#1

Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 00:48
von Bernd (gelöscht)
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Tief beeindruckt sind wir nun von unserem Konzert zurück. Nachdem ich nun meinen fast fertigen Konzertbericht erfolgreich in die Tiefen des Datennirvanas gejagt habe, fasse ich erst mal nur einen optischen Bericht kurz zusammen.
An dieser Stelle meinen Dank an AXEL und dem RENFT-Team für die Gästekarten ! Wir haben uns riesig gefreut und fühlen uns richtig geehrt.
Aus dem höchsten Punkt des Kulturpalastes sind uns einige wenige Fotos geglückt und die möchten wir Euch nicht vorenthalten. Der soeben erfolgreich entsorgte Bericht kommt die Tage später nochmal und in voller Länge !

Angefügte Bilder:
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#2

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 00:54
von Micha aus DD (gelöscht)
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Backstage-Fotos gibt es demnächst unter diesem Link zu sehen: http://www.myspace.com/perlenfischerband...Cover_ViewAlbum

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#3

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 01:01
von Bernd (gelöscht)
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Und nun fürs Erste noch paar PUHDYS-Fotos:

ORK-Organisator und PUHDYS-Manager Rolf Hennig feierte am Dresden - Konzerttag seinen Geburtstag. An dieser Stelle auch unseren herzlichen Glückwunsch und noch viele Jahre mit den PUHDYS (... und natürlich unserem Puhdys-Forum ) !

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#4

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 01:09
von Mary (gelöscht)
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Lach..., das gibts doch nicht, ich habe mit meinem "Vorredner" den altehrwürdigen Kulti verlassen und bin doch später dran mit meinen kurzen Einblicken... Wie kann das nur sein, wo ich doch "Heimvorteil" hatte...
Ganz einfach, verrückt wie ich nun mal bin, radelte ich nicht schnurstracks nach Hause, sondern beobachtete wieder einmal interessiert das "Abwandern" der "Ostrock-Klassiker"...
Irgendwie gehört nun mal für mich ein kurzes Gespräch mit den Musikern zum wirklich geglückten Konzertbesuch...

Erst "5 vor 12" entschloss ich mich heute bei "ORK 2010" dabei zu sein und war sehr erfreut, einige der mir bekannten "Verrückten" zu treffen...
Mein Platz, den letzten bestrafen die Hunde, war für Fotos denkbar ungünstig, erst gegen Ende des Konzertes traute ich mich an den Bühnenrand...
Der einzige Vorteil, wenn man weiter hinten sitzt, man kann einmal den ganzen Bühneneindruck genießen... und das tat ich dann auch.
Mehr dazu später, nur noch soviel, ich bereue meinen kurzfristigen Entschluss nicht - nur teilweise!!!

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#5

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 02:11
von Bernd (gelöscht)
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Ostrock-Klassik – Dresden 12.11.2010

