Ich weiß garnicht wo ich zuerst anfangen soll. Die Eindrücke von gestern Abend wirken, bei mir, noch nach
.
Vielleicht sollte ich euch erstmal für die guten Kritiken danken und euch sagen, das ich mir das ganze Konzert
vorhin nochmal "rein gezogen" habe.
Nun bin ich ja auf die Radioausgabe in weniger als einer Stunde gespannt.
Mal ganz von vorne zum gestrigen Abend;
zuerst tauschte ich die männliche Begleitung an meiner Seite, gegen meinen eigenen Mann ein, welcher aus beruflichen
Gründen zu Hause bleiben mußte.
Mein Shuttel kam früher als erhofft, so das wir schon um 16:30 Uhr (1 Std. früher als geplant) los sind.
In Schwerin angekommen, suchten wir erstmal das NDR Landesfunkhaus. Das Navi führte uns durch zahlreiche Villenviertel,
darunter auch das Regierungsviertel. Endlich konnte ich das Schloss auch mal bei Dunkelheit, hell erleuchtet sehen.
Wir dachten schon, hier kann das nie und nimmer sein; doch siehe da, eine kleine Seitenstraße mit Sackgasse und wir standen
vor dem riesigen Gebäude.
Da wir viel zu früh waren, noch niemand bekanntes in Sichtweite war und unsere Mägen Hunger schrien, beschlossen wir, kehrt
zu machen, Richtung Innenstadt zu fahren, um in einem bekannten Fastfood-Restaurant was zum essen zu uns zu nehmen.
Uns blieb natürlich durch das Rumgefahre nicht die nötige Zeit; schnell mußten wir wieder zurück.
Als wir wieder vor dem Landesfunkhaus ankamen, wurden die anderen gerade rein gelassen. Welch ein Schreck! Eigentlich sollten
sich die Pforten erst in 15 min. öffnen. Ich sprang aus dem Auto, während Persi sich einen Parkplatz (ringsum nur Halteverbot) suchte.
Nach ca. 5 min kam er aber nach. Wir betraten das Gelände, wurden von einem netten Securitymenschen in die richtige Richtung
geschoben und standen wie die anderen an der nächsten Tür. Dort wurden die Personalien verglichen, jeder bekam (s)eine ViP-Umhänger. Das Herz pochte schon mächtig;
was würde uns hier und heute erwarten.
Alles ging glatt. Persi entsorgte unsere Jacken an der Garderobe (im Kellergeschoss), während ich (Wartschellente) mich schon mal
auf den Weg zur Bühne machte. Dort warteten schon die anderen Fans aus M/V. Alles liebe Mitschreiter aus dem Norden, man kennt
sich seit Jahren. Also nochmal Hallo, Küsschen hier, Küsschen da. Platz in der ersten Reihe suchen / sichern. Schnell noch ein Erinnerungsfoto vom letzten Konzert dieses Jahres (für uns alle), dann kam auch schon Ralf Markert (Moderator) von NDR1 Radio M/V
auf die Bühne, erklärte einige organisatorische Dinge, wegen der Aufzeichnung, übte mit uns das Klatschen und Rufen.
Plötzlich war es 20:28 Uhr. Gleich geht´s los. Die Spannung untereinander war kaum noch auszuhalten.
Da bewegte sich der Fahrstuhl in die Tiefe und der lang ersehnte Moment war da.
Die Puhdys kamen aus dem Fahrstuhl heraus und wurden mit einem tosenden Beifall empfangen.
Ich habe schon viele Konzerte erlebt, aber das war Gänsehautgefühl pur.
Die Fünf waren von Anfang an stimmlich und mit vollen Herzen dabei. Obwohl sie äußerlich sehr geschafft wirkten.
Maschine stimmte, nachdem jeder seinen Platz gefunden hatte, "Königin" an. Das gesamte Publikum war so Text sicher, das sogar die Puhdys staunten.
Da die Setliste genau vor unseren Füßen lag, war es uns ein leichtes, immer mal wieder einen Blick drauf zu werfen. Wir rätselten zwischenzeitlich, welcher Song wohl hinter "So wie du" stecken mag. Nie im Leben wären wir drauf gekommen dass dies das
Weihnachtslied ist. Eher hatten wir auf eine Coverversion von Peter Maffay´s - "So bist Du" getippt.
Die Setliste liegt euch ja inzwischen vor.
Viel zu schnell verging die Stunde, die uns gegeben worden ist.
Mit "Rockerrente" sollte dann alles vorbei sein. Die Puhdys verliessen oder versuchten es von der Bühne zu kommen.
Dank unseres Blickes wussten wir aber das noch die "Eisbären" folgen müssen und das Publikum tat mit dem Ruf nach Zugabe
ihr übriges.
Dann mußte aber wirklich Schluß gemacht werden.
Herr Markert kam mit einem großen Blumenstrauß auf die Bühne, gratulierte den Puhdys zum 40. Geburtstag, dem schönen
Konzertabend und zu dem tollen Publikum.
Abschließend gab es noch die Gelegenheit die neuste CD zu erwerben, für alle die sie noch nicht hatten (viel wurden die Leutchen
vom Service aber nicht los), und sie gleich signieren zu lassen.
Selbstverständlich gab es auch Autogramme in jeglicher Form. Ob es nun auf Plakaten, alten Schallplattenhüllen, neueren CD-/`DVD-Cover´n
oder einfach nur auf dem ViP-Karten des Abends war.
Es blieb auch noch genügend Zeit mit den Jungs zu quatschen.
Alles in allem ein gelungener Abend, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Danke an die Puhdys, das Management und den NDR, das sie so eine Show ermöglicht haben.
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