit Krücken über die Bühne humpelte, aber trotzdem seinen Job machte.
Pünktlich um 22:00 Uhr (obwohl wir schon Bedenken hatten) fing die Musik, ging das Licht an und der Hauptact des Abends betrat, endlich, die Bühne (Die Setliste findet ihr weiter unten, aber eigentlich ist sie wie immer in letzter Zeit). Die Technik stimmte plötzlich wieder, kein Bass zuviel und auch keine Ausfälle.
Bis kurz vor 24:00 Uhr durften die älteren Herren singen. Als kleines Dankeschön, bekam jeder von ihnen ein T-Shirt, der 20. Hanse Sail Rostock, überreicht von den beiden Moderatoren.
Nach dem Konzert große Enttäuschung bei den Fans; entgegen der Vorankündigung von Eingehängt (Danke!!!), fand keine Überraschung statt. Zumindestens nicht im Beisein der Fans. Also kein neues Lied, Choreografie und erst recht keine Bekanntgabe von Trennung oder Hochzeit (letztere wäre auf der Hans Sail möglich gewesen) .
Die Menschenmasse vor der Bühne löste sich relativ schnell wieder auf. Wir blieben noch, bequatschten weitere Zusammenkünfte, Konzerttermine und Neuigkeiten, die vorm Konzert keine Zeit mehr fanden. Dann blieb auch uns nur der Abschied von einander (für viele nur bis heute Abend in Eberswalde). Also auf zur Straßenbahn, ab ins Auto, das Kind wieder in Stralsund rausgesetzt und ab nach Hause ins Bett (gegen 3:30 Uhr endlich erreicht).
Bilder folgen nach dem Sortieren, Mittagessen und Mittagsschlaf, denn schließlich wartet heute Abend in Eberswalde unsere Lieblingsband auf uns (Wer kommt von euch auch dort hin???).

Angefügte Bilder:
BILD0001.JPG
Profty Rostock 001.jpg
Profty Rostock.jpg
zuletzt bearbeitet 07.08.2010 15:16 | nach oben springen

#23

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 14:34
von jknollo | 38 Beiträge | 57 Punkte

Komme mit Sohnemann nach Eberswalde, der entschied sich gegen seine Mutter und M. Reim, der heute hier in Eisenhüttenstadt spielt und will mit Papa zu seiner Lieblinsband. Logisch ist Papa darüber sehr stolz- hoffe das Wetter bessert sich noch- hier gießt es aus vollen Kannen- bis heute Abend in Eberswalde.
Liebe Grüße jan


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#24

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 14:52
von puhdysfan | 138 Beiträge | 138 Punkte

Hier die Bilder von der Hanse Sail:

Angefügte Bilder:
Puhdys, Hanse Sail HRO, 06.08.2010.JPG
Puhdys 20. Hanse Sail HRO, 06.08.2010 (9).JPG
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Puhdys 20. Hanse Sail HRO, 06.08.2010 (8).JPG

Puhdysfan - auf Lebenszeit

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#25

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 15:01
von Anke68 (gelöscht)
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Schöne Eindrücke von der Hanse Sail und dem Konzert. Wir sind erst in Neustrelitz dabei, ist ja nicht mehr so lange hin.

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#26

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 15:08
von Bimbo (gelöscht)
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Setliste Hanse Sail 06.08.2010:

Langeweile
Oben
Kühle Lady
Deutschland
Wilder Frieden
Geh zu Ihr
Puhdys-Medley
Wenn ein Mensch lebt
Lebenszeit
Abenteuer
Wenn Träume sterben
Alt wie ein Baum
Bandvorstellung
Gott
Hiroshima
Bis ans Ende der Welt
Yaketi Sax
Drum Solo
Neue Helden
Ostrock-Medley
Rockerrente

Zugaben: Alt wie ein Baum
Eisbären
Das Buch

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#27

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 17:57
von Loewin17491 | 210 Beiträge | 278 Punkte

wie immer ein toller Bericht & schöne Fotos ... bis zum 20.08. ist es ja nicht mehr lange hin und ich hoffe, dass ich es dann genießen kann ... gestern hätte ich es nicht gekonnt


"Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt es nicht."
Konrad Adenauer

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#28

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 19:51
von Bimbo (gelöscht)
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Wer Lust und Laune hat, wen es interessiert, kann ja gerne heute Abend um 20:15 Uhr auf N3 eine Reportage über die diesjährige 20. Hanse Sail und morgen früh um 9:00 Uhr die Wiederholung vom heutigen Nordmagazin anschauen. Dort gibt es eine Zusammenfassung von den letzten Tagen und den Anfängen der Hanse Sail.

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#29

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 20:11
von Rosalie | 2.642 Beiträge | 4937 Punkte

Vielen Dank für Deinen tollen Bericht Bimboline !!!


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#30

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 07.08.2010 22:51
von Bernd (gelöscht)
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Klasse, Dankeschön für Bilder und Eindrücke von der Hanse-Sail! Sicher ein Erlebnis - die Schiffsparade , PUHDYS und den zahlreichen Fans.

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#31

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 08.08.2010 19:37
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Ich hab mich sowas von kaputt gelacht hier über euren Bericht ,
so trocken Humor hat man scheinbar nur im Norden. Danke euch herzlich.


Klick mal druff hier:

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#32

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 08.08.2010 20:34
von puhdysfan | 138 Beiträge | 138 Punkte

@Petra
so, was liegt nicht an der Region, sondern das kann man lernen .


Puhdysfan - auf Lebenszeit

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#33

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 09.08.2010 10:12
von Bimbo (gelöscht)
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Auch von der Hanse Sail gibt es Reporterkommentare und zwar hier:

http://www.svz.de/nachrichten/lokales/ro...ueberhaupt.html

Für Susi, Peg und alle Suchfaulen , hier die gedruckte Version:

Zitat
ROSTOCK 08. August 2010 | 21:43 Uhr | von Torben Hinz

Die vielleicht beste Sail überhaupt

ROSTOCK - Als vollen Erfolg verbucht Holger Bellgardt, Chef der Hanse Sail, die 20. Auflage des maritimen Festes, das gestern Abend mit der Parade der Nationen und der Geschwaderfahrt historischer Koggen zu Ende gegangen ist. "Von der Besucherakzeptanz her war das eine herausragende, wenn nicht die beste Sail", sagt er. Die rund 250 Schiffe aus 13 Nationen konnten etwa 28 000 Mitsegler an Bord begrüßen und haben damit ihre Bilanz gegenüber dem Vorjahr ausgebaut. Publikumsmagneten der Großveranstaltung waren die russischen Segelschulschiffe und Viermaster "Sedov" und "Krusenstern", sowie das Ausbildungsschiff "Dar Mlodziezy" der polnischen Handelsmarine. Sie alle lagen in Warnemünde vor Anker. Im Stadthafen sorgte besonders der Dreimast-Toppsegelschoner "Gulden Leeuw" aus den Niederlanden für staunende Blicke.
Zuwächse der Teilnehmerschiffe wird es in den kommenden Jahren wohl nicht geben - Hafen und Fahrrinne platzten bei der Jubiläumssail aus allen Nähten. "Im Stadthafen sind wir an Grenzen gekommen", sagt Bellgardt. In Vierer- und Fünferpäckchen lagen die Schiffe an den Kais, sofern sie nicht gerade mit ihren Gästen an Deck Ausflüge unternahmen. Zwar sei es theoretisch denkbar, bis zu sechs Schiffe nebeneinander zu parken, dann wären deren Eigner aber hohem Stress ausgesetzt. "Wir wollen, dass sich die Leute hier wohlfühlen", sagt Bellgardt.