Redaktion: Bernd Teichert

Dresden lud zur 4. Auflage des Ostrock Klassik ein. Seit 2007 organisiert ROLF HENNING – Manager der PUHDYS – das alljährliche Aufeinandertreffen Ostmusiker mit dem Filmorchester Babelsberg.
2010 wurde es vom Spanier ENRIQUE UGARTE dirigiert. Am 12.11.2010 beging ROLF HENNING seinen Geburtstag. An dieser Stelle auch die herzlichen Glückwünsche im Namen unseres PUHDYS-Forum!
An dieser Stelle möchten wir uns voran bei Axel und dem RENFT-Team für die Einladung zum Konzert bedanken. Ein bleibendes Erlebnis mehr reiht sich nun in unsere Konzertbesuche ein.
Das Konzert begann mit einem Intro des FILMORCHESTER BABELSBERG. Anschließend betrat der ehemalige TV-Moderator JÜRGEN KARNEY („BONG“ – DDR-Fernsehen in den 80-ern) die Bühne und kündigte die Dresdener Kultband ELECTRA an. MAMPE LUDEWIG – der wohl älteste Sänger der Band sang von den „Weiten Straßen“. BERND AUST spielte natürlich wieder sensationelle Stücke mit seiner Querflöte und erinnert sofort an IAN ANDERSSON von JETHRO TULL. GISBERT KORENG und natürlich auch STEFAN TREPTE sangen ebenso bekannte Songs der Gruppe ELECTRA. „Einmal ich, einmal Du, einmal er“ , der „Türkische Marsch“ und „Nie zuvor“.
Weiter ging es mit TINO EISBRENNER, der ehemalige Sänger und Frontmann von JESSICA sang zunächst seinen wohl bekanntesten Song „Ich beobachte Dich“. Anschließend folgte der Titel „Mama“, ehe er die Gruppe RENFT ankündigte. „Endlich…“ werden einige sagen, waren auch sie dabei und JA, es wurde verdammt Zeit ! Kurz nach Veröffentlichung des Livealbum „Renft Goes On“ konnte sich das Publikum davon überzeugen, daß auch mit einem Orchester RENFT-Titel unter die Haut gehen. „Als ich wie ein Vogel war“, hörte sich klassisch ebenso so sensationell an, wie das „Gänselieschen“. Auch an den vor 2 Jahren verstorbenen Sänger und ehemaligen Bandmitglied PETER CÄSAR GLÄSER wurde gedacht und ihm der Song „Wer die Rose ehrt“ gewidmet. Das „Lied auf dem Weg“ hätte hier noch gut rein gepaßt, aber man kann ja nicht alles haben….Für mich einer der besten RENFT-Auftritte des Jahres und JA - sie gehören definitiv zur Garde der Ostrock-„Klassiker“!
THOMAS „MONSTER“ SCHOPPE kündigte dann einen Mundharmonikaspieler namens MICHAEL HIRTE an. Dieser gewann 2008 einen Talente-Wettbewerb bei einem Kölner Privatsender. (2009 gewann dort übrigens ein Hund denselben Wettbewerb ) Zuerst spielte er den KARAT-Song „Über sieben Brücken“. Anschließend stellte er seine neue Filmmelodien-CD vor und spielte daraus paar Stücke. Kurz und bündig konnte MICHAEL HIRTE dann die Kultband CITY ankündigen. Mit „Amerika“ und „Flieg ich durch die Welt“ war auch sofort das Publikum von den Sitzen gesprungen. Natürlich folgte auch in Dresden das „Berlin“-Lied („Zum Beispiel Susann“), ehe es „Am Fenster“ zum Ausklang ihres Auftrittes zu sehen und hören gab.
GEORGI – JORO – GOGOW blieb gleich mit seiner Geige auf der Bühne. Er begleitete DIRK MICHAELIS zu seinem Song „Stilles Dorf“. Ein fantastischer Titel. Übrigens ein positiver Grund, beide zum Jahresende wieder gemeinsam zu erleben, denn CITY und Dirk Michaelis werden die Jahresendtour 2010 wieder gemeinsam durchführen, u.a. auch am 27.12. in Weinböhla. Dann wurde es sehr ruhig, denn auch a Capella konnte DIRK den Song „Fischlein unterm Eis“ vortragen. Stehender und anhaltender Beifall auch für diesen Song. Wer DIRK MICHAELIS kennt, weiß, daß es noch den Titel „Als ich fort ging“ geben wird, den frühen Klassiker zu seiner Zeit mit der Gruppe KARUSSELL. Von diesem Titel gibt es ungezählt viele Fassungen, eine weitere kam am Abend hinzu: Denn hier begleitete MICHAEL HIRTE mit der Mundharmonika. Das war große Klasse!
Nun wurde es Zeit für das Finale, wie auch in den Jahren zuvor, ist dieser Platz den PUHDYS reserviert. Das orchestrale Intro zu „Ich will nicht vergessen“ faßte den PUHDYS-Klassiker in ein völlig neues Licht. Natürlich war nun jeder Bann gebrochen, und alle aus dem Parkettbereich konnten nach vorn stürmen. Wir konnten dieses Mal nur aus der höchsten Perspektive zusehen. Dann begrüßte DIETER MASCHINE BIRR die Dresdener Gäste mit „Perlenfischer“, auch als Akustikversion schon zur Akustisch-Tour stark gespielt, heute nun ein riesen Orchester dahinter. „Geh zu ihr“, aber auch der „Eisbären“-Song sorgten für die nötige Stimmung in der Halle. Seit 1984 gibt es den finalen Song „Das Buch“, auch 2010 beendet dieser Titel jedes PUHDYS-Konzert und eben auch Ostrock-Klassik.
Abschließend standen alle Akteure des Abends noch einmal auf der Bühne, und zum Geburtstag des PUHDYS-Managers und ORK-Organisator Rolf Henning gratulierten alle Künstler. MONSTER bedankte sich abschließend im Namen von RENFT nochmal beim Geburtstagskind für die Einladung zur Teilnahme. Maschine entgegnete nur, daß sich „die alten Säcke hätten nur eher melden sollen…“…
Lichttechnisch haben die Crew wieder ein feines Setup hinbekommen. Gerade aus großer Entfernung wirkte das Licht und die Bilder auf der Bühne großartig. Auch die Kollegen vom Ton haben alles sehr gut in den Griff bekommen. Die Security bemerkte man kaum. Die Halle war gut, aber gerade "oben" nicht bis zum letzten Platz gefüllt.
Selbstverständlich haben auch wir uns an Fotos versucht. Aufgrund der sehr großen Entfernung zur Bühne gelangen uns an diesem Abend trotz aller Bemühungen nicht die wirklichen Schnappschüsse. Somit müssen sich unsere Leser mit paar Fernaufnahmen zufrieden geben.
Fotos: Angela Rudolph und Bernd Teichert

