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Kamenz im Spiegel der Presse (SZ)

in Presse, Medien 15.06.2011 08:46
von Bernd (gelöscht)
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Quelle und (c): http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2786825

Für Susi und Peggy hier der Wortlaut im Spoiler:

Zu den Puhdys extra aus Holland angereist
Von Andrea Nehring
Inmitten tausender Fans auf der Hutbergbühne war auch die Ex-Kamenzerin Gabriele Freyer, die heute bei Enschede lebt. Was – um Himmels willen – treibt sie von so weit her?
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Die gebürtige Kamenzerin Gabriele Freyer und ihr Lebensgefährte Stephan van Benthem kamen eigens aus den Niederlanden angereist, um das Konzert der Puhdys auf der Hutbergbühne zu genießen. Foto: A.Nehring
Was zählt der Einzelne, wenn Tausende am Pfingstsamstag auf der Hutbergbühne die Puhdys sehen wollen? Für Gabriele Freyer ist das keine Frage. Dabei sein, das ist entscheidend! Auch, wenn man womöglich die weiteste Anreise in Kauf nehmen muss. Gabriele Freyer ist zwar in Kamenz geboren, wohnt nun aber im fernen Losser, einer kleinen Stadt in der Nähe von Enschede in den Niederlanden. Seit sechs Jahren arbeitet sie in Holland als Beraterin für niederländische Unternehmen, die in Deutschland investieren möchten. Sie lebt dort mit ihrem Lebensgefährten Stephan van Benthem.

Tolle Musik und tolle Texte

Die 53-Jährige hat womöglich in ihrem Leben schon mehr als 15 Auftritte der Rockband erlebt. „Die sind live einfach unwahrscheinlich gut, und machen so tolle Musik mit Texten, die heute noch ans Herz gehen“, schwärmt sie. Und weil sie die Puhdys so mag, brachte die musikbegeisterte Dame gleich noch ihren Lebensgefährten mit. Stephan war übrigens derjenige, der seiner Liebsten die Tickets für das Konzert beim letzten Besuch in der Lessingstadt gekauft hat. „Ich weiß, wie sehr Gabi die Puhdys liebt, da hab ich ihr die Karten zum Geburtstag geschenkt“, schmunzelt der Leiter eines Betriebes für Verpackungen. Mit dem Konzertbesuch in Kamenz macht er aber nicht nur seiner Freundin eine Freude. „Ich wollte die Band endlich mal live erleben, da ich ihre CDs zu Hause schon so oft gehört habe“, sagt er lächelnd.

Es ist rund 20 Jahre her, dass die Kamenzerin ihre Heimatstadt verlassen hat, um in der Partnerstadt Alzey eine neue Existenz aufzubauen. Dort lernte sie ihren holländischen Freund kennen, der gemeinsam mit seiner Gruppe auf dem alljährlichen Alzeyer Winzerfest für Stimmung sorgt. Stephan ist also selbst begeisterter Musiker. Er spielt schon seit etlichen Jahren Trompete in jener Bauernkapelle, die übrigens auch schon zweimal beim Kamenzer Forstfest aufgetreten ist. Die Kulisse am Hutberg findet er fantastisch, ebenso die Akustik. Schon das Vorprogramm mit der sowohl unterhaltsamen als auch musikalisch bemerkenswerten Band „The Clogs“ bringt das Pärchen in echte Partystimmung. Die trübt sich nur kurz ein, als Gabriele Freyer vor dem Auftritt ihrer Lieblingsband die Sanitäranlagen aufsuchen muss. Die Schlange vor dem Damen-WC ist so lang, dass sie für eine glatte halbe Stunde verschwunden ist. Danach ist sie einfach nur erleichtert, den Auftrittsbeginn der Puhdys nicht verpasst zu haben.

So richtig in Fahrt kommen die beiden Holländer dann, als die Band die Klassiker aufspielt: „Wenn ein Mensch lebt“, „Alt wie ein Baum“ oder „Eisbären“. Das Publikum singt mit, wie ein Chor aus Tausenden von Stimmen. Das geht ans Herz. Auch bei Gabriele Freyer. „Das ist einfach nur wunderbar“, schwärmt sie. Nicht anders ergeht es Stephan. Die tobende Zuschauermenge beeindruckt auch ihn sichtlich. Verwundert schaut er sich um und genießt das Spektakel genauso intensiv, wie seine Begleiterin. „So eine Zuwendung des Publikums bekommt man nicht geschenkt. Die muss man sich erarbeiten. Das habe ich noch nicht erlebt“, schüttelt Stephan den Kopf.

Spektakel in toller Kulisse

Die Puhdys auf dem Hutberg sind immer wieder ein ganz außergewöhnliches Konzerterlebnis. Das haben die Band und ihr treues Publikum einmal mehr bewiesen. Gabriele Freyer war schon zu Beginn des Konzertes davon überzeugt, jetzt ist es auch ihr Lebenspartner. Und zum Schluss interessiert es fast niemanden mehr, dass das Regenwasser trotz wetterfester Kleidung auf der Haut und in den Schuhen angekommen ist. Auch nicht die beiden Holländer. Das Pfingstkonzert der Puhdys auf der Hutbergbühne ist – wie immer – für Tausende Fans ein absoluter Rockgenuss. Mögen die Herren mit ihren 40 Jahren Bühnenpräsenz auch schon in die Jahre gekommen sein. Die Fans, vom Opa bis zum Enkel, genießen das Spektakel in der wunderbaren Kulisse der Hutbergbühne. Und unter ihnen, mitten in der Masse, jubelt ein Paar aus Holland nach der so weiten Konzertanreise. Dabei sein ist alles!Auf ein Wort


Im zweiten Bild (Bild auf der Quelle anklicken und dann eines weiter) ist von 6.000 Fans die Rede, genau soviele hab ich geschätzt. Denn, wenn 9982 drin sind wie 1994, da fällt weder eine Stecknadel noch ein Camcorder zu Boden

zuletzt bearbeitet 15.06.2011 08:51 | nach oben springen


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