Stau und Karambolagen auf der Warnow

Das war auf der Warnow nur zum Teil der Fall. Stau und Karambolagen auf dem Wasser trübten ein wenig das Bild. Unter anderem stießen zwei holländische Schiffe zusammen. "Dabei kam ein Stückchen von oben runter und es gab einen Verletzten", sagt der Hanse-Sail-Chef. Weitere Berührungen hätten nur Sachschaden verursacht.
An Land verlief die Sail dafür komplett störungsfrei. "Laut Polizei ist weniger als an einem ganz normalen Wochenende passiert", sagt Bellgardt. Konzerthöhepunkte wie die Auftritte der Puhdys und von Karat vor 11 000 und 10 000 Besuchern gingen friedlich über die Bühne. Probleme gab es lediglich bei der Anreise der Besucher. "Die Fahrer haben teilweise einfach die Beschilderung ignoriert", sagt Bellgardt. So seien etliche Reisebusse trotz Durchfahrverbot bis zur Mittelmole in Warnemünde vorgefahren, wo sie dann den Verkehr behinderten. "Das können wir noch besser machen", sagt Bellgardt. Auf das Handicap Vorpommernbrücke, die wegen ihrer Sanierung von vier auf zwei Fahrspuren verengt wurde, hatten die Organisatoren der Sail keinen Einfluss.
Viel Lob hat Bellgardt dafür für das diesjährige Partnerland Litauen. "Da ist eine Menge an Herzlichkeit vom Baltikum nach Rostock geschwappt", sagt er. Unter anderem hatte das Land den internationalen Markt mitgestaltet, seinen größten Segler und eine historische Kogge in die Hansestadt geschickt. Im kommenden Jahr soll auch die "Gorch Fock" wieder an der Hanse Sail teilnehmen.

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#34

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 09.08.2010 22:50
von Peg (gelöscht)
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Liebe Kerstin!

Danke, dass Du immer so lieb an uns "Nichtgucker" denkst und den Artikeltext zusätzlich hier einstellst. Echt lieb von Dir!!! Ich jedenfalls freu mich immer besonders darüber! *wink*
Dir auch besten Dank für den tollen Bericht über das PUHDYS-Konzert und die damit verbundenen Erlebnisse und Eindrücke.
Bin gespannt, ob hier noch jemand etwas zu den Auftritten von BERLUC und KARAT schreibt.

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#35

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 10.08.2010 14:28
von Bernd (gelöscht)
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Auf deutsche-mugge.de schreiben 2 UserInnen unter Konzertberichte einen Bericht von der anderen Bühne mit Karat.
Auf BERLUC bin natürlich auch ich sehr gespannt.

zuletzt bearbeitet 10.08.2010 14:30 | nach oben springen

#36

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 10.08.2010 20:30
von manu1947 | 255 Beiträge | 309 Punkte

Und hier noch einmal für Peg und Susi der Bericht von Karin Itzigehl.
Das trübe Wetter aus dem Harz ließen wir am Freitag früh zu Hause. Zu viert im Auto setzten wir uns in Bewegung gen Norden. Nach vier Stunden kamen wir ohne Stau in Diedrichshagen bei Warnemünde in unserer Pension an. Nach einer Stärkung in der dazugehörigen Kneipe ließen wir das Auto dort und stellten uns an die Bushaltestelle. Aber der planmäßige Bus ließ uns im Stich, erst der nächste kam pünktlich, dafür tröstete uns die liebe Sonne. Nach Bus- und S-Bahn-Fahrt liefen wir ein Stück bis zum Stadthafen. Dort war unheimlich viel Trubel, überall Verkaufs- und Fress-Buden, große und kleine Bühnen und Rummel mit „Wilder Maus“, Geisterbahn, Karussells, Losbuden und einem Riesen-Kran, der immer ein paar Leute in einer Art Korb nach oben zog. Manchmal sprang ein Bungee-Jumper mit lautem Schrei hinunter, der die Beschallung der Vergnügungsmaschinerie übertönte. Karat würde auf der NDR-Bühne um 21 Uhr auftreten, verriet uns eine große Leinwand links neben der Bühne. Wir hatten noch viel Zeit, ließen uns mit dem Gedränge immer weiter treiben und bestaunten die Segelschiffe, die in den Hafen kamen oder dort bereits lagen.