Link zum PICASA-ALBUM mit 250 Fotos:http://picasaweb.google.com/teiber1960/O...gCI7QqLOziK_0aA

zuletzt bearbeitet 13.11.2010 09:23 | nach oben springen

#6

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 09:06
von Gelöschtes Mitglied
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Danke Mary und vor allem Bernd für Eure ersten, sehr schnellen und sehr informativen Eindrücke vom gestrigen Konzert. Da hattet ihr ja zum Glück auch ein unvergessliches Erlebnis.
Und die Fotos sind trotz der Entfernung doch ganz gut geworden. So hat man auch mal den Überblick, wie die Bühne im ganzen aussieht.
P.S. nachträglich noch herzliche Glückwünsche an Rolf Hennig.
LG Ingo

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#7

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 12:23
von Bernd (gelöscht)
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Am Rande der gestrigen Veranstaltung signierten die Künstler des Abends auch einen Flügel. Vom Erlös der Versteigerung wird die Klage gegen die Stadt Dresden zum geplanten Umbau des Kulturpalastes Dresden finanziert.
Pressemeldung hierzu vom Dresden-Fernsehen:
http://www.dresden-fernsehen.de/default....showNews=884095

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#8

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 13:05
von Belinda | 274 Beiträge | 302 Punkte

Ja, der stand ganz hinten in der Ecke im Foyer.......

Angefügte Bilder:
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#9

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 15:05
von Gelöschtes Mitglied
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Danke Sonny und Bernd für Eure ausführlichen Konzertberichte und die tollen Fotos.die Ihr "geschossen "habt!

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#10

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 13.11.2010 21:58
von Sonny | 1.752 Beiträge | 2059 Punkte

Na, lach, Netti.
Aber die Mary lacht hoffentlich auch.
Da wollte mich die Netti mit fremden Federn schmücken.
Jaja! Mary und Sonny - Es gibt ganz gewiss Unterschiede, aber auch Gemeinsames,l aber der Dank gebührt der Mary.


*
Doch die Zeiten ändern sich. Ob wirs mögen oder nicht. Alles hat seine Zeit.

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#11

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 14.11.2010 11:30
von axel (gelöscht)
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dieses dankeschön gebe ich doch gerne zurück, lieber bernd. wer sich seit so vielen jahren intensiv um "brückenschlagen" bemüht, sollte dann auch mal nutznießer eines solchen "brückenereignisses" sein.
wenn schon mal die beste band ( RENFT a.d.r. ) der welt mit dem übrigen ostrockzirkus zusammen auftritt, dann ist es ehrensache, auch gäste von eurem schlag einzuladen. man weiss ja wirklich nicht, wie lange der eine oder andere noch dabei ist. ich habe schon einige musiker erlebt, die mit krankenschwester in begleitung zur bühne gebracht wurden. einen weiteren konnte man mit seiner erleben. aber es ist hier nicht der ort, wo man über den "backstagebereich" rumplaudert, eines aber noch, als vorankündigung sozusagen: ich habe die musiker viel filmen gesehn, sicher wird der eine oder andere kurzfilm noch in diversen foren zu sehn sein, ich freu mich schon drauf. auch übrigens auf die angekündigten backstagefotos von micha aus dd. ich geh ja nie mit soner filmdingsbums rum, hab aber auch von gestern viele schöne fotos im kopf, von der anschliessenden aftershowparty, die mir riesig gefallen hat. eines habe ich von dort mitnehmen können, es hat allen riesig spass gemacht und die musiker untereinander sind sich einig, ostrock darf nicht sterben. es wird die eine oder andere mugge geben, die würde es ohne dieses ork nicht geben.
auch dass ich mein "wenn ein mensch lebt" in ein paar wochen noch so oft hören und sehen kann, hätte ich vor ein paar jahren nicht geglaubt.

so hatte ich gestern in gedanken an meine kleine eva ziemlich feuchte augen.

im namen der renftcrew und der band kann ich wohl hier stellvertretend sagen: danke für die einladung, wir kommen wieder!

WIR SEHN UNS, FREUNDE !

zuletzt bearbeitet 14.11.2010 17:45 | nach oben springen

#12

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 14.11.2010 13:49
von Gelöschtes Mitglied
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Ach sorry,meinte ja auch Mary!Naja ,da wa ick wohl zu schnell !

zuletzt bearbeitet 14.11.2010 13:50 | nach oben springen

#13

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 17.11.2010 10:56
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

Muss hier mal unbedingt sagen: Die größte Freude für ich, als ich nach dem Urlaub wieder on war - ist, dass Bernd zur ORK nach DD eingelanden wurde. Ziehe ganz tief den Hut vor Axel, der das bewerkstelligt hat.
Die Konzertteihe ist nun zu Ende und hier kommt der Abschied von Rockhaus. Dort sind ganz begnadete Filmer am Werk. Sowas möcht ich auch mal bringen, aber da muss ich noch viel üben.

http://www.youtube.com/watch?v=DXMEPvX33Rw

Aber einen Rockhausclip von Leipzig hab ich auch noch zu zeigen: Mich zu lieben - mit dem Filmorchester Babelsberg und Rockhaus:

http://www.youtube.com/watch?v=10v9QSaCIv8


Klick mal druff hier:

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#14

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 17.11.2010 17:05
von Bernd (gelöscht)
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Sauber gemacht, das Video ! Übergänge von Bild und Animation das innerhalb eines Fotoalbum, mit einem klasse rockigen Titel "Jede Träne" untermalt. Ja, Petra: Üben, üben üben... (Magix Video de Luxe wäre eine von vielen Möglichkeiten mit bis zu 99 Spuren ) Auch Rockhaus kocht nur mit Wasser :-)

zuletzt bearbeitet 17.11.2010 17:08 | nach oben springen

#15

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 17.11.2010 18:28
von Mary (gelöscht)
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@PM..., ich hatte auch die Kamera im Anschlag..., bis ein Security neben mir fragte...: "Filmen Sie...?" - "Nö, ich fotografiere..." "Fotos sind erlaubt, Filmen nicht...!"
Herzklopfen kostenlos..., so nannte sich mal eine Sendung... und genauso war mir...
Schön wie Du Rockhaus "erwischt" hast, die leider in Dresden fehlten.

zuletzt bearbeitet 17.11.2010 18:29 | nach oben springen

#16

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.11.2010 01:19
von Mary (gelöscht)
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Lange habe ich an diesem Bericht "geknabbert"..., aber ich glaube, es ist doch richtig ihn einzusetzen...

Ich sitze hier und frage mich, was trieb mich Jahr für Jahr zu „Ostrock Klassik“?
Von vielen wurde ich belächelt, viele warfen schon vor „Ewigkeiten“ „ORK“ Kommerzdenken vor…
Seit 2007 war ich jedes Jahr dabei.
Es war ein Hauch Sehnsucht nach vergangener Zeit, der Wunsch die Musik zu hören,
die mein Herz vor Jahren höher schlagen ließ. Es war das Denken an erste Tanzveranstaltungen,
Konzerte… und nicht zuletzt, der Gedanke an das beglückende Gefühl,
wenn ich wieder einmal stolz eine LP nach Hause trug, die ich vom mageren Lehrgeld erstanden hatte.
Gänsehaut hatte ich, als die ersten Töne von ORK 2007, 2008, 2009 erklangen.
Trotzdem entschied ich nach „ORK“ 2009 für mich, Schluss damit...
Ein klein wenig gewann der Gedanke Oberhand, hier verdient sich jemand mit meiner „Sucht“ nach „Erinnern“ eine goldene Nase.
Ich sagte mir, Schluss jetzt, genug in der Jugendmugge gebadet…