Zwei Stunden vor Beginn des Konzerts begaben wir uns zur Bühne, schließlich wollten wir vorn stehen, um gute Fotos zu haben. Und spontan hatten wir Nachahmer, die sich bislang zurück gehalten hatten. Die Robin Masters Band (Vorband) und die Karäter wuselten mit ihren Technikern auf der Bühne herum, und mit einer Viertelstunde Verspätung startete die Vorgruppe. Sie spielte alle möglichen englischen Rocktitel nach. Während einer Spielpause sorgte ein NDR-Moderator mit einem Spielchen für Abwechslung. Er holte ein Ehepaar mit kleinem Mädchen auf die Bühne, Mama und Papa sollten im Wettbewerb Karaoke singen. „99 Luftballons“ sang die Frau, „Alt wie ein Baum“ der Herr, letzterer bekam mehr Beifall. Dafür gab es Kleinigkeiten und für das Mädchen ein T-Shirt, in das sie wohl noch einige Jahre hineinwachsen muss. Dann wieder die Robin Masters Band mit Covertiteln.

Nach einem kleinen Umbau startete Karat pünktlich, aber zunächst sehr laut mit übersteuerter Musik. Das gab sich aber nach dem ersten Titel. Am Ende beim „Magischen Licht“ schien mir mit der Übertragung des Keyboards etwas nicht zu stimmen, da kamen die Töne nur bruchstückhaft rüber. Später, als sich Claudius wie üblich bei den Technikern bedankte, erklärte er, woran das lag. Sie hatten stundenlang im Stau gestanden und konnten den Soundcheck nicht so ausführlich wie sonst durchziehen. Wie immer streuten die Karäter die Titel ihrer neuen CD „Weitergehn“ zwischen ihre Hits, und alle kamen gut an. Die Stimmung im Publikum war toll, dicht gedrängt standen die Menschen bis zur Reeling, und obwohl die Veranstaltung eintrittsfrei war, sah ich unter den Konzertbesuchern keinen, der von Alkohol so zugedröhnt war, dass es störte (was ja oft bei solchen freien Events der Fall ist). „Vor solch toller Kulisse haben wir noch nie gespielt“, freute sich Claudius und schaute mit leuchtenden Augen in die Ferne. Nicht nur optisch, auch akustisch war die Umgebung ein Highlight. Zum Beispiel beim Lied „Falscher Glanz“ heißt es gleich am Anfang „Unten am See zogen Schiffe vorbei...“ – kaum gesungen, gaben mehrere Schiffe im Hafen ein Signal ab... Gänsehaut pur!

Störend waren die Security-Leute, die sich direkt vor der Bühne postierten und keine Gnade hatten, nicht einmal bei den professionellen Fotografen, geschweige denn bei uns Fans. Deshalb ist zumindest einer von denen ein paar Mal bei mir im Bild, was kaum zu vermeiden war. Wir können das nicht verstehen, warum die sich nicht an die Seiten stellen können. Wieviele Massen da immer stehen, kann man am besten an den „Sieben Brücken“ testen. Dieses Lied können ja immer alle mitsingen, und das klang dieses Mal einerseits sehr schön und schien andererseits auch aus sehr, sehr vielen Mündern zu kommen. Ich konnte das Ende der Massen nicht sehen, auch weit hinter dem Technik-Zelt und den zahlreichen Buden standen Leute. Besonders faszinierend fand ich dieses Mal die sehr aufwändig installierte Lichtshow. Zudem sorgten zwei Kameraleute – eine mit Standkamera, einer mit mobiler Kamera - und eine schwenkbare Automatik-Kamera für schöne Eindrücke auf der Leinwand neben der Bühne und auf der Bühne hinter den Musikern. Ab und zu fanden wir uns auf der Leinwand wieder, und nach dem Konzert wurden wir sogar angesprochen, „Hallo, Sie haben doch in der ersten Reihe gestanden...“