Dann wurde bekannt, wer bei "ORK" 2010 auf der Bühne stehen sollte, neben den Puhdys, City, Dirk Michaelis,
die ich schon erlebte, sollten es Renft, Tino Eisbrenner und Rockhaus sein.
Des Weiteren las ich Michael Hirte, was in meinem Kopf Verwirrung stiftete.
Was, um Gottes Willen, hat dieses „Supertalent“ bei meinen „Rockoldies zu schaffen?
Ich möchte eines versichern, mich freut sein Erfolg, aber hier empfand ich ihn doch fehl am Platz.
Ostrock-Klassiker sollten bei „ORK“ wirklich von „Klassikern“, sprich den „Alten“, gespielt werden.
Renft…, Rockhaus…, auch Eisbrenner höre ich eigentlich gern… Sollte ich doch noch einmal…?
Nein, ich kaufte keine Eintrittskarte „der ersten Stunde“…

Ostrock Klassik wurde von der Messehalle Dresden in den Dresdner Kulturpalast verlegt.
Der Grund, nicht schwer zu erraten, der Vorverkauf lief nicht.
Mehrmals erkundigte ich mich, ob es noch Eintrittskarten gibt, der Bildschirm in den Konzertkassen zeigte noch viele, sehr viele freie Plätze…
Dann machte Rockhaus bekannt, sie sind nicht dabei. Ein weiterer Grund für mich zu zögern…
Electra sprang für Rockhaus ein. Ich mag diese „Heimatband“, aber ich hatte mich auf Rockhaus gefreut…
Lange Rede kurzer Sinn, am 12.11. erstand ich doch an der Abendkasse meine Eintrittskarte..., für über 54 Euro für einen eher unvorteihaften Platz!

Im Foyer des Kulturpalastes traf ich bekannte Gesichter… und als das 3. Klingeln den Veranstaltungsbeginn einläutete,
„klebte“ ich in einem der gemütlichen Sitze und lauschte, dem Filmorchester Babelsberg, das zu Beginn der Veranstaltung erklang.
Jürgen Karney sprach einleitende Worte, bevor Electra den Reigen der „Ostrock-Oldies“ eröffnete.
Alle 3 „Singvögel“ der Band, Peter „Mampe“ Ludewig, Gisbert Koreng und Stephan Trepte, kamen zum Einsatz.
Bernd Aust entführte die Zuhörer für kurze Zeit in die Tonwelt seines genialen Flötenspiels…
Nur wenige Titel waren jeder Band vorbehalten. Das Zeitfenster ließ keinen Spielraum zu.
Dresden ist die „Geburtsstadt“ der Band Electra, so ist es nicht verwunderlich, dass die Besucher anhaltend applaudierten,
nicht sofort bereit waren, die Band ohne Zugaben ziehen zu lassen.

Bernd Aust kündigte den „Mann mit der roten Mütze“ an und jeder im Saal wusste sofort Bescheid, es folgt Tino Eisbrenner.
Drei Titel gab er zum Besten, darunter natürlich „Ich beobachte dich“, der Titel, der ihn „damals“ mit der Band „Jessica“ zum Erfolg führte.
„Mama“ machte mir Gänsehaut und stimmte mich irgendwie sentimental… und so war ich sichtlich froh, als Eisbrenner Renft ankündigte.

Monster und Mannen rissen mich aus meiner sentimentalen Träumerei, auch wenn ich mir hier im „Plüschsessel“ bei diesen Klängen etwas „albern“ vorkam.
Um vieles sanfter klangen die Altrocker von Renft mit Orchesterbegleitung. So nahm ich dem Titel „Zwischen Liebe und Zorn“ zwar die „Liebe“ ab, nicht aber den „Zorn“…
Das „Gänselieschen“ erklang nur „verhalten“ aus dem Publikum, als die Band zum „Mitsingen“ aufforderte. Mag sein, im weichen Sitz ist man dazu einfach zu bequem.
„Wer die Rose ehrt“ durfte nicht fehlen, der Titel, der vorangegangenen „Ostrock Klassik Veranstaltungen“ den Namen gab… und der bei jedem Renftkonzert zum Erinnern an Peter „Cäsar“ Gläser führt. So auch an diesem Abend.
Thomas „Monster“ Schoppe kündigte dann Michael Hirte an. Kurze Augenblicke dachte ich, eine seltsame Mischung, fast grotesk. Doch ich erkannte natürlich, die Absicht des Veranstalters Solokünstler und Bands im Wechsel darzubieten.

Doch irgendwie machte sich langsam das Gefühl in mir breit, der rote Faden, der mich in den vergangenen Ostrock Klassik Veranstaltungen durch das Programm begleitet hat, fehlt hier.
Michael Hirte brachte seine "Mundi" zum Klingen und versäumte nach seinem Vortrag nicht, für seine neue CD zu werben. Er hat schnell gelernt, der „DSDS Star“…
Mit kurzen Worten bat er danach City auf die Bühne.
City, die Herren in weiß, rockten den altehrwürdigen „Kulti“, der Saal feierte die Band um Toni Grahl. „Am Fenster“ blieb für mich der Hit ihres Programmteils.

Dirk Michaelis, der sanfte Sänger mit der großen Stimme, zog die Zuhörer danach in seinen Bann. Ich glaube, viele Besucher waren aufmerksamer als sonst… In den Weiten des Internet findet man manchmal Hinweise, die hellhörig machen... Joro Gogow erschien auf der Bühne und begleitete Michaelis bei einem Titel. „Fischlein unterm Eis“ von Dirk Michaelis a cappella vorgetragen, ließ jedes Geräusch im Zuschauerraum verstummen, ehrfürchtiges Lauschen auf allen Plätzen. „Als ich fort ging“, hat Kultstatus erlangt…, dazu erschien Michael Hirte nochmals auf der Bühne, ließ seine Mundharmonika noch einmal klingen, bevor Dirk Michaelis die Altrocker Puhdys ankündigte.

Hier brach der Bann, viele Zuhörer hatten genug von weichen Sitzen liefen zur Bühne... - ich auch...
„Perlenfischer“…, die Hymne „Eisbären“ riss das Publikum wie immer mit. Der Ruf "Zugabe" wurde laut…
„Das Buch“ wurde zum würdigen Abschluss dieses Konzertabends.
Rolf Henning, der Organisator der „Ostrock Klassik – Reihe“ wurde geehrt, auch, weil er an diesem Tag Geburtstag hatte.
Die Rosen, die 3 Jahre lang rot waren und ins Publikum geworfen wurden, waren hier gelb und wurden zum riesigen Rosenstrauß in Rolf Hennings Händen. Eine wunderschöne Geste!

Die Idee „Ostrock Klassik“ war gut und wirkungsvoll. Die Musik „unserer Vergangenheit“ ist nun mal eine eigene, eine besondere. Man kann sich Jahrzehnte lang weiter streiten, ob es gut ist, immer wieder diese „alten Kamellen“ zu spielen, zu feiern…, fest steht für mich, es war einfach gute Musik und ich mag sie immer noch, die „alten Kamellen“…
Und trotzdem weiß ich, sollte es eine 5. Auflage von „Ostrock Klassik“ geben, bin ich nicht mehr dabei.
Nicht, weil ich die Musik nicht mehr mag, sondern weil mir in diesem Jahr aufgefallen ist, den Verantwortlichen geht es nicht mehr um die „Sache - Ostrock", nicht um das Erinnern, nicht das Erhalten der Musik ist wichtig, es geht einzig und allein um Gewinn...
Die Eintrittskarten haben gepfefferte Preise…!
Mancher muss lange sparen, um sich solch ein „Konzertevent“ zu ermöglichen…