Nach dem Karat-Konzert setzte die Vorgruppe ihr Programm fort und wir pilgerten noch zur anderen Bühne, wo die Puhdys gerade mitten in ihrem Konzert waren. Da war es genauso voll, natürlich standen wir dann ganz hinten. Der Klang war schlecht, Maschines Stimme zu leise für die dröhnende Musik. Aber abgefeiert wurde auch hier. Alles in allem ein schöner Tag, dem ein weiterer folgte, aber der war rein privat.be Wetter aus dem Harz ließen wir am Freitag früh zu Hause. Zu viert im Auto setzten wir uns in Bewegung gen Norden. Nach vier Stunden kamen wir ohne Stau in Diedrichshagen bei Warnemünde in unserer Pension an. Nach einer Stärkung in der dazugehörigen Kneipe ließen wir das Auto dort und stellten uns an die Bushaltestelle. Aber der planmäßige Bus ließ uns im Stich, erst der nächste kam pünktlich, dafür tröstete uns die liebe Sonne. Nach Bus- und S-Bahn-Fahrt liefen wir ein Stück bis zum Stadthafen. Dort war unheimlich viel Trubel, überall Verkaufs- und Fress-Buden, große und kleine Bühnen und Rummel mit „Wilder Maus“, Geisterbahn, Karussells, Losbuden und einem Riesen-Kran, der immer ein paar Leute in einer Art Korb nach oben zog. Manchmal sprang ein Bungee-Jumper mit lautem Schrei hinunter, der die Beschallung der Vergnügungsmaschinerie übertönte. Karat würde auf der NDR-Bühne um 21 Uhr auftreten, verriet uns eine große Leinwand links neben der Bühne. Wir hatten noch viel Zeit, ließen uns mit dem Gedränge immer weiter treiben und bestaunten die Segelschiffe, die in den Hafen kamen oder dort bereits lagen.

Zwei Stunden vor Beginn des Konzerts begaben wir uns zur Bühne, schließlich wollten wir vorn stehen, um gute Fotos zu haben. Und spontan hatten wir Nachahmer, die sich bislang zurück gehalten hatten. Die Robin Masters Band (Vorband) und die Karäter wuselten mit ihren Technikern auf der Bühne herum, und mit einer Viertelstunde Verspätung startete die Vorgruppe. Sie spielte alle möglichen englischen Rocktitel nach. Während einer Spielpause sorgte ein NDR-Moderator mit einem Spielchen für Abwechslung. Er holte ein Ehepaar mit kleinem Mädchen auf die Bühne, Mama und Papa sollten im Wettbewerb Karaoke singen. „99 Luftballons“ sang die Frau, „Alt wie ein Baum“ der Herr, letzterer bekam mehr Beifall. Dafür gab es Kleinigkeiten und für das Mädchen ein T-Shirt, in das sie wohl noch einige Jahre hineinwachsen muss. Dann wieder die Robin Masters Band mit Covertiteln.

Nach einem kleinen Umbau startete Karat pünktlich, aber zunächst sehr laut mit übersteuerter Musik. Das gab sich aber nach dem ersten Titel. Am Ende beim „Magischen Licht“ schien mir mit der Übertragung des Keyboards etwas nicht zu stimmen, da kamen die Töne nur bruchstückhaft rüber. Später, als sich Claudius wie üblich bei den Technikern bedankte, erklärte er, woran das lag. Sie hatten stundenlang im Stau gestanden und konnten den Soundcheck nicht so ausführlich wie sonst durchziehen. Wie immer streuten die Karäter die Titel ihrer neuen CD „Weitergehn“ zwischen ihre Hits, und alle kamen gut an. Die Stimmung im Publikum war toll, dicht gedrängt standen die Menschen bis zur Reeling, und obwohl die Veranstaltung eintrittsfrei war, sah ich unter den Konzertbesuchern keinen, der von Alkohol so zugedröhnt war, dass es störte (was ja oft bei solchen freien Events der Fall ist). „Vor solch toller Kulisse haben wir noch nie gespielt“, freute sich Claudius und schaute mit leuchtenden Augen in die Ferne. Nicht nur optisch, auch akustisch war die Umgebung ein Highlight. Zum Beispiel beim Lied „Falscher Glanz“ heißt es gleich am Anfang „Unten am See zogen Schiffe vorbei...“ – kaum gesungen, gaben mehrere Schiffe im Hafen ein Signal ab... Gänsehaut pur!