Da ich zu den „absolut Verrückten“ gehöre, die an solch einem Konzerttag Stunden vor der Veranstaltung das Eintreffen der Musiker „beobachten“, verwunderte mich eins…, wie können "Musikgrößen" erst kurz vor Konzertbeginn am Veranstaltungsort eintreffen oder gar nicht vor Konzertbeginn erscheinen???
Mein Musikverstand ist nicht geschult, aber ich weiß eins, jedes Livekonzert braucht den Soundcheck…
Nein, ich führe den Gedanken nicht zu Ende, aber eins weiß ich, über 54 Euro für „Konservenmusik“ gehen einfach unter die Gürtellinie, sind Betrug am Konsumenten…, sind einfach unfair.
Ich kenne Ostrockliebhaber, die mit Herzblut dabei sind, aber wirklich wenig Geld zur Verfügung haben, das haben sie nicht verdient!!!
Ostrock Klassik hat viele Liebhaber gefunden, ich gehöre ja auch dazu…, aber meine Jugendliebe Musik muss ich so teuer NICHT bezahlen…, dann reicht mir doch ein Video, eine CD!

zuletzt bearbeitet 22.11.2010 02:04 | nach oben springen

#17

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.11.2010 17:45
von Rosalie | 2.761 Beiträge | 5214 Punkte

Liebe Mary,vielen Dank für Deine offenen ehrlichen Worte.
Du sprichst mir förmlich aus der Seele. Diese Preise grenzen an Wucher ! Das bin ich nicht gewillt zu zahlen.

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#18

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.11.2010 21:58
von PM | 4.235 Beiträge | 5060 Punkte

In einigen Dingen kann ich Mary zustimmen. War ja in Leipzig dabei und diese 4. Ostrock Klassik hatte nicht in jeder Beziehung meinen Beifall gefunden, weil das was dort von Seiten der Security ab ging, eigentlich nur traurig und lächerlich war.
Hatte von Bert gehört, der in Zwickau dabei war. Dort war es ganz entspannt und die Fans durften problemlos vor.
Das bestärkt mich wieder mal darin, doch große Hallen zu meiden, ist wirklich nur noch Kommerz.

Meine Schwägerin Konni war in Dresden dabei. Sie fand die Veranstaltung in Ordnung. Sie hat sich genau die gleiche Kamera wir ich gekauft und war der Meinung, dass sie nun mal Konzertbilder machen will. Es sind ihre ersten Bilder überhaupt. Als ich sie gesehen hab, war ich platt. Aber guckt selbst.

Angefügte Bilder:
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Klick mal druff hier:

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#19

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 22.11.2010 23:33
von Falk aus DD
avatar

Der Bericht von Mary ist einfach super geschrieben. Er hat mich emotional sehr berührt und findet weitgehend meine Zustimmung. Wichtig ist m.E. bei so einer Veranstaltung, dass möglichst viele Menschen glücklich nach Hause gehen. Da kann man dann vielleicht auch dem Kommerz mit "gnädigen Blicken" begegnen. Trotzdem könnten die Eintrittspreise manchmal niedriger sein. Aber wer trägt das finanzielle Risiko??? Apropos Erinnerung: Die DDR-Rockmusiker der 1.+2. Liga haben früher auch nicht schlecht verdient, mussten aber das Geld häufig "reinvestieren" ---> für Anlagen, Instrumente (ein Keyboard "Yamaha
DX 7" kostete z.B. m.W. ca. 20.000,00 Ostmark...), Autos usw. Wie die finanzielle Situation der Musiker jetzt ist, weiß ich nicht. Zumindest war die Zeit nach der Wende für viele DDR-Rockmusiker in finanzieller Hinsicht sicher extrem schwierig. Eigentlich kann man froh sein, wenn sich das Blatt jetzt gewendet hat, denn sonst gäbe es vielleicht keine Ostrock-Konzerte mehr...

Frage an PM:
Welche Kamera hat sich denn Deine Schwägerin gekauft? Die Fotos sind wirklich gut.

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#20

RE: Dresden 12.11.2010 -ORK

in Konzertberichte Ostrock allgemein 23.11.2010 12:27
von Bernd (gelöscht)
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Facebook-Nutzer sehen es vielleicht schneller, aber auch für unser Forum hier das für mich absolute Highlight des Dresdener Abends:



Schade, daß es mit der Stimmung nicht so gut lief. Aber es gibt ja auch 2011 nicht nur ein Wiedersehen mit RENFT... Ganz sicher !!!

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