Störend waren die Security-Leute, die sich direkt vor der Bühne postierten und keine Gnade hatten, nicht einmal bei den professionellen Fotografen, geschweige denn bei uns Fans. Deshalb ist zumindest einer von denen ein paar Mal bei mir im Bild, was kaum zu vermeiden war. Wir können das nicht verstehen, warum die sich nicht an die Seiten stellen können. Wieviele Massen da immer stehen, kann man am besten an den „Sieben Brücken“ testen. Dieses Lied können ja immer alle mitsingen, und das klang dieses Mal einerseits sehr schön und schien andererseits auch aus sehr, sehr vielen Mündern zu kommen. Ich konnte das Ende der Massen nicht sehen, auch weit hinter dem Technik-Zelt und den zahlreichen Buden standen Leute. Besonders faszinierend fand ich dieses Mal die sehr aufwändig installierte Lichtshow. Zudem sorgten zwei Kameraleute – eine mit Standkamera, einer mit mobiler Kamera - und eine schwenkbare Automatik-Kamera für schöne Eindrücke auf der Leinwand neben der Bühne und auf der Bühne hinter den Musikern. Ab und zu fanden wir uns auf der Leinwand wieder, und nach dem Konzert wurden wir sogar angesprochen, „Hallo, Sie haben doch in der ersten Reihe gestanden...“

Nach dem Karat-Konzert setzte die Vorgruppe ihr Programm fort und wir pilgerten noch zur anderen Bühne, wo die Puhdys gerade mitten in ihrem Konzert waren. Da war es genauso voll, natürlich standen wir dann ganz hinten. Der Klang war schlecht, Maschines Stimme zu leise für die dröhnende Musik. Aber abgefeiert wurde auch hier. Alles in allem ein schöner Tag, dem ein weiterer folgte, aber der war rein privat.
Das trübe Wetter aus dem Harz ließen wir am Freitag früh zu Hause. Zu viert im Auto setzten wir uns in Bewegung gen Norden. Nach vier Stunden kamen wir ohne Stau in Diedrichshagen bei Warnemünde in unserer Pension an. Nach einer Stärkung in der dazugehörigen Kneipe ließen wir das Auto dort und stellten uns an die Bushaltestelle. Aber der planmäßige Bus ließ uns im Stich, erst der nächste kam pünktlich, dafür tröstete uns die liebe Sonne. Nach Bus- und S-Bahn-Fahrt liefen wir ein Stück bis zum Stadthafen. Dort war unheimlich viel Trubel, überall Verkaufs- und Fress-Buden, große und kleine Bühnen und Rummel mit „Wilder Maus“, Geisterbahn, Karussells, Losbuden und einem Riesen-Kran, der immer ein paar Leute in einer Art Korb nach oben zog. Manchmal sprang ein Bungee-Jumper mit lautem Schrei hinunter, der die Beschallung der Vergnügungsmaschinerie übertönte. Karat würde auf der NDR-Bühne um 21 Uhr auftreten, verriet uns eine große Leinwand links neben der Bühne. Wir hatten noch viel Zeit, ließen uns mit dem Gedränge immer weiter treiben und bestaunten die Segelschiffe, die in den Hafen kamen oder dort bereits lagen.

Zwei Stunden vor Beginn des Konzerts begaben wir uns zur Bühne, schließlich wollten wir vorn stehen, um gute Fotos zu haben. Und spontan hatten wir Nachahmer, die sich bislang zurück gehalten hatten. Die Robin Masters Band (Vorband) und die Karäter wuselten mit ihren Technikern auf der Bühne herum, und mit einer Viertelstunde Verspätung startete die Vorgruppe. Sie spielte alle möglichen englischen Rocktitel nach. Während einer Spielpause sorgte ein NDR-Moderator mit einem Spielchen für Abwechslung. Er holte ein Ehepaar mit kleinem Mädchen auf die Bühne, Mama und Papa sollten im Wettbewerb Karaoke singen. „99 Luftballons“ sang die Frau, „Alt wie ein Baum“ der Herr, letzterer bekam mehr Beifall. Dafür gab es Kleinigkeiten und für das Mädchen ein T-Shirt, in das sie wohl noch einige Jahre hineinwachsen muss. Dann wieder die Robin Masters Band mit Covertiteln.

Nach einem kleinen Umbau startete Karat pünktlich, aber zunächst sehr laut mit übersteuerter Musik. Das gab sich aber nach dem ersten Titel. Am Ende beim „Magischen Licht“ schien mir mit der Übertragung des Keyboards etwas nicht zu stimmen, da kamen die Töne nur bruchstückhaft rüber. Später, als sich Claudius wie üblich bei den Technikern bedankte, erklärte er, woran das lag. Sie hatten stundenlang im Stau gestanden und konnten den Soundcheck nicht so ausführlich wie sonst durchziehen. Wie immer streuten die Karäter die Titel ihrer neuen CD „Weitergehn“ zwischen ihre Hits, und alle kamen gut an. Die Stimmung im Publikum war toll, dicht gedrängt standen die Menschen bis zur Reeling, und obwohl die Veranstaltung eintrittsfrei war, sah ich unter den Konzertbesuchern keinen, der von Alkohol so zugedröhnt war, dass es störte (was ja oft bei solchen freien Events der Fall ist). „Vor solch toller Kulisse haben wir noch nie gespielt“, freute sich Claudius und schaute mit leuchtenden Augen in die Ferne. Nicht nur optisch, auch akustisch war die Umgebung ein Highlight. Zum Beispiel beim Lied „Falscher Glanz“ heißt es gleich am Anfang „Unten am See zogen Schiffe vorbei...“ – kaum gesungen, gaben mehrere Schiffe im Hafen ein Signal ab... Gänsehaut pur!

Störend waren die Security-Leute, die sich direkt vor der Bühne postierten und keine Gnade hatten, nicht einmal bei den professionellen Fotografen, geschweige denn bei uns Fans. Deshalb ist zumindest einer von denen ein paar Mal bei mir im Bild, was kaum zu vermeiden war. Wir können das nicht verstehen, warum die sich nicht an die Seiten stellen können. Wieviele Massen da immer stehen, kann man am besten an den „Sieben Brücken“ testen. Dieses Lied können ja immer alle mitsingen, und das klang dieses Mal einerseits sehr schön und schien andererseits auch aus sehr, sehr vielen Mündern zu kommen. Ich konnte das Ende der Massen nicht sehen, auch weit hinter dem Technik-Zelt und den zahlreichen Buden standen Leute. Besonders faszinierend fand ich dieses Mal die sehr aufwändig installierte Lichtshow. Zudem sorgten zwei Kameraleute – eine mit Standkamera, einer mit mobiler Kamera - und eine schwenkbare Automatik-Kamera für schöne Eindrücke auf der Leinwand neben der Bühne und auf der Bühne hinter den Musikern. Ab und zu fanden wir uns auf der Leinwand wieder, und nach dem Konzert wurden wir sogar angesprochen, „Hallo, Sie haben doch in der ersten Reihe gestanden...“

Nach dem Karat-Konzert setzte die Vorgruppe ihr Programm fort und wir pilgerten noch zur anderen Bühne, wo die Puhdys gerade mitten in ihrem Konzert waren. Da war es genauso voll, natürlich standen wir dann ganz hinten. Der Klang war schlecht, Maschines Stimme zu leise für die dröhnende Musik. Aber abgefeiert wurde auch hier. Alles in allem ein schöner Tag, dem ein weiterer folgte, aber der war rein privat.


Gefährten des Sturmwindes

zuletzt bearbeitet 10.08.2010 20:32 | nach oben springen

#37

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 10.08.2010 22:47
von Peg (gelöscht)
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Lieber Bernd, danke für den Tipp (KARAT-Konzertbericht).
Hoffe auch, dass noch jemand etwas zum BERLUC-Auftritt schreibt.

Liebe Manu, danke für's hierher einfügen. Hatte den Bericht zwischenzeitlich auf der Deutsche-Mugge-Seite gelesen.
Ja, das kann ich mir gut vorstellen, dass das eine irgendwie doch besondere Kulisse mit dem Hafen im Hintergrund war.

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#38

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 11.08.2010 08:47
von toms-daddy | 73 Beiträge | 98 Punkte

ja der Wettergott hatte offenbar die sich widersprechenden Prognosen auf den verschiedenen Seiten satt und sich gänzlich anders entschieden, denn der Freitag war wettermäßig nun doch der beste Tag. Unzählige Menschenmassen drängten sich auf der Hafenmeile, und trotz Duisburg hatte man keine Schutzzäune zum Wasser hin errichtet. Das ist vor allem in der Dämmerung tückisch, ein Bekannter von uns ist auf diese Weise vor 2 Jahren fast ertrunken, nachdem er von 2 Angetrunkenen angerempelt wurde und ins Hafenbecken fiel. Fressbuden und Beschallung überall im Übermaß, jeder will besser und lauter sein. Als wir nach einem wunderschönen Tag und leckerem Essen abends noch mal auf die Meile schlenderten konnte ich meine Mitfahrer leider nicht zu längerem Verweilen bei Karat überzeugen, ganze 5 Titel haben wir von der Seite mitgenommen. Umwerfend die Lichtshow, sehr gut ( vor allem für die hinteren Gäste ) die Videowand. Unnachgiebig die Security ( stimmt leider ), grottenschlecht der Ton. Das soll bei den Puhdys noch schlimmer gewesen sein und wurde - kaum zu glauben - am Samstagabend noch getoppt: alles dröhnte und tat richtig physisch weh ! Nein, so definitiv nicht mit uns. Und das hat nix mit dem Alter zu tun. Wir haben die Zeit vor dem Feuerwerk auf der anderen Seite abgewartet, und es kloppte immer noch in den Ohren und drosch auf den Magen... Ein tolles Drumherum, herrliche Schiffe, insgesamt alles friedlich, aber in puncto Logistik und Sound gibts viel zu tun.

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#39

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 11.08.2010 09:41
von Bimbo (gelöscht)
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Also, wir können das mit dem Ton beim Puhdyskonzert nicht bestätigen. Für uns war es nicht störend.
Entweder lag es daran, das wir direkt vor der Bühne standen (1.Reihe) oder aber die hinzugekommenen hatten schon einen Hörschaden von KARAT hatten.
Natürlich wissen wir nicht wie es sich weiter hinten anhörte.
Klar aber ist doch, das bei den Puhdys ca. 1000 Leutchen mehr, auf engstem Raum, standen, als bei Karat - woran das wohl liegt (lag)!?
Schade, das es nicht allen gleich gut, wegen der Akustik, gefallen hat.

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#40

RE: Hanse Sail 2010

in Live, Konzerte, Autogrammstunden, nur Ankündigungen 11.08.2010 21:50
von Rosalie | 2.642 Beiträge | 4937 Punkte

In der SUPER ILLU , die morgen erscheint, ist ein schöner doppelseitiger Bericht über die "Hanse Sail".
Im Text steht dazu : Zitat "Rocker. Nur einmal ging das Geschäft für die Schausteller nicht so gut. Nämlich als die Puhdys auf der Bühne des Norddeutschen Rundfunks (NDR) abrockten. Da wollten dann alle nur noch die Band um "Maschine" Dieter Birr sehen."


zuletzt bearbeitet 11.08.2010 21:51 | nach oben springen


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